Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 947: Johann Rieger

Johann Rieger stammte aus Oberbachern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen, und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst  in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Später kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments als Soldat. Am 07.11.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren in Frankreich bei den Stellungskämpfen westlich Péronne durch einen Granatschuss.

Man begrub Johann Rieger auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 3, Grab 78.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen gedenkt noch heute Johann Rieger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-unterbachern_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Rieger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rieger

Der theoretische Weg von Johann Rieger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 946: Vitus Wechselberger

Der Kriegsfreiwillige Vitus Wechselberger stammte aus Mitterndorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dachau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments als Tambour. Ende 1914 galt er zunächst einmal als im Kampf vermisst, kehrte aber zur Truppe zurück. Am 09.05.1915 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Fromelles in Frankreich während eines Sturmangriffs.

Man begrub Vitus Wechselberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Vitus Wechselberger
Rückseite des Sterbebildes von Vitus Wechselberger

Der theoretische Weg von Vitus Wechselberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 946: Johann Kittenhofer

Der Sohn eines Tagelöhners Johann Kittenhofer stammte aus Unterwachsenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren angeblich im Argonnenwald. Ich vermute, dass diese Angabe auf dem Sterbebild falsch ist. Nach meinen Recherchen fiel er im Bois d’Ailly. Folgende Kameraden Johann Kittenbergs aus der 9. Kompanie fielen am gleichen Tag wie er im Bois d’Ailly:

  • Ersatz-Reservist Konrad Eisenmeier
  • Infanterist Johann Schwemmer
  • Infanterist Xaver Franz Wagner

Auch die 5. bayerische Division, der das 10. bayerische Infanterie-Regiment angehörte, gibt für den Zeitraum des Todes von Johann Kittenhofer an, dass sie im Bois d’Ailly eingesetzt war.

Man begrub Johann Kittenhofer vermutlich anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab. Dort ruhen auch die drei zuvor genannten Kameraden von ihm.

Sterbebild von Johann Kittenhofer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kittenhofer

Der theoretische Weg von Johann Kittenhofer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 945: Johann Haslbeck

Der Unteroffizier Johann Haslbeck stammte aus Moosham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mintraching, und war Braumeister von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem Reserve-Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem  Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 03.06.1918 im Alter von 35 Jahren durch einen Minensplitter.

Man begrub Johann Haslbeck auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 3, Grab 91.

Sterbebild von Johann Haslbeck
Rückseite des Sterbebildes von Johann Haslbeck

Der theoretische Weg von Johann Haslbeck von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

SONDERBEITRAG: Frédéric Chevillon

Der Soldat Frédéric Chevillon (vollständiger Name: Frédéric Désiré Antonin Joseph Chevillon) wurde am 12.06.18.79 in Marseille geboren. 1910 wurde er Bürgermeister von Allauch. Zusätzlich war er Beamter des französischen Marineministeriums. Ab 1912 war er Abgeordneter in der französischen Abgeordnetenkammer und gehörte der Fraktion der Radikalsozialisten an.

Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst  als einfacher Soldat im 44. französischen Territorial-Infanterieregiment. Nach einem Monat wird er zum Sergeant (Unteroffizier) befördert, später zum Leutnant. Er kämpfte anschließend im 132. französischen Infanterie-Regiment aus Reims.

Er war als Ritter der Ehrenlegion und mit dem Kriegskreuz 1914 – 1918 ausgezeichnet worden.Am 21.02.1915 fiel er bei Éparges.

Gedenktafel an Frédéric Chevillon
Denkmal u. a. für Frédéric Chevillon
Hier irgendwo liegen die Gebeine von Frédéric Chevillon
Blick vom Grabhügel von Frédéric Chevillon

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 944: Johann Stockhammer

Der Landwirt Johann Stockhammer stammte aus Vilslern (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen bayerischen Gemeinde Velden (Vils). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons als Unteroffizier. Am 20.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 17 Monate Kriegsdienst bei den Gefechten um Neuville-St. Vaast in Frankreich.

Man begrub Johann Stockhammer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 9, Grab 457.

Sterbebild von Johann Stockhammer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stockhammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 943: Alois Langwieder

Der Gefreite Alois Langwieder stammte aus  Abtsdorf, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwerter ausgezeichnet. Am 15.07.1918 fiel er in Frankreich im Alter von 29 Jahren während der Stellungskämpfe in der Champagne.

Über diesen Tag und die Umstände seines Todes schreibt die Regimentsgeschichte des 24. bayerischen Infanterie-Regimentes:

„Bald nach Mitternacht (15.07.) setzte starkes feindliches Artilleriefeuer ein. Das II. Bataillon hatte Verluste. Um 1 Uhr vormittags begann unser Artillerie- und Minenfeuer auf die feindlichen Stellungen niederzuprasseln. Der Gegner antwortete lebhaft. Um 4:50 Uhr vormittags trat das Regiment an. In der ersten feindlichen Stellung wurde kein Widerstand gefunden. Der Gegner hatte sich in Erwartung des Angriffs schon vor längerer Zeit in die II. Stellung zurückgezogen. Um 6 Uhr vormittags wurde die Straße SouainTahure überschritten. Vor den Hindernissen der II. Stellung brach sich der Angriff im Sperrfeuer der feindlichen Artillerie und im Feuer der feindlicher M. G. Dreimal traten die tapferen Bataillone an, um sich den Weg durch die Hindernisse zu bahnen. Vergeblich! Um 10 Uhr vormittags versuchte das III. Bataillon erneut den Angriff nach kurzer Vorbereitung durch unsere Artillerie. Auch hier blieb der Erfolg aus. Ein auf 8 Uhr abends angesetzter Sturm kam nicht zur Durchführung, da im Hin- und Hergewoge der Kämpfe der Zusammenhang zwischen den einzelnen Abteilungen verloren gegangen war. Die Verluste waren sehr hoch. Unter den Gefallenen befanden sich auch die Kommandeure des I. und II. Bataillons.“

Man begrub Alois Langwieder auf dem Soldatenfriedhof Souain in Block 1, Grab 53.

Sterbebild von Alois Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Langwieder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 942: Josef Humpel

Der Landwirt Josef Humpel stammte aus Schillwitzhausen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 07.04.1916 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Avocourt in Frankreich während der Kämpfe um Verdun und die Höhe 304.

Man begrub Josef Humpel auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Schillwitzhausen gedenkt noch heute Josef Humpel auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schillwitzried_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Humpel
Rückseite des Sterbebildes von Josef Humpel

Der theoretische Weg von Josef Humpel von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 941: Josef Gmelch

Josef Gmelch stammte aus Unterpindhart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts, ebenso wie sein Bruder Georg, den ich gestern vorgestellt habe. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sergant in der 10. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.08.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren in Plieunes, südöstlich Amiens (Frankreich).

Eine Grablage ist für Josef Gmelch nicht bekannt.

Sterbebild von Georg und Josef Gmelch
Rückseite des Sterbebildes von Georg und Josef Gmelch

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 940: Georg Gmelch

Georg Gmelch stammte aus Unterpindhart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts, ebenso wie sein Bruder Josef, den ich morgen vorstelle. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreich – vermutlich bei den Kämpfen an der Somme.

Eine Grablage ist für Georg Gmelch nicht bekannt.

Sterbebild von Georg und Josef Gmelch
Rückseite des Sterbebildes von Georg und Josef Gmelch