Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 644: Karl Weber

Der Krämers- und Bauerssohn Karl Weber stammte aus Ranfels. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 22.05.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Craonne in Frankreich während der Schlacht an der Aisne.

Man begrub Karl Weber auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Sterbebild von Karl Weber
Rückseite des Sterbebildes von Karl Weber

Der theoretische Weg von Karl Weber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 623: Johann (Max) Köpf

Der Unteroffizier Johann Verlustliste + Volksbund: Max)  Köpf wurde am 10.01.1897 in Böbing als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1914 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 26 Jahren in einem Lazarett in St. Quentin.

Man begrub Johann (Max) Köpf auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 2, Grab 237.

 

Der theoretische Weg von Johann (Max) Köpf von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 539: Josef Merk

Der Landsturmmann Josef Merk wurde am 05.10.1890 in Stetten (Schwaben) geboren und war Schuhmachermeister in Kaufbeuren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. 1916 wurde er leicht verwundet. Am 10.04.1917 (auf dem Sterbebild fälschlich mit 09.04.1917 angegeben) verstirbt er im Alter von 26 Jahren nach schwerer Verwundung in einem Feldlazarett.

Man begrub Josef Merk auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 459.

Sterbebild von Josef Merk
Rückseite des Sterbebildes von Josef Merk

 

Der theoretische Weg von Josef Merk von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 491: Lorenz Maier

Lorenz Maier stammte aus Brunnenthal / Feichten, heute Teil der Gemeinde Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 05.07.1918 wurde er im Alter von 21 Jahren durch Granatschuss nach zwei Jahren im Feld getötet. Er war mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden.

Begraben wurde Lorenz Maier auf dem Soldatenfriedhof Vaubuxin, Block 3, Grab 204.

Sterbebild von Lorenz Maier
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Maier

 

Der theoretische Weg von Lorenz Maier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 490: Jakob Anzenberger

Der Gefreite und Bauerssohn Jakob Anzenberger stammte aus Haselbach, Aichau. Im Ersten Weltkrieg diente er im Stab der 2. Abteilung des 20. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Er wurde wegen Tapferkeit mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet. Am 10.06.1918 verstarb er er im Alter von 36 Jahren in der Kathedrale von „Coney-le-Chateu“ an einer schweren Verwundung nach vierjähriger Kriegstätigkeit. Vermutlich handelt es sich hier um einen Hör- bzw. Schreibfehler. Es geht wahrscheinlich um den Ort Coucy-le-Château- Auffrique. Dieser Ort ist nur 24 Kilometer vom Grab von Jakob Anzenberger entfernt. Einen Ort mit dem auf dem Sterbebild angegebenen Ort gibt es nicht. Mit der Kathedrale meinte man vermutlich die Kirche Saint-Sauveur im Ort.

Das Grab von Jakob Anzenberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin im Block 3, Grab 173.

Sterbebild von Jakob Anzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Anzenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 485: Peter Grundner

Der Kanonier Peter Grundner stammte aus Pinsgau, einem Ortsteil der Gemeinde Tacherting und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 19. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 28.05.1918 wurde er im Alter von 21 Jahren im Kampf durch Granatsplitter schwer verwundet, verstarb jedoch rasch daran.

Das Grab von Peter Wimmer befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Veslud im Block 2, Grab 338.

Sterbebild von Peter Grundner
Rückseite des Sterbebildes von Peter Grundner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 451: Franz Leidinger

Der Gefreite Franz Lindinger wurde am 18.08.1892 geboren und stammte aus Triftern und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.05.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren. Er war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden und stand 43 Monate im Feld.

Begraben wurde Franz Lindinger auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I, Block 2, Grab 281.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Franz Lindinger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/triftern_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Lindinger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Lindinger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 447: Alois Lipp

Der Kanonier Alois Lipp wurde am 16.01.1892 in Landshausen, einem Ortsteil der Gemeinde Syrgenstein, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im Bataillons-Stab des 1. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments als Fernsprecher. Er wurde am 10.04.1917 im Alter von 25 Jahren bei Lawal (vermutlich Laval-en-Laonnois) während der Kämpfe am Chemin-des-Dames getötet. Hier fand die Schlacht an der Aisne statt.

Sein Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I, Block 3, Grab 24.

Sterbebild Alois Lipp
Rückseite des Sterbebildes von Alois Lipp

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 441: Franz Dölzer

Franz Dölzer wurde am 20.05.1891 in Erpfting geboren und war der Sohn eines Kleinbauers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15.Infanterie-Regiments als Gefreiter. Im Januar 1915 wurde er schwer verwundet, konnte aber wieder gesunden und zur Truppe zurückkehren. Am 19.05.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Winterberg (französisch Plateau de Californie). Er war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Franz Dölzer wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois beigesetzt.

Sterbebild von Franz Dölzer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Dölzer

 

Der theoretische Weg von Franz Dölzer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 208: Anton Beck

Anton Beck war der Sohn eines Söldners aus Birket. Sein Vater hatte einen kleinen Bauernhof, der jedoch nicht genug abwarf, dass man davon leben konnte, weshalb er sich als Tagelöhner verdingen musste.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte Anton Beck in der 2. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zweimal wurde er verwundet, 1915 und 1916. Am 12.08.1917 wurde er schließlich durch einen Granattreffer getötet. Er wurde 26 Jahre alt.

Die Gebeine von Anton Beck ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Mons-en-Laonnois, Block 25 Grab 95.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Anton Beck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/roth_lk-roth_wk1_bay.html