Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.673: Alois Lipp

Der Soldat Alois Lipp wurde am 14.05.1891 in Kappel (Füssen) als Sohn eines Landwirts geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde Mitte August an der linken Schulter verwundet und starb an dieser Verwundung am 24.08.1914 im Alter von 23 Jahren in Neuweiler (französisch: Neuwiller-lès-Saverne) (Elsass). Ich vermute, dass es zu einer Wundinfektion kam, die sich tödlich auswirkte. Auch einfache Verwundungen konnten bedingt durch die Verschmutzungen der Wunden im Zuge der Situation an der Front häufig tödlich verlaufen, zumal Antibiotika noch nicht entdeckt waren.

Man begrub Alois Lipp auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 46.

Sterbebild von Alois Lipp
Rückseite des Sterbebildes von Alois Lipp

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.672: Sebastian Felsl

Der Soldat Sebastian Felsl stammte aus Larsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 15.05.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Arras.

Offiziell ist für Sebastian Felsl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Joseph Oswald, gefallen am 15.05.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Kosef Miller, gefallen am 15.05.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Wehrmann Lorenz Perzlmayer, gefallen am 15.05.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Sebastian Felsl
Rückseite des Sterbebildes vonSebastian Felsl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.671: Matthias Häuslmeier

Der Soldat Matthias Häuslmeier stammte aus Eschelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.09.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren in Stoßweiher im Münstertal (Elsass) während der Zweiten Schlacht um Münster.

Man begrub Matthias Häuslmeier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Matthias Häuslmeier
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Häuslmeier

Der theoretische Weg von Matthias Häuslmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.670: Martin Rank

Der Soldat Martin Rank stammte aus Gebrontshausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Saint-Remy-la-Calonne und Les Eparges, in der Nähe von Saint-Mihiel.

Man begrub Martin Rank auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.

Sterbebild von Martin Rank
Rückseite des Sterbebildes von Martin Rank

Der theoretische Weg von Martin Rank von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.669: Josef Widmann

Der Soldat Josef Widmann stammte aus Göbelsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Pfaffenhofen an der Ilm, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.09.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Han de Bas in Nordfrankreich.

Offiziell ist für Josef Widmann keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Andreas Braun, gefallen am 25.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Deinzer, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Döbereiner, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Grasser, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Widmann
Rückseite des Sterbebildes von Josef Widmann

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.668: Josef Thalmeier

Der Soldat Josef Thalmeier stammte aus Steinbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Mainburg, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Infanterie-Leib-Regiment. Am 08.04.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Arras durch Kopfschuss.

Man begrub Josef Thalmeier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 781.

Sterbebild von Josef Thalmeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Thalmeier

Der theoretische Weg von Josef Thalmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.667: Josef Rieder

Der Soldat Josef Rieder stammte aus der bayerischen Gemeinde Rudelzhausen, wo er als Tagelöhner arbeitete. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 10. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am17.10.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren in Frankreich während der Stellungskämpfe in Lothringen bei den Kämpfen um die Höhen südlich Leintrey bei Lunéville und Baccarat im Nordosten Frankreichs.

Man begrub Josef Rieder auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Rieder
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rieder

Der theoretische Weg von Josef Rieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.666: Josef Biber

Der Soldat Josef Biber stammte aus Steinbach und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des  25. bayerischen Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 06.04.1916 fiel er im Alter von 37 Jahren im Wald von Avocourt während der Schlacht um Verdun durch schwere Kopfverwundung.

Offiziell ist für Josef Biber keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er entweder noch im Wald von Avocourt begraben liegt, oder aber anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden ruhen, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Johann Karl Seitz, gefallen am 08.04.1916 im Wald von Avocourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Ripp, gefallen am 07.04.1916 im Wald von Avocourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Scharl, geboren am 20.10.1883 in Schäflohe, gefallen am 07.04.1916 im Wald von Avocourt, begraben wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Humpel, gefallen am 07.04.1916 im Wald von Avocourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Leutnant Friedrich Treuner, geboren am 01.05.1890 in Ludwigstadt, gefallen am 07.04.1916 im Wald von Avocourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Biber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Biber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.665: Georg Wiesheu

Der Wehrmann Georg Wiesheu stammte aus Osterwaal, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Au in der Hallertau, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Krankenträger. Am 20.06.1916 verstarb er nach schwerer in der Nähe von Beaucamps Verwundung während der Stellungskämpfe in Flandern im Alter von 37 Jahren im Reserve-Feldlazarett Nr. 9 in Haubourdin bei Lille.

Man begrub Georg Wiesheu auf dem Soldatenfriedhof Haubourdin in Reihe 16, Grab 352.

Sterbebild von Georg Wiesheu
Rückseite des Sterbebildes von Georg Wiesheu

Der theoretische Weg von Georg Wiesheu von seinem Geburtsort über den Ort seiner Verwundung, seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.664: Gallus Wohlschläger

Der Gefreite Gallus Wohlschläger stammte aus Oberhaindlfing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolfersdorf, und war der Sohn eines Wagnermeisterss. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 24.03.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun im Wald von Avocourt durch Granatschuss.

Über den Todestag von Gallus Wollschläger berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Erst gegen Morgen des 24.03.1916 war es möglich, mit Ablösung in kleinen Gruppen zu beginnen. Der Regimentsstab wurde zur Übergabe an den dort erwarteten Kommandeur 25. bayerisches Infanterie-Regiment zum Brigadegefechtsstand beordert. Die zum Teil eingeebneten, mit zähem Lehm angefüllten Laufgräben, in denen Tote und Verwundete im Lehn versunken lagen, waren ungangbar. Der Eindurck, den insbesondere die trotz der Bemühungen des Sanitätspersonals noch der Versorgung harrenden Schwerverwundeten und die zerfetzten Leichname boten, waren überwältigend. Das fortgesetzte, besonders auf den Kreuzungspunkten von Gräben mit Laufgräben liegende Sperrfeuer und die fegenden Feuerüberfälle erschwerten die Ablösung derart, dass bis zum Abend des 24.03. noch kaum der vierte Teil des Regiments in den Ruhequartieren Romagne (Regiments-Stab und MG Formationen), Ivoiry (I/3. b. IR), Lager Nantillois (II./3. b. IR), Lager Bois (III./3. b. IR) eingetroffen war. Erst am 25.03. morgens kamen die zuletzt abgelösten Teile in ihren Quartieren an. Alles war aufs äußerste erschöpft.“

Gallus Wohlschläger war also auf dem Weg ins Ruhequartier, weg vom Schlachtfeld durch einen Granattreffer getötet worden. Welch übles Schicksal!

Offiziell ist für Gallus Wohlschläger keine Grablage bekannt. Es ist auch unklar, ob nach dem Einschlag der Granate noch etwas vom Körper des Mannes übrig war. Sollte noch etwas zu begraben war, so wurde er wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye anonym in einem Massengrab beigesetzt, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Michael Hiller, gefallen am 21.03.1916 im Wald von Malancourt Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Ludwig Bauer, gefallen am 24.03.1916 im Wald von Malancourt Consenvoye in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel Wilhelm Kolb, gefallen am 22.03.1916 im Wald von Malancourt Consenvoye in einem Massengrab;
  • Gefreiter Johann Petz, gefallen am 22.03.1916 im Wald von Malancourt Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Gallus Wohlschläger
Rückseite des Sterbebildes von Gallus Wohlschläger