Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Johann Wölfl

Der Ersatz-Reservist Johann Wölfl stammte aus Allersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Schwarzach in Niederbayern, und war Söldnerssohn, also der Sohn eines Kleinstbauern und Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Bataillon des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, 8. Kompanie.  31 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Eine offizielle Grablage ist nicht bekannt. Ich konnte jedoch recherchieren, dass Johann Wölfl im Juni 1915 gefallen ist.  Regimentskameraden von ihm, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt. Ich gehe daher davon aus, dass der Leichnam von Johann Wölfl ebenfalls dort als unbekannter Toter begraben wurde. Als Beleg führe ich Leutnant Wilhelm Gemsjäger an, der am 12.06.1915 auch bei Arras fiel und auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wölfl

Der theoretische Weg von Johann Wölfl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 680: Andreas Meier

Der Bauerssohn Andreas Meier stammte aus Ränkam (Schreibfehler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.08.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren nach zwei Jahren Kriegsdienst während der Schlacht am Nordkanal zwischen Nesle und Noyon.

Die Lage des Grabes von Andreas Meier ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 679: Ludwig Helldobler (Hölldöbler)

Der Müllerssohn Ludwig Helldobler (Hölldobler) stammte aus Wimm. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des  2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ingersheim während der Vogesenkämpfen im Münstertal in Frankreich.

Man begrub Ludwig Helldobler auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Ludwig Helldobler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/haarbach-rainding_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Helldobler
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Helldobler

Der theoretische Weg von Ludwig Helldobler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 678: Alois Oswald

Der Sanitäts-Gefreite Alois Oswald stammte aus Haarbachloh, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 30. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren durch den Treffer eines Artilleriegeschosses. Vermutlich blieb von Alois Oswald nichts übrig, was hätte beerdigt werden können. Ein Grab ist jedenfalls für Alois Oswald nicht bekannt.

Sterbebild von Alois Oswald
Rückseite des Sterbebildes von Alois Oswald

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 677: Sebastian Grandl

Der Landwirt Sebastian Grandl stammte aus Schönberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberbergkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.11.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren durch einen Kopfschuss. Nähere Informationen zu den Umständen seines Todes sind ebenso wenig bekommen wie die Grablage.

Sterbebild von Sebastian Grandl
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Grandl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 676: Martin Heueck

Der Gefreite Martin Heueck stammte aus Bad Griesbach im Rottal und war der Sohn eines Kaufmanns. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. bayerischen Reserve-Pionier-Kompanie als einjähriger Gefreiter. Am 19.09.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren während des Stellungskampfs im Oberelsass und wurde zunächst auf Soldatenfriedhof Heimsbrunn in Frankreich begraben. Ich gehe davon aus, dass die Leiche von Martin Heueck nach dem Krieg ausgegraben und auf den rund 13 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Cernay überführt wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden gefallene Soldaten von den vielen kleinen, provisorisch angelegten Friedhöfen auf zentrale Soldatenfriedhöfe zusammengelegt.

Offiziell ist beim Volksbund keine Grablage bekannt.

Sterbebild von Martin Heueck
Rückseite des Sterbebildes von Martin Heueck

 

Der theoretische Weg von Martin Heueck von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 675: Max Kantner

Max Kanntner wurde am 25.02.1886 in Kugelstadt geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Pfarrkirchen in Niederbayern, und war Baumann in der Lettl`schen Kunstmühle in Pfarrkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons als Jäger. Am 21.10.1918 verstarb er im Alter von 32 Jahren im  Châteauroux, Hopital Mixte nach 3 1/2 Jahre in Gefangenschaft.

Man begrub Max Kantner auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 6, Grab 638.

Seine Heimatgemeinde Pfarrkirchen gedenkt noch heute Max Kantner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Max Kantner
Rückseite des Sterbebildes von Max Kantner

Der theoretische Weg von Max Kantner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 674: Georg Dudenhöfer

Der Vizefeldwebel Georg Dudenhöffer stammte aus Ruppertsberg in der Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 23. bayerischen Infanterie-Regiments (7. Kompanie) und war Offiziersaspirant. Am 17.03.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Kämpfe am Hohenzollernwerk durch Kopfschuss.

Man begrub Georg Dudenhöffer auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 202.

Sterbebild von Georg Duddenhöfer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Duddenhöfer

Der theoretische Weg von Georg Dudenhöffer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 673: Franz Paul Fritsch

Der Reservist Franz Paul Fritsch stammte aus Hammer, Pfarrei Mühldorf und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments, Armeeabteilung Mackensen. Am 19.07.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren, einen Tag vor seinem 26. Geburtstag, in Russland an Cholera. Über seine Todesumstände und sein Grab ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen. Das Grab dürfte, wie meist in Russland, eingeebnet sein.

Ich spekulier einmal ein wenig. Das Regiment von Franz Paul Fritsch hielt sich im Zeitraum seines Todes in der Region von Maslomencze / Maslomencze („Schlacht von Maslomencze“) auf. Ich könnte mir vorstellen, dass er in dieser Region, nicht weit von der Truppe entfernt, verstarb und begraben wurde.

Sterbebild von Franz Paul Fritsch
Rückseite des Sterbebildes von Franz Paul Fritsch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 672: Ludwig Hafner

Vorgestern berichtete ich von Georg Hafner. Gestern berichtete ich von seinem Bruder Johann Hafner. Heute stelle ich das Schicksal des dritten Bruders vor. Der Reservist Ludwig Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Unteroffizier beim 98. Infanterie-Regiment (15. Kompanie). Am 13. Juli 1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich. Der Verbleib seines Leichnams ist unbekannt.

Sterbebild von Ludwig Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hafner

Der theoretische Weg von Ludwig Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab: