Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 754: Max Hofer

Der Bauerssohn Max Hofer stammte aus Thanham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Brigade-Ersatzbataillons Nr. 2 als Reservist. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei La Planchette (Schreibfehler auf Sterbebild).

Man begrub Max Hofer auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 40.

Sterbebild von Max Hofer
Rückseite des Sterbebildes von Max Hofer

 

Der theoretische Weg von Max Hofer von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 724: Balthasar Riedl

Der Gastwirtssohn Balthasar Riedl stammte aus Brandstätt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Ricourt.

Man begrub Balthasar Riedl auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville in Block 14, Grab 51.

Sterbebild von Balthasar Riedl
Rückseite des Sterbebildes von Balthasar Riedl

Der theoretische Weg von Balthasar Riedl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 715: Joseph Hafner

Der Aushilfs-Postschaffner Joseph Hafner stammte aus Wasserburg am Inn und war Reservist in der 5. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 12.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Grenzschutzgefechte in Lothringen (Frankreich).

Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments schreibt über diesen Tag:

12.08.1914 Am frühen Morgen gehen französische Patrouillen aus Badonviller gegen II./L. vor. II/L. greift sie an, I. und III./L. schließen sich dem links umfassenden Angriff an. Am Vormittage dringt II./L. in Badonviller ein, stößt nach erbittertem Häuserkampf bis Fenneviller durch. I. und III./L. stürmen kurz darnach, Badonviller links umgehend, nach schwerem Kampfe die französischen Linien vor Peronne. Ein erster herrlicher Sieg war erfochten, eine französische Brigade vom Regiment allein geworfen. Die Verluste waren beträchtlich. Abends Biwak bei Neuviller.“

Ein der beträchtlichen Verluste war Joseph Hafner.

Man begrub Joseph Hafner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wasserburg am Inn gedenkt Joseph Hafner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wasserburg_am_inn_st._jakob_kirche_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Joseph Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Hafner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 708: Josef Kapler

Josef Kapler war Kellner-Bauerssohn in Burreit, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Soyen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren bei den Stellungskämpfen in der Champagne nach 3 Jahren im Feld durch Granatschuss.

Die Lage seines Grabes ist ebenso wenig bekannt wie sein genauer Sterbeort.

Sterbebild von Josef Kapler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kapler

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 684: Georg Glucker

Der Grenadier Georg Glucker wurde am 13.05.1926 in Schwenden geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einer Panzer-Nahkampf-Abteilung. Am 09.09.1944 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Rollingen (französisch: Raville) in den Vogesen (falsch: Lothringen).

Man begrub Georg Gluckner auf dem Soldatenfriedhof Andilly, Block 26, Reihe 5, Grab 361.

Seine Heimatgemeinde Muthmannshofen gedenkt Georg Gluckner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/altusried-muthmannshofen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Gluckner
Rückseite des Sterbebildes von Georg Gluckner

Der theoretische Weg von Georg Glucker von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 684: Alois Hausberger

Der Krämerssohn Alois Hausberger stammte aus Kleeberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruhrstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 3. Jäger-Regiments als Jäger. Er wurde zweimal verwundet, war 41 Monate im Feld und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 15.07.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren in Dormans (Schreibfehler) während der Stellungskämpfe an der Marne durch ein Artillerie-Geschoss .

Oberhalb der Stadt im Schlosspark von Dormans erinnert eine Kapelle Chapelle-de-la-Reconnaisance [weitere Infos: http://de.memorialdormans14-18.com/ ]an die Marneschlachten 1914 und 1918. In ihr ruhen ca. 1.500 unbekannte Gefallene. Wahrscheinlich darunter auch Alois Hausberger.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Hausberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruhrstorf_an_der_rott_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Hausberger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Hausberger

Der theoretische Weg von Alois Hausberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 658: Josef Diewald

Der Reservist Josef Diewald stammte aus Unteruttlau, Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Im November 1914 wurde er schwer verwundet, im Juni 1915 leicht. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Mametz (Frankreich). Er wurde durch eine Granate am Kopf getroffen.

Eine Grablage ist für Josef Diewald heute offiziell nicht bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er mit anderen Kameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender seiner Kameraden:

  1. Oberleutnant Johannes Reinhold, gefallen am 10.07.1916 bei Bazenzin, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  2. Leutnant Georg Buchleitner, gefallen am 03.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof  Fricourt in einem Massengrab;
  3. Offizierstellvertreter Ferdinand Pledl, gefallen am 05.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof  Fricourt in Block 5 Grab 231.

 

Sterbebild von Josef Diewald
Rückseite des Sterbebildes von Josef Diewald

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 653: Johann Nöhmeier

Der Unteroffizier Johann Nöhmeier stammte aus Obergrafensee und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone ausgezeichnet. Am 20.09.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren nach 25 Monaten Kriegsdienst während der Kämpfe zwischen Maas und Mosel durch einen Kopfschuss getötet.

Über den Verbleib der Leiche von Johann Nöhmeier ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Nöhmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Nöhmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöhmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 603: Michael Leonhart

Der Infanterist Michael Leonhart wurde am 29.09.1893 in Rettenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Vouziers.

Eine Lage des Grabes von Michael Leonhart ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der selben Kompanie:

  1. Infanterist Sebastian Mitterreiter, gefallen am 27.08.1914, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Block 2 Grab 233;
  2. Infanterist Johann Stadtmüller, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;
  3. Infanterist Joseph Mederle, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;

Seine Heimatgemeinde Irsee gedenkt noch heute Michael Leonhart auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/irsee_wk1u2_dkm_bay.htm

Sterbebild von Michael Leonhart
Rückseite des Sterbebildes von Michael Leonhart

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 602: Joseph Heim

Joseph Heim wurde am 09.09.1891 in Oberreuthen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 20. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.08.1914 wurde bei Azerailles leicht verwundet und verstarb jedoch an dieser Verwundung am 29.08.1914 im Alter von 22 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josph Heim ist heute offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Joseph Heim auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Theorie mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der selben Kompanie, die am gleichen Tag verwundet wurden und wenige Tage später starben:

  1. Franz Xaver Hengler, verwundet bei Azerailles, verstorben am 27.08.1914, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
  2. Unteroffizier Joseph Rieg, verwundet bei Azerailles, verstorben am 27.08.1914 im Lazarett Azerailles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
Sterbebild von Joseph Heim
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Heim

 

Der theoretische Weg von Joseph Heim von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: