Der Soldat Anton Wimmer wurde am 28.02.1896 in Landshut geboren. Am 19.04.1917 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 20 Jahren in einem Feldlazarett bei Sissonne nach schwerer Verwundung.
Man begrub Anton Wimmer auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 93.
Sterbebild von Anton WimmerRückseite des Sterbebildes von Anton Wimmer
Der Soldat Max Haas stammte aus Sittenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruderting, und war Steinhauer von Beruf. 1Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. bayerischen Feldpionier-Kompanie. Am 10.02.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Arras.
Man begrub Max Haas auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 5, Grab 214.
Sterbebild von Max HaasRückseite des Sterbebildes von Max Haas
Der Soldat Joseph Danzer stammte aus Neppersdorf, eine Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen vorm Wald, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als landsturmmann in der 2. Kompanie des 5. bayerischen Armierungsbataillons. Am 03.09.1916 wurde er im Alter von 32 Jahren in Nordfrankreich durch eine Fliegerbombe getötet.
Man begrub Joseph Danzer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 28, Grab 1.013.
Sterbebild von Joseph DanzerRückseite des Sterbebildes von Joseph Danzer
Der Soldat Johann Huber wurde am 23.12.1893 in Sturzholz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach, und war der Sohn eines Kleinbaueren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann HuberRückseite des Sterbebildes von Johann Huber
Der Soldat Josef Rosenheimer stammte aus der bayerischen Gemeinde Massing und war Konditor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist und Krankenträger in der 6. bayerischen Reserve-Sanitäts-Kompanie. Am 02.10.1916 fiel er bei Le Barque im Alter von 29 Jahren durch Brustschuss bei der Bergung eines Kameraden.
Man begrub Josef Rosenheimer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef RosenheimerRückseite des Sterbebildes von Josef Rosenheimer
Der Soldat Josef Karossa stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.12.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Arras durch Granatschuss.
Man begrub Josef Karossa auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 516.
Sterbebild von Josef KarossaRückseite des Sterbebildes von Josef Karossa
Der Soldat Josef Oberauer wurde am 06.03.1886 in Dachgrub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.06.1915 fiel er während der Schlacht bei Bassée und Arras im Alter von 29 Jahren bei Bailleul-Sir-Berthoult in Nordfrankreich,.
Man begrub Josef Oberauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef OberauerRückseite des Sterbebildes von Josef Oberauer
Der Soldat Anton Moser stammte aus Raitenhaslach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Burghausen, und war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen im Artois in der Nähe von Arras durch ein Artilleriegeschoss.
Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton MoserRückseite des Sterbebildes von Anton Moser
Der Soldat Johann Peisl stammte aus Gretlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rolincourt in der Nähe von ArrasArras durch einen Granattreffer.
Die Lage des Grabes von Johann Peisl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Kompaniekameraden begrub, die am gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Vizefeldwebel Otto Beneke, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist Joseph Hollrieder, gefallen am 14.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Benno Böck, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann PeislRückseite des Sterbebildes von Johann Peisl
Der Soldat Johann Bauer stammte aus Oberpfraundorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Beratzhausen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 21. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiments (falsche Angabe auf Sterbebild). Am 20.10.1916 fiel er während der Stellungskämpfe im Artois im Alter von 21 Jahren bei Angres in Nordfrankreich durch Halsschuss.
Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Bauer berichtet die Regimentsgeschichte des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„20.10.1916 8 Uhr vormittags Übernahme des Befehls über den Abschnitt Mecklenburg durch das Regiment- Die Stellung, 70 bis 250 Meter von der feindlichen entfernt, ist obwohl aus dem Kreideboden herausgearbeitet, durch die fortgesetzte Beschießung durch den Feind doch sehr zerstört. Sie hatte überdies zum Teil sehr ungünstiges Schussfeld. Schützenauftritte und Hindernis vor der Front müssen zum großen Teil erst wieder geschaffen werden. Auch leidet die Verbindung trotz der zahlreichen Verbindungswege wegen des augenblicklichen Zustandes dieser Wege infolge fehlender Roste. Endlich fehlen zur Zeit alle Beleuchtungsmittel.
Die Besetzung ist folgendermaßen geregelt: Es besetzte jeweils ein Bataillon die vordere Linie, das nächste gibt die Bereitschaften e und f in der dritten Linie, die g-Kompanie im Wellblechdorf und die h-Kompanie im Fabariusriegel; die beiden sind die Reserve des Regimentskommandeurs. Das letzte Bataillon in Sallaumines wird Brigadereserve.“
Man begrub Johann Bauer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 9, Grab 215.
Sterbebild von Johann BauerRückseite des Sterbebildes von Johann Bauer