Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 968: Johann Schmid

Der Gefreite Johann Schmid wurde am 07.03.1894 in Edelstetten geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg an der Kammel. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Sokul in der heutigen Ukraine bei der Abwehr der Stürme südostwärts von Kowel, und den Kämpfen an der Styr und Stochod.

Eine Grablage ist für Johann Schmid nicht bekannt.

Sterbebild von Johann Schmid
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schmid

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 959: Joseph Lackner

Der Landwirt Joseph Lackner stammte aus Nunhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Matzing. Im Ersten Weltkrieg diente er in ein Fuß-Artillerie-Bataillon als Sergant. Am 09.08.1917 verstarb er im Alter von 43 Jahren in dem Feldlazarett 359 im heutigen Mazedonien an Malaria.

Die sterblichen Überreste von Joseph Lackner ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Prilep in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Lackner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Lackner

Der theoretische Weg von Joseph Lackner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 958: Johann Pux

Der Gastwirt Johann Pux stammte aus Kalsching und war Gastwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte der Österreicher in der 4. Kompanie des Landsturmbataillon Nr. 17. Am 11.03.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Niezwiska an Dniestr durch Kopfschuss.

Wie immer bei Österreichern ist keine Grablage für Johann Pux zu recherchieren.

Sterbebild von Johann Pux
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pux

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 930: Thomas Fellner

Der Kanonier Thomas Fellner stammte aus Machendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn, und war der Sohn eines Oberaufsehers und Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Batterie des 19. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 31.12.1918 verstarb er nach Kriegsende im Alter von 21 Jahren in Liegnitz (Niederschlesien) (polnisch: Legnica) an einer im Feld zugezogenen schweren Krankheit.

Eine Grablage ist für Thomas Fellner nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem örtlichen Friedhof in Liegnitz (Niederschlesien) beigesetzt wurde. Schlesien gehört seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr zu Deutschland, sondern zu Polen. Die deutschen Bewohner wurden vertrieben. Aus Ostpolen durch die Russen vertriebene Polen wurden in Schlesien zwangsangesiedelt. Ob die neuen Bewohner des Ortes Liegnitz das Grab erhalten haben, ist unsicher. Nach meinen Beobachtungen während meinen Reisen durch Polen musste ich feststellen, dass der Umgang mit den Gräbern der ehemaligen deutschen Bewohner sehr unterschiedlich war. Wenn ich wieder nach Niederschlesien reise, werde ich versuchen, das Grab von Thomas Fellner zu finden.

Sterbebild von Thomas Fellner
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Fellner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 890: Florian Prast

Florian Prast war Österreicher und fiel im Alter von 28 Jahren im Juni 1915 in Galizien. Gestern stellte ich seinen Bruder Alois vor. Wie fast immer bei Österreichern war nichts Näheres über den Verbleib seiner sterblichen Überreste in Erfahrung zu bringen. Wie grausam muss es für die Eltern gewesen sein, zwei Söhne im selben Monat und auf dem selben Schlachtfeld zu verlieren.

Sterbebild von Alois und Florian Prast
Rückseite des Sterbebildes von Alois und Florian Prast

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 889: Alois Prast

Alois Prast war Österreicher und fiel im Alter von 26 Jahren im Juni 1915 in Galizien. Wie fast immer bei Österreichern war nichts Näheres über den Verbleib seiner sterblichen Überreste in Erfahrung zu bringen.

Sterbebild von Alois und Florian Prast
Rückseite des Sterbebildes von Alois und Florian Prast

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 860: Georg Rieder

Der Soldat Georg Rieder stammte aus Mesmering in Bayern, einem Ortsteil der Gemeinde Obertaufkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren in Galizien bei Staresiolo und Zabiala.

Sterbebild von Georg Rieder
Rückseite des Sterbebildes von Georg Rieder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 789: Franz Ottorfer

Der österreichische Korporal Franz Ottorfer diente beim kaiserlich und königlichen Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 1. Am 09.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lubne im Bezirk Liska (Galizien).

Sterbebild von Franz Ottorfer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Ottorfer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 769: Johann Waschl

Der Ersatz-Reservist Johann Waschl wurde am 24.07.1893 geboren, stammte aus Berg im Landkreis Rottal-Inn (Bayern) und war der Sohn eines Oekonomen, also eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Ersatz-Reserve-Regiment und wurde mit dem  Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 29.07.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Horodenka in Galizien.

Eine Grablage ist für Johann Waschl nicht mehr bekannt. Wahrscheinlich ist kein Grab mehr vorhanden.

Sterbebild von Johann Waschl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Waschl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 653: Johann Nöhmeier

Der Unteroffizier Johann Nöhmeier stammte aus Obergrafensee und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone ausgezeichnet. Am 20.09.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren nach 25 Monaten Kriegsdienst bei den Kämpfen bei Dorna Watra (rumänisch: Vatra Dornei) am Bayernberg durch einen Kopfschuss getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Nöhmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Das III. Bataillon übergab am 20.09. seine Stellung dem III./Landwehr-Regiment Nr. 18 und rückte als Abschnittsreserve nach österreichisch Gura-Nergi. Auch dieser Tag wurde ein schwerer Gefechtstag für das II. Bataillon. Von 9.30 Uhr vormittags bis 1.40 Uhr nachmittags hielt die russische Artillerie den Bernarielul unter schwerem Vorbereitungsfeuer. Um 2.30 Uhr nachmittags brach die russische Infanterie dreimal hintereinander in vier Wellen aus der Stellung vorgelagerten Waldrändern hervor, um die tapferen Verteidiger endlich zu überwältigen. Mit hohen Verlusten mussten sie sich geschlagen wieder in den schützenden Bergwald zurückziehen. Kein Feind hatte den Graben erreicht. Die 9. und 11. Kompanie wurde dem II. Bataillon zu Hilfe geschickt, brauchte aber nicht mehr einzugreifen, ebensowenig die 10. und 12. Kompanie, die mit dem Stab des III./16. Infanterie-Regiment dem links anschließenden Abschnitt Papp zur Verfügung gestellt waren.

Die 7. und 8. Kompanie wurden am Abend, um etwas auszurasten zu können, nach Dorna Watra verlegt.“

Über den Verbleib der Leiche von Johann Nöhmeier ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Nöhmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Nöhmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöhmeier