Sonderbeitrag: Arnold Weikart

Heute und hier einmal wieder ein Beitrag aus meiner laufenden Arbeit als Kostprobe. Es ist eine Todesanzeige der Berliner Volkszeitung vom 01. Mai 1915, die Erich und Otto Wabrowski für ihren gefallenen Freund, Arnold Weikart, aufgegeben hatten:

Der Soldat Arnold Weikart stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 6. Kompanie des 44. Infanterie-Regiments. Am 01.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Orzyc und Szkwa in Polen.

Die Lage des Grabes von Arnold Weikart ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Todesanzeige für Arnold Weikart in der Berliner Volkszeitung vom 01.05.1915

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.472: Wendelin Hipp

Der Soldat Wendelin Hipp wurde am 05.07.1897 in Hinterholz, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.01.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Saint-Mihiel während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly.

Offiziell ist für Wendelin Hipp keine Grablage bekannt. Entweder ist er noch heute auf dem ehemaligen Schlachtfeld begraben, oder aber wurde auf den Soldatenfriedhöfen Saint-Mihiel oder Troyon anonym in einem Massengrab beigesetzt, weil seine sterblichen Überreste nicht mehr zu identifizieren waren.

Sterbebild von Wendelin Hipp
Rückseite des Sterbebildes von Wendelin Hipp

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.471: Josef Dufter

Der Benediktiner Josef Dufter wurde am 01.03.1890 in Haslach in Oberbayern geboren lebte in der Abtei Schweiklberg und war dort Missionsbruder. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse und mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 03.10.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Roeselare in Westflandern auf einem Patrouillengang.

Offiziell ist für Josef Dufter keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden seine Regimentskameraden begraben, die im selben Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Georg Biederer, gefallen am 03.10.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab;
  • Infanterist Paul Hahn, gefallen am 18.10.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Dufter
Rückseite des Sterbebildes von Josef Dufter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.470: Georg Höfelschweiger

Der Soldat Georg Höfelschweiger stammte Stallwang in Bayern und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem   Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 15.10.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Schlacht an der Somme beim ersten Angriff der Franzosen bei Sailly-Saillisel in Frankreich.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

15.10.1916 6.15 Uhr abends. Ein starker feindlicher Infanterie-Angriff, mindestens 4 Bataillone sind mit Sicherheit festgestellt, wird vor der Front des 2. Infanterie-Regiments glatt zurückgeworfen, rechts von uns dringt der Angriff inSailly-Saillisel ein. Das Regiment unterstellt dem Kampf-Truppen-Kommandeur Major Freiherr (Otto) von Berchem die 1. Kompanie unseres Regiments, um ihm bei der Säuberung vonSailly-Saillisel frische Kräfte zur Verfügung zu stellen.

Man begrub Georg Höfelschweiger auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 4, Grab 406.

Sterbebild von Georg Höfelschweiger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Höfelschweiger

Der tehoeretische Weg von Georg Höfelschweiger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.469: Georg Haugeneder

Georg Haugeneder stammte aus Kopfsberg  (Ortsteil von Neuburg am Inn) und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 16. Kompanie des Landwehr-Infanterie-Regiment Parst als Infanterist. Am 29.09.1914 fiel er im Alter von 37 Jahren auf einem Vorposten bei Hartonville.

Offiziell ist für Georg Haugeneder keine Grablage bekannt. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Morhange beigesetzt wurde. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden des Landwehr-Infanterie-Regiments Parst, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Wehrmann Joseph Herzig, gefallen am 06.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Morhange Block 8 Grab 248;
  • Wehrmann Martin Hierböck, gefallen am 06.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Morhange Block 8 Grab 247;
  • Wehrmann Benno Kainz, gefallen am 15.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Morhange Block 9 Grab 260.

 

Sterbebild von Georg Haugeneder
Rückseite des Sterbebildes von Georg Haugeneder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.468: August Buschmann

August Buschmann wurde am 12.02.1892 in Twistringen in Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Batterie des 10. Fuß-Artillerie-Regiments. Er war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden. Am 17.04.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren auf dem Weg zum Lazarett durch einen Granattreffer.

Man begrub August Buschmann auf dem Soldatenfriedhof Steenwerck in Block 1, Grab 144.

Sterbebild von August Buschmann
Rückseite des Sterbebildes von August Buschmann

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.467: Xaver Furtwängler

Xaver Furtwängler wurde am 01.11.1888 in Prechtal geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Elzach in Baden Württemberg. Er starb am 18.03.1918 im Alter von 29 Jahren in Prechtal, vermutlich an den Folgen des Krieges.

Sterbebild von Xaver Furtwängler
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Furtwängler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.466: Simpert Baur

Simpert Baur wurde am 24.03.1892 in Sulzschneid geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Marktoberdorf. Er arbeitete als Malergeselle und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.12.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint Mihiel durch einen Infanterieschuss während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly.

Man begrub Simpert Baur auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 351.

Sterbebild von Simpert Baur
Rückseite des Sterbebildes von Simpert Baur

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.465: Jakob Hobmeier

Jakob Hobmeier war der Sohn eines Tagelöhners aus  Eschlbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren wärhend der Schlacht bei Rimnicul – Sarat in Rumänien durch Kopfschuss.

Eine Grablage für Jakob Hobmeier konnte ich nicht ermitteln, wie so oft bei Gefallenen auf den östlichen Schlachtfeldern.

Sterbebild von Jakob Hobmeier
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Hobmeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.464: Adalbert Hartmann

Der Gefreite Adalbert Hartmann wurde am 13.02.1890 im bayerischen Unterthingau als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 11.07.1916 (Fehler auf Sterbebild) verstarb er in einem Lazarett, nachdem er am 28.06.1916 bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury während der Schlacht um Verdun verwundet worden war.

Adalbert Hartmann wurde auf dem Soldatenfriedhof Pierrepont in Block 1, Grab 194, begraben.

Seine Heimatgemeinde Unterthingau gedenkt Adalbert Hartmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/unterthingau_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Adalbert Hartmann
Rückseite des Sterbebildes von Adalbert Hartmann