Johann Rudholzer stammte aus Streitwies, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen (Salzach) und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 15.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Sailly-Saillisel nach 20 Monaten Kriegsdienst.
Man begrub Johann Rudholzer auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann RudholzerRückseite des Sterbebildes von Johann Rudholzer
Der theoretische Weg von Johann Rudholzer von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Adolf Hofmann wurde am 07.01.1891 In Mardorf in Hessen geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Homberg (Efze). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 369. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Horgny, Berny und Licourt durch den Treffer eines Granatsplitters in den Kopf.
Offiziell ist für Adolf Hofmann keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Béthencourt-sur-Somme in einem Massengrab begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben liegen, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant der Reserve Alfons Ax, gefallen am 09.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Béthencourt-sur-Somme in Block 2, Grab 470;
Leutnant der Reserve Emil Hilleringmann, gefallen am 18.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Béthencourt-sur-Somme in Block 2, Grab 193.
Sterbebild von Adolf HofmannRückseite des Sterbebildes von Adolf Hofmann
Der theoretische Weg von Adolf Hofmann von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kanonier Josef Mittermaier, eigentlich Joseph Mittermeier, war der Sohn eines Schreinermeisters und stammte aus Wasserburg am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Soyécourt und Lihons in Frankreich an der Somme.
Man begrub Joseph Mittermeier auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Josef Maurer stammte aus Neudeck, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe vor Lihons, östlich bei Vermandovillers.
Über den Todestag Josef Maurers berichtet die Regimentsgeschichte:
„26.09.1914 Die Nacht verlief ruhig. Mittags um 1.25 Uhr wurde Seine Königliche Hoheit Prinz Franz durch Granatsplitter am Oberschenkel verwundet, als er, nahezu in vorderster Linie mit seinem Adjutanten Merzinger vom Rande des Dorfes Vermandovillers den Gefechtsverlauf überwachte und trotz Vorstellungen sich nicht in Deckung zurückbegeben wollte. Ein um 7 Uhr abends gegen II. und III./Infanterie Leib-Regiment und II. Bataillon gerichteter Angriff des Gegners wurde glatt abgewiesen und unvergesslich bleibt, wie nach dieser Abfurh des Gegners die Musik des Infanterie-Leib-Regimentes vorne in der Gefechtslinie entsprechende Weisen in den Abend hinaussandte. 10 Uhr abends übernimmt für den verwundeten Regimentskommandeur Oberstleutnant Otto Staubwasser die Führung des Regiments, die er bis März 1918 ununterbrochen beibehält.
Man begrub Josef Maurer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 2347.
Sterbebild von Josef MaurerRückseite des Sterbebildes von Josef Maurer
Der Schütze Thomas Guggemoos wurde am 19.02.1898 in Lechbruck am See in Bayern geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.04.1918 fiel er während der Kämpfe an der Avre und bei Montdidier im Alter von 20 Jahren in Mensil – St. George bei Montdidier.
Man begrub Thomas Magnus Guggenmoos wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab, wo seine Regimentskameraden beigesetzt wurden.
Sterbebild von Thomas GuggemoosRückseite des Sterbebildes von Thomas Guggemoos
Karl Wieberger stammte aus Laufen in Bayern und war Telegraphenarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments als Fahrer. Am 26.09.1914 wurde er bei Vermandovillers an der Somme in Frankreich verwundet und starb am 27.09.1914 im Alter von 23 Jahren an seiner Verwundung. Vermutlich wurde Karl wieberger auch anonym auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt, wo auch seine Kameraden ruhen, die im gleichen Regiment dienten und im gleichen Zeitraum fielen..
Sterbebild von Karl WiebergerRückseite des Sterbebildes von Karl Wieberger
Der Landwehrmann Josef Deindl stammte aus der bayerischen Gemeinde Nußdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren durch eine schwere Verwundung bei Chuignes (Somme).
Josef Deindl wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Josef DeindlRückseite des Sterbebildes von Josef Deindl
Der theoretische Weg von Josef Deindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Dominikus Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1916 fiel er nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei Cléry-sur-Somme während der Schlacht an der Somme durch den Treffer einer schweren Granate.
Die Lage des Grabes von Dominikus Hungerhuber ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn es noch Leichenreste gab (schwerer Granattreffer), diese anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurden. Auf diesem Soldatenfriedhof wurden seine Kameraden der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Alois Stephan, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Gefreiter Franz Dorfhuber, gefallen am 14.08.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Unteroffizier Georg Purzeller, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Morgen stelle ich den Bruder von Dominikus Hungerhuber, Georg Hungerhuber vor, der bereits im Juli 1916 gefallen war.
Sterbebild von Dominikus und Georg HungerhuberRückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber
Der Pionier Paul Unterstöger stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 02.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme in Frankreich durch eine Gasvergiftung.
Die Grablage von Pul Unterstöger ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetztb worden ist. Dort wurden seine Kameraden begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Pionier Leonhard Hausmann, gefallen am 11.06.1915 bei Mametz, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Pionier Andreas Tröstl, gefallen am 08.06.1915 bei Mametz, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Pionier Josef Frosch, gefallen am 13.06.1915 bei Maricourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Paul UnterstögerRückseite des Sterbebildes von Paul Unterstöger
Der theoretische Weg von Paul Unterstöger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:
Der Gefreite Gregor Bauer stammte aus Gramelberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde zum Eisernen Kreuz vorgeschlagen. Im November 1914 wurde er leicht verwundet. Am 01.06.1915 fiel er jedoch vor der Verleihung dieses Ordens im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich bei Mametz an der Somme.
Man begrub Gregor Bauer auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Gregor BauerRückseite des Sterbebildes von Gregor Bauer
Der theoretische Weg von Gregor Bauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: