Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 752: Alois Hiemer

Der Oberschütze Alois Hiemer wurde am 24.09.1910 in Oberhub, einem Ortsteil des bayerischen Marktes Altusried geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Panzerabwehr-Regiment. Am 17.06.1940 fiel er im Alter von 29 Jahren am Rhein-Marne-Kanal bei Langenberg (französisch: Languimberg) – Rixingen (französisch: Réchicourt-le-Château).

Man begrub Alois Hiemer auf dem Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 21, Reihe 13, Grab 388.

Seine Heimatgemeinde Altusried gedenkt noch heute Alois Hiemer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/altusried_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Hiemer
Rückseite des Sterbebildes von Alois Hiemer

Der theoretische Weg von Alois Hiemer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 750: Thomas Lackermeier

Der Gastwirtssohn Thomas Lackermeier wurde am 07.02.1909 in Edenland geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weihmichl. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und fiel am 02.03.1944 im Alter von 35 Jahren bei Makensia auf der Krim. Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof Sewastopol – Gontscharnoje als unbekannten Toten.

Sterbebild der Gebrüder Lackmeier
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Lackermeier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 749: Hans Lackermeier

Der Gastwirtssohn Hans Lackermeier wurde am 16.01.1911 in Edenland geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weihmichl. Er war der Bruder des gestern vorgestellten Bartl Lackermeier und von Beruf Reichsbahnbeamter.  Am 08.11.1941 starb er im Alter von 30 Jahren.

Sterbebild der Gebrüder Lackmeier
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Lackermeier

 

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 748: Bartl Lackermeier

Der Obergefreite Bartl Lackermeier stammte aus Edenland, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weihmichl, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Grenadier-Regiment. Am 17.03.1944 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Ostfront in der Nähe des Waldgebiets nordwestlich Terebiezow-Gora.

Man begrub Bartl Lackermeier auf einem Friedhof bei Tolszcza – Belarus.

Sterbebild der Gebrüder Lackermeier
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Lackermeier

Sonderbeitrag Teil 1.307: Pater Joseph Bayerle

Bei dem vorliegenden Sterbebild habe ich mehr Fragen als Antworten. Vieles liegt im Dunkeln. Mit dem Sterbebild wird an Pater Joseph Bayerle erinnert, der als Missionar in China tätig war und dabei ums Leben kam.

Pater Joseph Bayerle wurde am 15. März 1899 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er studierte Theologie und trat dem Orden der Steyler Missionaren bei. 14 Jahre hatte er als Missionar gearbeitet, zuletzt bei Chengwu – Nanlutsi in China, und starb in Ausübung dieser Berufung: Während des Einmarschs der japanischen Armee kam es zu chaotischen Umständen in China. Aufständische, Banditen und Partisanen terrorisierten weite Landstriche Chinas. In diesen Unruhen wurde Pater Bayerle von Partisanen beschuldigt, ein Spion der Japaner zu sein und ermordeten ihn am 23.04.1941.

Sterbebild von Pater Joseph Bayerle
Rückseite des Sterbebildes von Pater Joseph Bayerle

Hier arbeitete und starb Joseph Bayerle:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 719: Otto Wahl

Der Obergefreite Otto Wahl wurde am 02.01.1925 in Birenbach in Baden-Württemberg geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er im 4. Grenadier-Regiment 1119 (553. Volksgrenadierdivision). Am 26.09.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren in Jeandelaincourt, in Lothringen (Frankreich).

Man begrub Otto Wahl auf dem Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 40, Reihe 3, Grab 85.

Seine Heimatgemeinde Birenbach gedenkt noch heute Otto Wahl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/birenbach_wk1u2_bw.htm

Rückseite des Sterbebildes von Otto Wahl

Der theoretische Weg von Otto Wahl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Der aufgelassene Friedhof von Gräflich Kunzendorf (polnisch: Proszowa)

Bei meiner letzten Reise nach Niederschlesien stieß ich durch Zufall während eines Tagesausflugs nach Hirschberg nahe dem Ort Gräflich Kunzendorf (polnisch: Proszowa) auf einen aufgelassenen deutschen Friedhof. Sein Zustand ist furchtbar. Es existiert keine Einfriedung mehr, die Grabsteine sind alle umgestoßen, die Grabplatten zerschmettert und nur noch wenige Inschriften sind lesbar. Wege sind nicht mehr erkennbar. Gruften sind geöffnet. In einer Gruft kann man in der Tiefe Reste eines Holzsarges zu erkennen. Leider hatte ich die Familie dabei, die im Auto wartete. Daher konnte ich nur wenige Minuten auf dem Friedhof recherchieren und fotografieren.

Ich weiß nicht, was die Verantwortlichen und Eigentümer angesichts der Situation auf dem Friedhof tun sollten. Es scheint kaum noch etwas erhaltenswert zu sein. Zu stark sind die Zerstörungen. Ein Stück deutsche Kultur und ein Stück Geschichte des Dorfes und auch der heutigen (polnischen) Einwohner ist unwiederbringbar verloren. Mich macht so etwas immer betroffen.

Gräflich Kunzendorf ist heute ein Ortsteil der polnischen Stadt Friedeberg / Isergebirge (polnisch: Mirsk).

Hier die Fotos, die die Situation auf dem Friedhof verdeutlichen:

Blick auf den Friedhof von der Straße aus gesehen
Blick über den Friedhof von der Seite der Straße aus
Fast kann man nicht erkennen, dass dies ein Friedhof ist.
Ein umgestoßerner Grabstein, dessen Inschrift noch vorhanden ist. Leider kann ich den Nachnamen nicht richtig entziffern. Fritz Gotrivak (?) wurde am 12.11.1913 in Blumendorf geboren und starb am 26.12.1943.
Ehemals eine prachtvolle Gruft – heute nur noch eine Ruine
Überrest des Grabsteins von Emma Merdon
Blick in die Tiefen einer Gruft
Über weite Teile des Friedhofs ist inzwischen Gras gewachsen.
Grabstein von Gottlieb Dressler
Blick über den Friedhof
Eine weitere geöffnete Gruft
Blick über den Friedhof
Grabstein von Ida Fischer, geborene Scholz, geboren am 01.09.1875, gestorben am 07.02.1927 im Alter von 51 Jahren
Eine Grabstätte mit zerschmettertem Grabstein
Verwitterter Grabstein
Gräbergruppe ohne Grabsteine
Grabreste
Zerstörtes Grab
Grabsteinreste
Offensichtlich gibt es Gräber, die heute noch besucht werden und an denen man noch heute Grabkerzen aufstellt. Überhaupt fand ich auf dem Friedhof viele Grabkerzen verstreut.
Eine wunderbare Säule einer Gruft – verstreut auf dem Friedhof
Reste eines Doppelgrabes
Die Grabinschrift ist leider nicht mehr entzifferbar

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Sonderausgabe: Karl Fromm

Gestern fuhr ich in Mittelhessen über die Ortschaften zu Grundstücken aus meinem Grundbesitz, der in der Region Dillenburg / Herborn liegt. Dabei fiel mir ein Kreuz ins Auge, welches an der Landstraße liegt und das ich bislang noch nie wahrgenommen hatte. Ich hielt an, lief ein Stück zurück und erkannte, dass es sich um ein Grabkreuz für das Feldgrab eines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten handelt. Es ist das Grab von Karl Fromm.

Der Stabsgefreite Karl Fromm wurde am 05.03.1913 in Wien geboren. Er fiel am 27.03.1945 im Alter von 32 Jahren bei Oberweidbach. Man begrub ihn zwischen Seibertshausen und Oberweidbach (Bischoffen, Lahn-Dill-Kreis, Hessen) an der B255.

Das Grab von Karl Fromm

 

Das Grab von Karl Fromm

 

Grabinschrift von Karl Fromm

Position des Grabes von Karl Fromm:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 692: Josef Pucher

Der Obergefreite Josef Pucher wurde am 06.09.1906 in Wallern in Oberösterreich (damals Teil des Deutschen Reichs) geboren und war Hausbesitzer. Am 02.04.1945 fiel er im Alter von 39 Jahren in der Region Hessen-Nassau.

Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof  Hünfeld in Block K, Reihe V, Grab 76.

Sterbebild von Josef Pucher
Rückseite des Sterbebildes von Josef Pucher

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 686: Michael Bergmüller

Der Feldwebel Michael Bergmüller wurde am 23.01.1915 im schwäbischen Kesselostheim geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 14.07.1941 fiel er im Alter von 26 Jahren im russischen Gurnawitschi während des deutschen Vormarschs.

Ein Grab ist für Michael Bergmüller nicht bekannt. Auch der Ort seines Sterbens ist heute nicht mehr lokalisierbar – Gurnawitschi scheint ein Schreibfehler zu sein.

 

Sterbebild von Michael Bergmüller
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bergmüller