Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.987: Peter Walch

Der Soldat Peter Walch stammte von Resten, damals ein Ortsteil des Dorfes Au, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Berchtesgaden. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.06.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren in der Nähe von Fampoux bei Arras in Frankreich. ⇒ Schlacht bei Arras

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Peter Walch berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„17.06. – 01.07.1915 Am 17. und 18. wurden noch schwache Angriffe versucht, die durch unser Artillerie-Sperrfeuer und Infanteriefeuer sofort unterdrückt wurden. Das Artilleriefeuer hilt sich noch bis 22. in beträchtlicher Stäräe und nahm dann bis 01.07. immer mehr ab. Die Citadelle von Arras und die Fabrik in St. Nikolas wurden am 26. mit gutem Erfolg (Explosion eines Munitionslagers) durch 42 cm-Mörser beschossen.

In der Stellung wurde unter Einsatz aller Kräfte an der Instandsetzung der Gräben und Unterstände gearbeitet, die zahlreichen verschütteten Leichen ausgegraben und zurückgebracht. Am Ende des Monats war der gedeckte Verkehr hergestellt und die ganze Stellung wieder in verteidigungsfähigem Zustand. Am 25.06. ereignete sich ein schwerer Unfall bei einem Versuchsschießen mit behelfsmäßigen Minenwerfern in Fampoux.“.

Die Lage des Grabes von Peter Walch ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf demnahegelegenen Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Josef Brandl, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Christian Dannecker, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Johann Altendorfer, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Peter Walch
Rückseite des Sterbebildes von Peter Walch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.978: Josef Raster

Der Soldat Josef Raster stammte aus March, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Regen. Sein Vater war Landwirt und Bürgermeister. Am 23.06.1917 verstarb er im Alter von 29 Jahren schwer verwundet durch Fliegerbombe verstarb.

Man begrub Josef Raster auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 18, Grab 531.

Sterbebild von Josef Raster
Rückseite des Sterbebildes von Josef Raster

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.968: Alois Kroner

Der Soldat Alois Kroner stammte aus der bayerischen Gemeinde Arrach und war der Sohn eines Kleinbauern (Häusler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Stellungskämpfe vor Arras, genauer gesagt bei der Schlacht bei La Bassée und Arras.

Man begrub Alois Kroner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1233.

Sterbebild von Alois Kroner
Rückseite des Sterbebildes von Alois Kroner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.959: Franz Xaver Reiseck

Der Soldat Franz Xaver Reiseck stammte aus Thannenmais und war wohnhaft in Unterkenading, beides Ortsteile der bayerischen Gemeinde Reisbach. Er war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 8. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.11.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Stellungskämpfe im Artois bei Arras.

Man begrub Franz Xaver Reiseck auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Reisbach gedenkt Franz Xaver Reiseck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/failnbach-reisbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Reiseck
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Reiseck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.956: Michl Silberbauer

Der Soldat Michl (Michael) Silberbauer wurde am 06.08.1894 in Thalersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnbruck, geboren und lebte im Ortsteil Höbing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Arras.

Man begrub Michl Silberbauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Michl Silberbauer
Rückseite des Sterbebildes von Michl Silberbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.949: Josef Heringer

Der Soldat Josef Heringer stammte aus der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.04.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Écurie während der Schlacht bei Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Heringer schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen reserve-Infanterie-Regiments:

„Von Mitternacht ab setzte bis in die Morgenstunden dauerndes Gasschießen ein. Der Gegner drang um diese Zeit bereits in die erste Linie des Nachbarregiments bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 3 ein. Die zwei Ruhekompanien in Oppy wurden marschbereit gehalten. Wiederholt wurde Sperrfeuer angefordert, da Patrouillen gegen die Stellung vorfühlten. Um 5.20 Uhr setzte heftigstes Trommelfeuer ein, das sichere Zeichen, dass nunmehr der Angriff begann.

20 Minuten später traten die Engländer an und folgten hinter einer Feuerwand, die abschnittweise vorverlegt wurde. Die schwachen Grabenbesatzungen der vorderen Linie wurden trotz heftiger Gegenwehr durch die vielfache Überlegenheit überwältigt. Die 3. Linie konnte stellenweise noch bis 6.15 Uhr vormittags gehalten werden. Das eigene Artilleriefeuer wurde immer schwächer, da die Batterien im Abschnitt Nachts keine Munition erhalten hatten. So blieb nichts anderes übrig, als das rückwärtige feindliche Gelände mit Gasgranaten zu beschießen. Bei den weiteren Kämpfen des Tages war die größte Schwierigkeit die Deckung der rechten Flanke, da der Gegner beim Reserve-Infanterie-Regiment 3 durchgebrochen war und nun andauernd von Norden her drängte. Im Allgemeinen war um 6.15 Uhr vormittags das III. Bataillon und der Gefechtsstand des Bataillons im Augsburgerhaus bereits außer Gefecht gesetzt. Die vorderen Teile des II. Bataillons hielten sich noch einige Zeit in der 3. Linie und an der Befehlssstelle Wittelsbach. Um 7.15 vormittags erreichten die Reste des II. Bataillons – beim Zurückgehen stark beschossen – die Zwischenstellung. Hier richtete sich das Bataillon beiderseits des Landwehrweges erneut zur Verteidigung ein. Der nördliche Teil der Zwischenstellung war bereits von rechts umfasst und verloren gegangen. Die Verbindung nach links zum Reserve-Infanterie-Regiment 2 wurde aufgenommen. Vom Regiment wurden nun auch die übrigen zwei Ruhekompanien herangezogen und das I. Bataillon geschlossen in der 2. Stellung eingesetzt.

Um 9.30 Uhr vormittags drang der Gegner unter dem Schutz eines plötzlich einsetzenden Schneegestöbers frontal gegen die Zwischenstellungen vor, ging dicht davor in Stellung und umging dabei den rechten Flügel des II. Bataillons. Zur Abwehr dagegen wurden die Teile des II. Bataillons mehr nach links an die Reste des Reserve-Infanterie-Regiments 2 herangezogen. Allmählig wurde das feindliche Feuer schwächer und das Gefecht kam zum Stehen. Zur Deckung der rechten Flanke wurden vom Regiment noch zwei Maschinengewehre vorgeschickt. Versuche, verloren gegangene Teile der Stellung wieder zu gewinnen, scheiterten. Die 2. Kompanie, welche zur Verbindung mit Reserve-Infanterie-Regiment 3 gegen Thélus vorgeschickt wurde, kam nur wenig vorwärts, da der Gegner schon zu weit vorgedrungen war. Die 3. Kompanie, welche den Befehl erhielt, die nördliche Hälfte der Zwischenstellung zu gewinnen, kam in schweres Artilleriefeuer und wurde zersprengt. Um 11.15 Uhr vormittags wurde die 1. Kompanie von der Befehlsstelle des Regiments zur rechten Hälfte der Zwischenstellung vorgeschickt. Die Kompanie kam aber nur 200 Meter heran, da der Gegner bereits den nördlichen Teil der Zwischenstellung besetzt hatte, und ging dort im freien Feld in Stellung. 2. Kompanie schob ihren linken Flügel vor, bis der Anschluss hergestellt war.

Inzwischen waren noch Meldungen eingetroffen, dass der Gegner bereits den Bahndamm bei Farbus erreicht habe. Nun bot sich ein merkwürdiges Bild dar. Nach dem Schneegestöber war der Himmel plötzlich aufgeklärt. Auf den Höhen von Thélus sah man die Engländer in Massen herumstehen. Man konnte bei wunderbarem Frühlingswetter jede einzelne Bewegung beim Gegner deutlich beobachten, besonders die der Offiziere, die mit Stöckchen in der Hand untätig vor der Front auf und ab gingen. Da noch dazu auf beiden Seiten die Artillerie völlig schwieg, herrschte eine Ruhe, die im schreiendsten Gegensatz zu dem ungeheuren Lärm der Angriffsvorbereitungen stand. Mit Beginn des Nachmittags schob sich dann der Gegner zögernd weiter vor. Eine feindliche Eskadron, die in merkwürdiger Verkennung der Verhältnisse mit anerkennenswerter Tapferkeit sich im Galopp durch das Trichtergelände hindurchmühte, wurde von unseren Maschinengewehren aufgerieben. Einzelnen Reitern gelang es aber, sogar bis Willerval vorzudringen, wo sie gefangen genommen wurden.

Das II. Bataillon, das noch tapfer aushielt, wurde immer mehr umklammert und trat dann um 1 Uhr nachmittags den Rückmarsch an, hielt sich aber noch längere Zeit in Gegend der Regiments-Befehlsstelle. Der Regimentsstab ging um 1.45 Uhr nachmittags zunächst in die 2. Stellung, traf um 2.20 Uhr am Bahndamm ein und bezog die verlassene Artilleriebefehlsstelle, um von dort aus den Widerstand neu zu organisieren. Um 4 Uhr nachmittags trafen die Reste des II. Bataillons in der 2. Stellung ein. Nun setzten bis zum Abend andauernde Bemühungen des Regiments ein, die Verbindung mit dem Reserve-Infanterie-Regiment 3 rechts aufnehmen. Die 2. Stellung war aber bereits verlassen. Eine Sicherung der rechten Flanke trat aber erst abends ein, als das bayerische Reserve-Infanterie-Regiment 21 gegen den Bahndamm östlich Farbus vorging und rechts des Regiments in Stellung ging. Am Abend war das Regiment folgendermaßen gegliedert: In der 2. Stellung lagen vom rechten Flügel an der Straße Bailleul – Thelus: 4. Kompanie, 1. Reserve-Pionier-Kompanie, 1. Kompanie, 2. Kompanie und Teile des Reserve-Infanterie-Regiment 2. Die ganze Besatzung betrug nur 150 Mann, dagegen waren viele Maschinengewehre eingeschoben. Der Spätnachmittag und Abend verlief im allgemeinen ruhig. Das Feuer richtete sich hauptsächlich gegen das Rückengelände. Während der Nacht, in der nur Bailleul mäßig beschossen wurde, kamen noch einige Versprengte zurück. Damit war das ganze III. Bataillon und Teile des II. Bataillons verloren gegangen, mit ihnen der Rest all der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften des Ausmarschstandes, die noch die Somme und Ancre übrig gelassen hatte. Der Erfolg des Tages aber war dem tapferen Verhalten des II. Bataillons zu verdanken, das dem gegner den zähesten Widerstand leistete und das im Raum der ganzen Durchbruchsschlacht am weitesten vorne stand. Im Vergleich zu dem ungeheuren Aufwand war der Erfolg des Gegners hier jämmerlich gering.

Man begrub Josepf Heringer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Auf einem privaten Gedenkstein auf dem Friedhof von bad Kohlgrub gedenkt man noch immer Josef Heringer: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_frdhf_wk1_wk2_bay.html

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Josef Heringer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Heringer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Heringer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.945: Josef Mangold

Der Soldat Josef Mangold stammte aus Grub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras bei Roclincourt durch einen Granatsplitter.

Man begrub Josef Mangold auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Josef Mangold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Mangold
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mangold

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.917: Georg Frisch

Der Soldat Georg Frisch stammte aus der bayerischen Gemeinde Lam und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Verteidigungsschlacht bei La Folie östlich Neuville bei Vimy in Folge einer Verschüttung durch Artillerie.

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Georg Frisch berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die Bodenverhältnisse waren jenen bei Peronne nicht unähnlich. Der Schmutz aber, den uns der kommende Herbst und Winter bringen sollte, war einfach unbeschreiblich. Kein Kampf, auch gegen den erbittersten Gegner, lässt sich vergleichen mit dem, den unsere braven Leute gegen diesen geführt haben. Die Stellung, die wir übernommen hatten, verdiente kaum diesen Namen. Ein durchlaufender vorderer Graben, der fast nur knietief war, existierte nur teilweise, Unterstände ganz behelfsmäßig, meist nur kleine Erdlöcher, Verbindungswege größtenteils nur traciert. Und auf diese Stellungen richtete der Feind am 10. und 11.10. ein gewaltiges Artilleriefeuer, das uns nicht mehr im Unklaren darüber ließ, dass ein feindlicher Großangriff bevorstand. Endlich, nach zweitägiger stärkster Vorbereitung am 11.10. abends 6 Uhr ging der Franzose zum Angriff vor, aber er hatte sich verrechnet, wenn er glaubte, die Grabenbesatzungen durch sein Feuer unschädlich gemacht zu haben. Maschinengewehr- und Infanteriefeuer schlugen ihm entgegen und noch vor der Stellung brach der Angriff des Feindes zusammen, ein Ehrentag für das 2. Infanterie-Regiment, das an diesem Tage allerdings auch mit schweren Verlusten seine Stellung voll behauptete. Keiner von denen, die es miterlebt haben, wird vergessen, wie die Reservekompanien unseres Regimentes zur Abwehr in tadelloser Linie ausgeschwärmt die Höhen des Vimyabfalles blitzschnell erklommen; die zwei Batterieen, die auch im Feuer stunden, und an denen diese Linien vorüberkamen, begrüßten die Schwesterwaffe bei ihrem Vorgehen mit lautem Hurra. Der Feind schien nun auch erschöpft, denn die nächsten Tage und Wochen verhielt er sich ziemlich ruhig. Für das Regiment aber galt es, nun aus dem vertrommelten Trichtergelände in kurzer Zeit eine verteidigungsfähige Stellung zu bauen.“ 

Man begrub Georg Frisch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Frisch
Rückseite des Sterbebildes von Georg Frisch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.912: Hans Goldbrunner

Der Soldat Hans Goldbrunner stammte aus Passau. Er war Mitglied  in der Studentenverbindung Corps Ratisbonia München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter in der 10. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments.

Hans Goldbrunner fiel vermutlich während der Schlacht bei Arras und wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben.

Todesanzeige von Hans Goldbrunner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.911: Karl Maischberger

Der Soldat Karl Maischberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Dinkelscherben und war Praktikant in einer Brauerei. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.11.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren in Vimy bei Arras durch schwere Verwundung.

Man begrub Karl Maischberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Todesanzeige von Karl Maischberger