Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.885: Karl Stöger

Der Soldat Karl Stöger stammte aus Holzhäuser, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.03.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Malancourt durch Granatschuss. Er wurde während der Kämpfe im Kampf von Avocourt getötet.

Über den Todestag von Karl Stöger berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„4.00 Uhr – 6.00 Uhr vormittags Trommelfeuer, dann französischer Angriff, der von I. und III. Bataillon und Teilen des Infanterie-Regiments 193 nach schweren Kämpfen im großen abgeschlagen wird.“

Die Lage des Grabes von Karl Stöger ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden aus der 11. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Lorenz Pohl, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Gefreiter Baptist Voit, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Oberleutnant Johannes Lenk, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Infanterist Florian Bogenrieder, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Karl Stöger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Stöger

Sonderbeitrag: Oberleutnant Adolf Leib

Der Soldat Adolf Leib stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen und war kaiserlicher Bankbuchhalter in der Reichsbanknebenstelle in Konstanz . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant des Reserve und Kompanieführer der 7. Kompanie des  418. Infanterie-Regiments. Eigentlich gehörte er zum 87. Infanterie-Regiment, war aber abgeordnet. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille  aus. Am 25.10.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun in Frankreich.

Man begrub Adolf Leib auf dem Soldatenfriedhof Amel-sur-l’Etang in Block 2, Grab 397.

Die Todesanzeige für Adolf Leib im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Der Lehrer Adam Kaiser

Der Lehrer Adam Kaiser stammte aus Langenhain, heute ein Teil der Ortschaft Langenhain-Ziegenberg, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Ober-Mörlen. Er war vermutlich Lehrer in Auerbach, einem Teil der Stadt hessischen Bensheim Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 2. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.09.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren, vermutlich bei der Erstürmung der französischen Stellungen beiderseits der Souville-Schlucht.

Der Sterbeort von Adam Kaiser:

Die Lage des Grabes von Adam Kaiser ist unbekannt.

In seiner Heimatstadt Auerbach gedenkt man Adam Kaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/auerbach_stadt-bensheim_kreis-bergstrasse_wk1_hs.html

Die Todesanzeige für den Lehrer Adam Kaiser im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.876: Karl Tanneberg

Der Soldat Karl Tanneberg wurde 24.02.1892 in Düsseldorf im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 30. preußisches Infanterie-Regiments. Am 28.12.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff im Argonnerwald.

Die Lage des Grabes von Karl Tannenberg ist unbekannt.

Sterbebild von Karl Tanneberg
Rückseite des Sterbebildes von Karl Tanneberg

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.850: Josef Eder

Der Soldat Josef Eder wurde am 17.03.1891 in Kröhstorf geboren , einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Spada, wenige Kilometer nördlich Saint-Mihiel, in der Nähe von Verdun.

Blick auf Spada 1914 – oben zu sehen: französische Schützengräben
Die Ortsdurchfahrt von Spada nach Maizey

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Eder berichtet die Regimentsgeschichte des 10. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 16.11.1914 3 Uhr nachmittags erfolgte ein überfallartiges Artilleriefeuer auf unsere Stellungen und alle rückwärtigen Verbindungen. Gegen das links vom Regiment liegende I. Bataillon 13. Infanterie-Regiment ging eine feindliche Schützenlinie vor und grub sich auf 600 Meter ein.

I./13. Infanterie-Regiment wurde durch Reserven des 10. Infanterie-Regiments verstärkt.

Die Nacht blieb ruhig – unsere Scheinwerfer waren ständig tätig.“

Man begrub Josef Eder auf dem Soldatenfriedhof Saint-Mihiel in Block 3, Grab 435.

Seine Heimatgemeinde Kröhstorf gedenkt Josef Eder noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-kroehstorf_wk1u2_bay.htm

und http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-dornach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Eder
Rückseite des Sterbebildes von Josef Eder

Sonderbeitrag: Karl Predeck

Heute ist der 110. Todestag von Karl Predeck. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der Haubitzen-Batterie des 5. Sturm-Bataillon Rohr. Am 07.03.1916 starb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun bei Mogeville im Lazarett Reserve-Kompanie 19.

Man begrub Karl Predeck zunächst auf dem Friedhof von Mogeville, später bettete man ihn auf de Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 2, Grab 28 um.

Das Grab von Karl Predeck auf dem Friedhof von Mogeville – im Hintergrund das abgeschossene Christusbild

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.841: Franz Eggerstorfer

Der Soldat Franz Eggerstorfer (Verlustliste und Volksbund: Eggersdorfer) stammte aus Kriestorf und war der Sohn eines Landwirts (Ökonom). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei den grausamen Gefechten bei Saint-Mihiel im Ailly-Wald in der Nähe von Verdun durch schwere Verwundung.

Man begrub Franz Eggerstorfer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 13, Grab 29. http://www.denkmalprojekt.org/2008/troyon_kgs_wk1_fr/troyon_kgs_wk1_fr_e.htm

Sterbebild von Franz Eggerstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Eggerstorfer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.832: Joseph Geiger

Der Soldat Joseph Geiger wurde am 12.09.1891 geboren und lebte in Dürmentingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 3. Kompanie des 124. Infanterie-Regiments. Am 26.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Vienne-le-Château im Argonnerwald.

Man begrub Joseph Geiger auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 2, Grab 3.577.

Joseph Geiger
Sterbebild von Joseph Geiger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Geiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.829: Peter Randlinger

Der Soldat Peter Randlinger stammte aus Helming, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kienberg. Sein Vater war Landwirt (Haindlbauer). Er war Kandidat der Theologie im erzbischöflichen Klerikerseminar in Freising, also angehender Priester. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.06.1916 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Feldlazarett Nr. 8 in Romagne-sous-les-Côtes
, nachdem er während der Schlacht um Verdun in der Chauffour- und Albain-Schlucht durch einen Lungenschuss schwer verwundet worden war.

Man begrub Peter Randlinger auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 3, Grab 158.

Sterbebild von Peter Randlinger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Randlinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.826: Ludwig Gruber

Der Soldat Ludwig Gruber stammte aus Wildprechting; einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, und war der Sohn eines Landwirts (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer im 1. Feld-Maschinengewehr-Zug des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Stellungskämpfen auf den Maashöhen und bei Saint-Mihielim Alter von 28 Jahren bei Verdun in Nordfrankreich durch Granatschuss. Er wurde in einem Abschnitt zwischen Camp des Romains und Mont-Meuse-Ferm getötet.

Man begrub Ludwig Gruber auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 55.

Sterbebild von Ludwig Gruber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Gruber