Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.668: Josef Thalmeier

Der Soldat Josef Thalmeier stammte aus Steinbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Mainburg, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Infanterie-Leib-Regiment. Am 08.04.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Arras durch Kopfschuss.

Man begrub Josef Thalmeier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 781.

Sterbebild von Josef Thalmeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Thalmeier

Der theoretische Weg von Josef Thalmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.628: Josef Zunhamer

Der Ersatz-Reservist Josef Zunhammer stammte aus Mühlberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.07.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Arras in Frankreich.

Offiziell ist für Josef Zunhammer keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Ludwig Hartung, gefallen am 12.07.1915 bei Gavrelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Rohleder, gefallen am 07.07.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Ambrosius Wurm, gefallen am 13.07.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Zunhamer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zunhamer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.626: Jakob Schütz

Der Soldat Jakob Schütz stammte aus Eitenzell, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rettenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 11. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 04.04.1918 fiel er während der Großen Schlacht von Frankreich im Alter von 21 Jahren bei Marcelcave, östlich Amiens, durch einen Bauchschuss mittels Granate.

Über den Sterbetag von Jakob Schütz schreibt die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die äußerst rege feindliche Gefechtstätigkeit hielt weiter an; am 03. und 04.04. unternahmen die Engländer nächtliche Vorstöße gegen Ayette und Ablainzevelle, die jedoch abgewiesen wurden; am 05.04. griff der Feind die linke Nachbardivision an und entriss ihr Bucquon wieder.“

Man begrub Jakob Schütz auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Schütz
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schütz

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.585: Franz Bräumann

Der Gefreite Franz Bräumann stammte aus Mayerhofen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen (Salzach). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreichs Norden bei Arras und Souchez vermutlich durch starkes Artilleriefeuer.

Die Grablage von Franz Bräumann lässt sich aufgrund der unsicheren Datenlage derzeit nicht bestimmen.

Sterbebild von Franz Bräumann
Rückseite des Sterbebildes von Franz Bräumann

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.565: Anton Dellhofen

Der Landsturmmann Anton Dellhofen wurde am 04.08.1881 in Blerichen geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bedburg im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 55. preußischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 01.07.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Anton Dellhofen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 11, Grab 3.

Sterbebild von Anton Dellhofen
Rückseite des Sterbebildes von Anton Dellhofen

Der theoretische Weg von Anton Dellhofen von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.564: Xaver Geigenberger

Der Landsturmmann Xaver Geigenberger stammte aus Reith in Bayern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme bei einem Sturmangriff.

Man begrub Xaver Geigenberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Reisbach gedenkt Xaver Geigenberger noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/2009/reisbach_1848-49_1866_1870-71_wk1_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/2009/reisbach_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Xaver Geigenberger
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Geigenberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.563: Rupert Baumgartner

Der Ersatz-Reservist Rupert Baumgartner stammte aus Stoißberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.05.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Arras in der Nähe von Roclincourt und St. Laurent.

Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Mit fünffacher Überlegenheit griffen die Franzosen am 09.05.1915 das 1. bayerische Reserve-Korps an. Die rechtsstehnde 5. Reserve-Division verlor viel Gelände, die 1. Reserve-Division schlug den Angriff ab.

Im Abschnitt des Reserve-Infanterie-Regiment 2 war der Verlauf folgender: Kräfteverteilung: III. (Hauptmann Mayr) rechts, I. (ohne 2.) (Dittelberger) links, II. (Schnitzlein) und 2. Kompanie in Ruhe Bailleul.

Die starke nächtliche Beschießung aus allen Kalibern und aus Minenwerfern schwoll mit Tagesanbruch zu noch nie dagewesener Keftigkeit gegen die Stellung und namentlich gegen das Rückengelände an. Jetzt wurde es ernst! Regiments-Stab, II. und 2. (Spatz) jagten gegen 10 Uhr vormittags durch das fürchterliche Feuetr vor. Alles gelangte rasch zur Regimentsbefehlstelle im Eisenbahneinschnitt. Nur die 2. Kompanie erlitt Verzögerung. Hauptmann Weißmann hatte trotz Krankheit die Führung seiner Kompanie (8.) wieder übernommen. Um 10.00 Uhr setzte ein rasendes Trommelfeuer ein; dazu sprengte der Feind um 10.35 Uhr vor C, wo die Gräben kaum 40 Meter voneinander getrennt waren, einen Stollen, um die Besatzung in die Luft zu sprengen. erfolglos! Zur Antwort, dass wir noch frisch beim Zeug waren, und um den feindlichen nächsten Stollen zu sprengen, wurde, als um 10.50 Uhr der Angriff loszubrechen schien, unser Stollen 6 bei C gesprengt.

Der Keller von Maison-Blanche (Befehlstelle II) mit Reserve (11.) hielt auch heute alle Kaliber aus. Im Übrigen war die Stellung in Trümmern, aber drinnen lebte noch der Wille der unerschütterlichen Zweier – Alte und Nachersatz – trotz erheblicher Verluste. Die Beobachter hielten heldenhaft aus. In höchster Spannung und voll Kampfmut lauerte Alles. Endlich musste die höllische Kanonade, die der Infanterist so wehrlos erdulden musste, enden. Nun gab es Vergeltung für die langen Qualen und Drangsale! Dazu das herrliche Vertrauen zwischen Führer und Mann, und die Zusammenarbeit der Kompanien untereinander und schließlich das unbedingte Vertrauen auf die mit so viel Verständnis und Arbeit selbst erbaute, liebgewonnene, in jedem Winkel bekannte Stellung.

All dies waren moralische Elemente, die im späteren Stellungskrieg, wo man in fremden, ungewohnten, mangelhaften Stellungen oder Trichterstellungen kämpfte nicht mehr ähnlich vorhanden.

Gegen 10 Uhr verlegte der Feind das Feuer auf die Hindernisse, diese verheerend, – der letzte, kurze Akt vor dem Sturm – und dann punkt 11 Uhr Sperrfeuer hinter unsere vorderste Linie. Gleichzeitig stürzten überall aus den nahen Gräben endlose dichte Linien hintereinander und stark massierte Kolonnen mit Sturmleitern hervor. Ein ganz neuer verblüffender Anblick: Der Feind nicht in roten Hosen, sondern feldblaue Gestalten. „Engländer“ schallte der Ruf! Und doch es waren Franzosen, unsere alten Bekannten, die zum erhofften Sieg die neueste Felduniform angezogen hatten. Jetzt war der heißersehnte Augenblick der Abrechnung da! Schrille Signalpfeifen gelten durch das ohrenzerreißende Artilleriefeuer in die Deckungslöcher und im Nu spie die ganze Front unter den von der 12. Kompanie (Koller) kommenden Hurrahrufen, das den Feind stutzig machte, ein höllisches Infanterie-, Handgranaten- und unheimliches Maschinengewehrfeuer. Die Artillerie (die schwere unter Major Döderlein) jagte aus allen Feuerschlünden heraus, was sie nur konnte und legte eine undurchschreitbare, Tod und Vernichtung speiende Sperre zwischen französische Sturmtruppe und Reserven. Die ständigen Artilleriebeobachter Leutnant der Reserve Baerlein und Winkler und der Fußartilleriebeobachter hatten vorzüglich gearbeitet. Nirgends Kleinmut!

Kaum 20 Minuten lang dauerte der infanteristische Vernichtungsakt. Etwa 2.000 Franzosen lagen vor der Regimentsfront, tot und verwundet. Allenthalben waren auch Gefangene gemacht worden. Laute Siegesfreude und stiller Gottesdank waren überall. Eine wohltuende Entspannung der Nerven trat ein. Sobald die französische Artillerie die Niederlage erkannt hatte, krachten auch schon wieder mit erneuter Kraft die Granaten in unseren vorderen Grabentrümmern wie vor dem Sturme.

Nun schwirrten Gerüchte, da und dort sei der Feind doch eingedrungen. Das war wohl wahrscheinlich, denn wo das feindliche Trommelfeuer am wirksamsten gewesen war, mussten Lücken entstanden sein. Aber die Eindringlinge saßen abgeschnitten in der Falle, es musste nur geschickt Jagd auf sie gemacht werden.

Tatsächlich war es am rechten Flügel von C den Franzosen gelungen, in etwa 50 Meter Breite einzudringen, wobei der Zugführer Unteroffizier Bachmeier (9.) und seine wenigen, noch nicht verschütteten Getreuen fielen. Zunächst wurde dort rasch abgeriegelt. An der sofort eingeleiteten Jagd beteiligten sich die vom Regimente rasch vorgesandten Reserven. 7. (Nießen) für 2., die stecken geblieben war, und 8., diese gegen C. über die zerschossenen Verbindungsgräben ging es im heftigen Artilleriefeuer flott vorwärts. Der Zug Landthaler (8.) säuberte mit Offiziersstellvertreter Riehle im Handgranatenkampf das Franzosennest bei C gründlich.

Nießen (7.) wurde gegen den anerkann schwachen Punkt bei A1, gegen die langen Sappen 2 und 3, die vor einiger Zeit vom Nachbarn nur ungern mitübernommen werden mussten, vorgeschickt. Telefonist Karlsberger diente als Wegweiser. In Sappe 2 saßen in einem tiefen Stollen beträchtliche Kräfte unter einem Capitän, die die Sappenbesatzung gefangen hielten. Der vorbildliche Kompanieführer, Leutnant der Reserve Then (10.), war beim Sturm auf dem Weg zur Sappe 2 gefallen. Offiziersstellvertreter Baier, vom Infanterist Lang verständigt, verhinderte das Vordringen aus der Sappe in die Stellung. Bei Sappe 2 riegelte Vizefeldwebel Paster ab. Als sich Rießen vorgearbeitet hatte, säuberte er die Sappen in so trefflicher Weise mit Leutnant der Reserve Reyscher, dass ihm später für diese Tat der Max-Josef-Orden zuerkannt wurde. Offiziersstellvertreter Wimmers (8.) erhielt die goldene Tapferkeitsmedaille; desgleichen Unteroffizier der Landwehr Kölbl 82.).

Ein Teil der Franzosen, darunter der Capitän, suchte in die französischen Stellungen zu entkommen, wurden aber niedergeschossen, der Rest wurde gefangen.

Etwa um 2.00 Uhr nachmittags, als die ersten Gefangenen bei dem Regimentsstab im Bahneinschnitt eingetroffen waren, zertrümmerte eine Granate die Befehlsstelle, wo der Kommandeur und ein Teil des Stabes mit den gefangenen beschäftigt war. Unterstab und Gefangene hatten bedeutende Verluste. Drei ausgezeichnete französische Regimenter: Nr. 70, 48 und 88 hatten gegen unser Regiment gestürmt.

Die Ärzte leisteten auf den weit vorgeschobenen Verbandsplätzen in gewohnter Weise Vorzügliches.

Nachmittags 5.00 Uhr versuchten die Franzosen noch einmal den vom Regiment erwarteten Angriff. Dieser blieb aber schon im ersten Ansatze stecken. Schon von Mittag an war der Nachschub von allem Nötigen vom Regimente eingeleitet worden und durch die Reserve vorgeschafft. Der in Bailleul belassene energische und umsichtige Oberleutnant der Reserve Kleemann hatte hierbei das Äußerste geleistet, ebenso Gefreiter Ganslmayer im Eisenbahneinschnitte. In Bailleul fielen alle Pferde der MG Kompanie der Beschießung zum Opfer.

Eine vorzügliche Stimmung beseelte das ganze Regiment. Niemand wollte abgelöst werden. Alles setzte seine Ehre darin, nicht zu ruhen, sondern mit der eingeschobenen Kompanie die Stellung in Stand zu setzen, die Toten zu beerdigen und morgen erneut dem Feinde die Stirne zu bieten.

Im ganzen mögen etwa 200 Gefangene gemacht worden sein. Der Kampfverlauf zeigte, dass der Sieg am 09.05.1915 unbestreitbar das ausschließliche Verdienst der Front – Infanterie und Artillerie mit zugeteilten Formationen – war.

Der Geist und die Nerven unserer Leute und Führer hatten ohne fremde Hilfe standgehalten und triumphiert. – Das damalige allseitige höchste Lob aller Stellen ist auch eine besondere Anerkennung der Reservetruppen überhaupt.

In offiziellen Darstellungen kann gar nicht genug anerkannt werden, dass diese Truppe Gleiches wie die beste aktive leistete.

Verluste: Tot: Leutnant der Reserve (Rudolf) Then und Leutnant (Rudolf) Sondinger sowie 118 Mann, verwundet: Offiziersstellvertreter Dörflinger und 166 Mann.

Einer der gefallenen Männer war Rupert Baumgartner.

Man begrub Rupert Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab, zusammen mit seinen gefallenen Regimentskameraden.

Sterbebild von Rupert Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Rupert Baumgartner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.559: Christian Egger

Der Soldat Christian Egger stammte aus Stockham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger, und war Wasserbaupartieführer, also ein Vorarbeiter im Wasserbau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Arras.

Offiziell ist für Christian Egger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde. Dort ruhen seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Wehrmann Josef Behr, gefallen am 25.10.1914 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Johann Ellemerer, gefallen am 02.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Brandstetter, gefallen am 02.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Wehrmann Simon Blösl, gefallen am 23.10.1914 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Christian Egger
Rückseite des Sterbebildes von Christian Egger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.558: Andreas Pastetter [Pastötter]

Der Dienstknecht Andreas Pastötter (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Roßdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger und arbeitete in Oberstoitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 16.12.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Saint Laurent durch einen Granattreffer.

Andreas Pastötter wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Andreas Pastetter
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Pastetter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.530: Josef Haslbeck

Der Soldat Josef Haslbeck wurde am 02.12.1893 in  Mietzing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dingolfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, in dem auch Adolf Hitler Dienst tat. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren durch einen Volltreffer bei Roeux an der Westfront.

Offiziell ist für Josef Haslbeck keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass sein Leichnam, sollte noch etwas zu bergen gewesen sein (Volltreffer!), auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Dingolfing Josef Haslbeck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/dingolfing-frauenbiburg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Haslbeck
Rückseite des Sterbebildes von Josef Haslbeck

Der theoretische Weg von Josef Haslbeck von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab: