Sonderbeitrag: Carl Strube

Heute ist der 156. Todestag des Leipziger Studenten Dr. phil. Carl Strube. Er kämpfte als Einjährig Freiwilliger und Grenadier im2. Bataillon des Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment zu Fuß Nr. 2. Am 18.08.1870 wurde er bei Saint-Privat-la-Montagne (deutsch: Sankt Privat) schwer verwundet. Am 21.08.1870 starb er an seiner Verwundung.

Man begrub Carl Strube auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte.

Das Grab von Karl Strube auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.995: Michael Schroll

Der Soldat Michael Schroll war Gefreiter in einem bayerischen Brückentrainkorps. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Auszeichnung für 9jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Er verstarb im Alter von 32 Jahren im Festungslazarett Metz nach schwerer Krankheit.

Michael Schroll wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Metz begraben, ist jedoch nicht erfasst.

Sterbebild von Michael Schroll
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schroll

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.966: Xaver Amberger

Der Soldat Xaver Amberger stammte aus Weigelsberg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, lebte im Ortsteil Schönau und war der Sohn eines Kleinbauern (Häusler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier und Infanterist. Am 05.11.1917 starb er im Alter von 20 Jahren in einem Feldlazarett bei Verdun an den Folgen einer schweren Verwundung durch einen Granatsplitter.

Man begrub Xaver Amberger auf dem Soldatenfriedhof Lissey in Grab 808.

Seine Heimatgemeinde Schönau gedenkt Xaver Amberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schoenau_bay.htm

Sterbebild von Xaver Amberger
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Amberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.961: Xaver Huber

Der Soldat Xaver Huber stammte aus Forst, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Moosthenning, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie  des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Lothringen durch Granatverwundung.

Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Sterbebild von Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Huber

Sonderbeitrag: Wilhelm Jung, Kleinlinden

Der Soldat Wilhelm Jung wurde am 04.03.1886 in Kleinlinden geboren, einem Stadtteil der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 10. Kompanie des 81. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich, nahe der Ortschaft Ville-sur-Tourbe.

Man begrub Wilhelm Jung auf dem Soldatenfriedhof Berru in einem Massengrab.

Die Todesanzeige für Wilhelm Jung im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Wilhelm Niebch

Der Soldat Wilhelm Niebch wurde am 25.11.1884 in der hessischen Ortschaft Krofdorf-Gleiberg geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Wettenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist (Volksbund: Musketier) in der 10. Kompanie des 81. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.09.1914 starb er im Alter von 29 Jahren in französischer Gefangenschaft.

Man begrub Wilhelm Niebch auf dem Soldatenfriedhof Rembercourt-aux-Pots in Grab 210.

Die Todesanzeige des Gesangsverein Germania Krofdorf für Wilhelm Niebch

Sonderbeitrag: Sammy Rothenberger

Der jüdische Soldat Semmy Rothenberger wurde am 24.07.1883 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde am 24.09.1914 bei Servon schwer verwundet. Am 26.09.1914 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Kriegslazarett 1 des XVIII. Armee-Korps in Sedan.

Man begrub Semmy Rothenberger auf dem jüdischen Teil des Neuen Friedhofs in Gießen.

Die Todesanzeige für Sammy Rothenberger im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.941: Johann Hackl

Der Soldat Johann Hackl stammte aus der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub und war der Sohn eines Schuhmachermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in Frankreich (Lothringen) in einem Kriegslazarett, nachdem er durch einen Granatsplitter schwer verwundet worden war.

Man begrub Johann Hackl auf dem Soldatenfriedhof Briey in Block 3, Grab 217.

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Johann Hackl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Hackl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hackl

Sonderbeitrag: Wilhelm Feller

Der Soldat Wilhelm Feller stammte aus der hessischen Stadt Lollar. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Kompanieführer in der 6. Kompanie des 112. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914 (Regimentsgeschichte und Volksbund: 20.08.1914) fiel er während der Kämpfe in Lothringen nahe der Ortschaft Saarburg (französisch: Sarrebourg).

Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Feller berichtet die Regimentsgeschichte des 112. Infanterie-Regiments:

„20. August: Allgemeine Lage: Der Feind war der ausweichenden 6. Armee nur langsam und zögernd gefolgt. Um Klarheit zuschaffen, ob ein feindlicher Hauptangriff durch Lothringen bevorsteht, entschließt sich der Führer der 6. Armee mit 6. und links anschließender 7. Armee zum Angriff überzugehen. 9:15 vorm. entwickelt sich das Regiment zum Angriff. RechterFlügel geht auf Kapelle südlich Saarburg, linker Flügel auf Kirchturm Bühl. Es sind eingesetzt: rechts III., links II., I. folgt hinterder Mitte. Beim Ueberschreiten des Bahndammes ostwärts Saarburg erhalten die Kompagnien Infanteriefeuer aus Richtung Riedinger Bahnhof. Der Angriff geht zunächst durch den Wustholz Wald durch und dann gegen Bühl. 1:45 ist der Ort Bühl, den der Feind heftig verteidigte, genommen und 100 Gefangene gemacht. Mit neugeordneten Verbänden steht das Regiment 3:00 nachm. am Westrand Bühl, die Reserve am Nordausgang des Ortes. Gegen 5:30 nachm. geht der Angriff auf die Höhen südlich Saarburg weiter. Der rechte Flügel des Regiments an der Straße Bühl, Saarburg erhält heftiges Infanteriefeuer aus den Kasernen und Friedhof Saarburg. 2 Kompagnien des Reserve-Bataillons werden am rechten Flügel eingesetzt, der Angriff geht langsam weiter. UmSaarburg wird vom I. Bahr. A.K. noch hart gekämpft. Endlich ist Saarburg genommen, die feindliche Infanterie geht hinter die Höhen südlich Saarburg zurück. Das Regiment erhält 6:40 nachm. den Befehl sich hinter der Höhe dicht südlich Saarburg zu sammeln. Während des Sammelns erfolgt ein feindlicher Gegenangriff vom Mückenhof und dem Rhein-Marne-Kanal her, der unter schwerenVerlusten für den Feind abgewiesen wird. Die Nacht verbringt das Regiment auf dem Sammelplatz. Auf der ganzen Linie zwischen Metz und den Vogesen waren die Franzosen geworfen. Die 6. und 7. Armee setzen am folgenden Tagdie Verfolgung fort.“

Man begrub Wilhelm Feller auf dem Soldatenfriedhof Plaine-de-Walsch in Grab 39.

Die Todesanzeige für Wilhelm Feller im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Heinrich Dern

Der Soldat Heinrich Dern stammte aus Langsdorf, einem Stadtteil der hessischen Stadt Lich. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit der Hessische Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Am 21.08.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun. Er wurde während der Kämpfe im Chapitre-Wald – der Souville-Schlucht – und Bergwald getötet.

Die Lage des Grabes von Heinrich Dern ist unbekannt.

In seinem Heimatort Langsdorf gedenkt man Heinrich Dern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/langsdorf_stadt-lich_lk-giessen_wk1_wk2_hs.html

Die Todesanzeige des Turnverein Lich-Langsdorf für Heinrich Dern im Gießener Anzeiger