Der Soldat Stephanus Nußmann wurde am 16.11.1880 geboren und stammte aus Sommersbach, heute ein Stadtteil der Stadt Isny im Allgäu im heutigen Bundesland Baden Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.11.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines) am Zuckerhut, Petite Chaume, Tete de Violu.
Über den Todestag und die Todesumstände von Stephanus Nußmann berichtet die Regimentsgeschichte des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Am 01.11. kam wieder Leben in den eintönigen Kasernen- und Wachtdienst herein. Das II./Landwehr-Infanterie-Regiment 123 wurde alarmiert und abends 7 Uhr auf Bahnhof Wanne in Mülhausen verladen und nach St. Kreuz bei Markirchen transportiert. Von dort aus wurde es am 02.11. nach Markirch beordert. Auch hier lag die deutsche Truppe in schwerem Gebirgskampf mit den an Zahl überlegenen Feinden. Mehrere Kuppen waren nach schwerem Ringen verloren gegangen. So warf das Armeeoberkommando seinbe ganze Armeereserve an die bedrohte Stelle. Sie war dem späteren Kommandeur des Regiments, Generalmajor z. D. von Dinkelacker, der zu diesem Zwecke abkommandiert worden war, unterstellt. Er hatte den Auftrag, im Verbande der Brigade Ferling die westlich und südwestlich Markirch in die Hände des Gegners gefallenen Höhen wieder zu nehmen.
Alsbald erstieg das Bataillon unter gewaltiger Anstrengung den Zuckerhut, um von Punkt 753,8 gegen Punkt 851,2 anzugreifen. 5., 6. und 7./Landwehr-Infanterie-Regiment 123 wurden in vorderster Linie eingesetzt, 8./Landwehr-Infanterie-Regiment 123 in Reserve gehalten. Kaum aber waren die Kompanien vorgegangen, als sie vom Gegner entdeckt und unter heftigstes und schwerstes Artilleriefeuer genommen wurden. Dabei traten empfindliche Verluste ein. Unter anderem wird der schneidig vorgehende Führer der 6. Kompanie, Oberleutnant Dietrich, durch Brustschuss schwer verwundet. Das Artilleriefeuer wird schließlich so stark, dass der Sturm ins Stocken gerät und das Bataillon hinter den Kamm des Zuckerhuts zurückgezogen werden musste. Auch ein zweiter und dritter Versuch scheiterten. Doch kamen die braven Wehrleute des II. Bataillons auch nicht vorwärts, so wichen sie auch nicht und bissen sich am Nord- und Nordwestabhang des Zuckerhutes fest. Was die bayerische Landwehr und die 81er nicht halten konnten, brachte schwäbische Zähigkeit fertig. Den ganzen 3. und 4.11. hielten sie die Stellung.
Am 04.11.1914 abends wurden 5. und 6. Kompanie Landwehr-Infanterie-Regiment 123 in das Waldstück gegen Punkt 808,9 vorgezogen und für die nächsten Tage dem IV./99 unterstellt. Auch ein am 05.11. gegen den Bernhardstein unternommener Angriff scheiterte. Es blieb nichts anderes übrig, als die Stellung so wie sie war zu halten und zu verstärken.
Offiziell ist für Stephanus Nußmann keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er, wenn seine Gebeine bis heute geborgen werden konnten, diese anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof beigesetzt wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Sterbebild von Stephanus NußmannRückseite des Sterbebildes von Stephanus Nußmann
Der Soldat Kilian Peter wurde am 01.12.1890 in Adrazhofen geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Leutkrichen im Allgäu im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, und war Schreiner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 8. Kompanie des 143. Infanterie-Regiments. Ende August wurde er als vermisst gemeldet. Später stellte sich heraus, dass er am 23.08.1914 während der Schlacht bei Saarburg und vor Nancy – Epinal bei Bréménil schwer verwundet und am 27.08.1914 (Verlustlisten und Volksbund: 01.09.1914) im Alter von 23 Jahren im Kriegslazarett Lörchingen (französisch: Lorquin) gestorben war.
Über den Tag seiner schweren, letztlich tödlichen Verwundung und die Umstände berichtet die Regimentsgeschichte des 143. Infanterie-Regiments:
Am 22. August 1914 marschierten wir über Cirey auf Parux, das vom Feinde besetzt war. Nach Überwindung des feindlichen Widerstandes ging es weiter auf Bréménil in Richtung Badonviller. Dort war Infanterie-Regiment 99 mit Teilen eingedrungen. Zur Erkundung vorgehend, musste der Brigade-Stab eine Viertelstunde lang im nassen Graben liegen, um gegen starkes feindliches Artilleriefeuer Deckung zu nehmen. Mittlerweile wurde es dunkel. Plötzlich ertönte nachts aus Badonviller die hellen Clarions französischer Truppen und der schwungvolle Gesang der Marseillaise unter hartem Marschtritt auf der Straße. Schon war der Brigadekommandeur um die im Ort befindlichen 99er besorgt, als nach heftigem Nahkampf in kräftigen Akkorden die „Wacht am Rhein“ ertönte und ihr ein brausendes deutsches Hurra folgte. Hauptmann Rogge vom Infanterie-Regiment 99 hatte angegriffen. Da die Stärke der feindlichen Besatzung in Badonviller unbekannt war, zog der Kommandeur Infanterie-Regiment 99 seine Truppen (etwa ein Bataillon) aus dem Ort heraus. Der Brigadekommandeur billigte dies, denn entweder musste die Brigade den Ort bei Dunkelheit erstürmen, was angesichts der unklaren Lage nicht ratsam war, oder der Ort musste vorläufig – wie geschehen – geräumt werden. Während dieser Vorgänge lag außerdem eigenes Artilleriefeuer auf Badonviller. (Bericht von General von Altrock).
Am nächsten Morgen, Sonntag, dem 23. August, früh, wurde der Weitermarsch angetreten. Eine Woche schwerster Kämpfe sollte mit diesem Tag anbrechen! Das Regiment befand sich vorn. Die Vorhut hatte III./143, (Spitze: 12. Kompanie, Leutnant der Reserve Overzier), es folgten II. Bataillon und Maschinengewehr-Kompanie. dann I./143. Kurz hinter Lafremborn wurde die französische Grenze überschritten, von den Truppen mit Jubel begrüßt, denn bis jetzt hatten wir ja immer noch auf deutschem Boden gekämpft.
Der Marsch ging zunächst nach Cirey, wo gehalten wurde, weil eine starke feindliche Nachhut die Truppe zur Entwicklung zwang, während die Vorhut, III./143 auf Parux weitergeschickt wurde. Das Bataillon setzte sich in den Besitz des Dorfes, wurde aber von den gegenüberliegenden Höhen von Süden und Osten her stark beschossen. Die Verluste waren schwer. Der Regimentsführer der Feldartillerie hatte angesichts der Franzosen auf einem Schimmel unsere Schützenlinie abgeritten und dadurch starkes Feuer auf uns gezogen. Inzwischen hatte die Brigade den Weitermarsch von Cirey angetreten. Der Regiments-Stab 143 ritt nach Parux zur Orientierung vor. Von Süden und Südosten her vorgehende französische Schützen ließen einen Angriff auf Parux erkennen. Der Regimentsführer setzte deshalb zwei Kompanien des II./143 zur Unterstützung des III. Bataillons in Parux ein, wobei sich die 8./143 unter Hauptmann Kürgensen besonders auszeichnete, indem sie unter schwerstem Feuer ein großes Gehöft hart südlich Parux besetzte. Den Rest des II. Bataillons behielt Oberstleutnant Freiherr von Liliencron zu seiner Verfügung in der Nordostecke des Bois de Coupe. Zwei Züge der Maschinengewehr-Kompanie wurden bei Höhe 319 im Bois de Coupe in Stellung gebracht. Major Collet mit dem verstärkten III. Bataillon ging jetzt zum Gegenangriff gegen die Höhen südlich Parux vor und gelangte hinauf. Schweres Artilleriefeuer indes zwang das tapfere Bataillon wieder nach Parux zurück.
Vom I./143 war die 1. Kompanie zwischen Cirey und Parux zum Schutze des Divisionsstabs links abgezweigt worden und kämpfte später im Verband des Infanterie-Regiments 99, wobei ihr heldenmütiger Chef, Hauptmann von Strzemierzny, fiel. Die übrigen Kompanien wurden vom Regimentsführer durch das Bois de Coupe geschickt, um den Feind auf den Höhen zwischen Parux und Bréménil zu umfassen. Der Marsch verzögerte sich jedoch durch das äußerst schwierige und sumpfige Gelände im Wald, aus dem es zwar französische Schützen vertrieb, für den beabsichtigten Angriff auf die genannten Höhen aber nicht mehr in Tätigkeit kam.
Inzwischen war es 2 Uhr nachmittags geworden. Die Franzosen konnten sich offensichtlich zur Fortsetzung ihres Angriffs auf Parux nicht entschließen, da unsere Artillerie ihnen stark zusetzte und ihnen auch der Anmarsch des I./143 durch das Bois de Coupe nicht entgangen war. Jetzt erhob sich das tapfere Bataillon Collet zum zweiten Male zum kräftigen Angriff auf die vorliegenden Höhen, dem sich die Franzosen aber durch schleunige Flucht entzogen, eine ganze Batterie zurücklassend, die von 10./143 genommen wurde.
So war das Regiment um 3 Uhr nachmittags im Besitz der Höhen zwischen Parux und Bréménil. Hier strömte jetzt alles zusammen, Truppen und Stäbe, und weiter ging es in breiter Front, Richtung Badonviller. Dort hatten die Franzosen wieder Front gemacht, und Badonviller selbst war stark besetzt. Das feindliche Artilleriefeuer zwang die Division in der Höhe von les Carrières halt zu machen, um die eigene Artillerie zunächst wirken zu lassen. Gegen Abend wurde die 60. Infanterie-Brigade auf Badonviller angesetzt, Infanterie-Regiment 143 westlich der Straße les Carrières – Badonviller. Das Regiment erhielt beim Vorgehen wiederum Verluste, diesmal durch eigenes, schweres Artilleriefeuer, so dass der Angriff von der Brigade wegen Dunkelheit und ungeklärter Verhältnisse angehalten wurde. So wurden weitere Angriffe auf den folgenden Tag verschoben.
Das Regiment nächtigte auf dem harten Boden im Chausseegraben der Straße nach Badonviller. Die Feldküche wurde herangezogen. Das Wetter war in dieser Zeit glücklicherweise dauernd schön, die Nächte aber schon empfindlich kalt, und man konnte sich Angenehmeres denken, als diese Nacht auf der Höhe von Les Carrières.“
Man begrub Kilian Peter auf dem Soldatenfriedhof Abreschviller (deutsch: Alberschweiler) in einem Massengrab.
Sterbebild von Kilian PeterRückseite des Sterbebildes von Kilian Peter
Der Soldat Mathias (Volksbund: Matthias) Hager wurde am 22.01.1880 in Dürmentingen geboren, einer Gemeinde im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Offiziers-Stellvertreter in der 6. Kompanie des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 19.02.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Höhe 425 in der Nähe von Sennheim (französisch: Cernay)im Elsass.
Über den Todestag und die Todesumstände von Mathias Hager berichtet die Regimentsgeschichte des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Das feindliche Zerstörungsfeuer auf Höhe 425 am 19.02.1917
Der Feind musste natürlich das lebhafte Treiben und Arbeiten auf der Höhe 425 bemerken. Um sie zu stören, konzentrierte er am 19. Februar, nachmittags von 4.45 bis 7.15 Uhr das Feuer seiner ganzen Artillerie und seiner Minenwerfer auf Abschnitt A, B und D der Höhe (etwa 1.300 Granaten und 300 schwere und mittlere Minen).
Sofort wurde das Bataillon alarmiert und in Gefechtsbereitschaft gesetzt. Dabei starb der Offiziers-Stellvertreter Hager der 6. Kompanie, ein pflichtgetreuer und wackerer Soldat, Vater von 7 Kindern, den Heldentod. Wir erwiderten hauptsächlich mit den zwei mittleren Minenwerfern, der Minenwerferkompanie 113 angehörend, und den Minen- und Ladungswerfern des II. Bataillons. Doch blieb der erwartete Infanterieangriff aus. Die Mühsam erst hergestellten Gräben und Hindernisse waren wieder einmal gründlich beschädigt und teilweise zerstört.
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Man begrub Mathias Hager auf dem Heimat-Friedhof Dürmenting in einem Einzelgrab.
Sterbebild von Mathias HagerRückseite des Sterbebildes von Mathias Hager
Der Soldat Josef (Volksbund: Joseph) Bogenschütz wurde am 14.10.1892 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 40. Füsilier-Regiments. Am 21.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Verdun bei Ornes.
Man begrub Josef Bogenschütz auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison in Block 6, Grab 75.
Der Soldat Gabriel Bogenschütz wurde am 02.09.1890 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 1. Batterie des 21. Landwehr-Fußartillerie-Bataillons. Am 11.09.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren.
Der Soldat August Bogenschütz wurde am 11.11.1895 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 8. Kompanie des 2. Garde-Grenadier-Regiments. Seit dem 12.09.1916 ist er vermisst. Er fiel während der Schlacht an der Somme.
Die Lagd es Grabes von August Bogenschütz ist unbekannt.
Der Soldat Anton Bogenschütz wurde am 11.07.1894 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 15. Kompanie des 113. Infanterie-Regiments. Am 01.08.1917 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren an der Höhe 304.
Man begrub Anton Bogenschütz auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 818.
Der Soldat Franz Bereth wurde am 23.09.1889 in der Gemeinde Bühlertann im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren, und lebte in der hessischen Stadt Offenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 122. Füsilier-Regiments. Am 09.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Saniki (Sanniki) nahe Wszeliwy im damaligen Russland.
Die Lage des Grabes von Franz Bereth ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Das Sterbebild von Franz BerethRückseite des Sterbebildes von Franz Bereth
Der Soldat Karl Pichler stammte aus der Gemeinde Adelberg im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Oberleutnant in der 12. Kompanie des 413. Infanterie-Regiments. Er starb am 16.06.1918 infolge schwerer Verwundung während der Schlacht bei Noyon am 13.06.1918.
Über die Todesumstände von Karl Bichler berichtet die Regimentsgeschichte des 413. Infanterie-Regiments:
„… Wir trennten uns daher, aber kaum war ich etwa 100 Meter durch das Sumpfgelände gegangen, als eine einzelne schwere Granate in der Nähe einschlug. Ich sagte mir sofort, dass der Einschlag in der Nähe der Mühle auf der Straße erfolgt sein musste, als ich gleich darauf meinen Namen von Leutnant Wendler rufen hörte. Nichts Gutes ahnend, begab ich mich wieder auf die Straße, auf der mir Leutnant Wendler mit blutüberströmter Hand entgegenkam und mir zurief, dass Oberleutnant Pichler verwundet an der Straßenböschung liege. Nachdem Leutnant Wendler notdürftig verbunden war, bemühten wir uns um Oberleutnant Pichler, der keine sichtbare Verwundung hatte, aber über Schmerzen im Bauch klagte. Als wir die Ursache feststellen wollten, entdeckten wir unterhalb der Magengegend eine ganz kleine Wunde, die nur ein paar Tropfen Blut abgegeben hatte. Es war also eine der gefürchteten und gefährlichen Bauchverletzungen. Nun hieß es den Verwundeten rasch wegschaffen, aber wie? Zum guten Glück entdeckten wir in einigen hundert Metern Entfernung an einem einzelstehenden Bauernhaus die Rotkreuzflagge, es war eine Verwundetensammelstelle. Krankenträger brachten unsern Kameraden Pichler dann sofort zu dieser Sammelstelle; wir veranlassten noch, dass er schnellstens abgeholt wurde und tatsächlich kam auch nach kurzer Zeit ein Sanitätsauto, mit dem er in das Feldlazarett nach Lassigny gebracht und einer sofortigen Operation unterzogen wurde. Trotz dieser raschen ärztlichen Hilfe – von der Verwundung bis zur Operation vergingen kaum zwei Stunden – war das Leben dieses lieben Kameraden nicht mehr zu retten; am 16. Juni starb er den Heldentod.“
Man begrub Karl Pichler auf dem Soldatenfriedhof Nampcel in Block 2, Grab 532.
Der Soldat Edelfried Seibold wurde am 08.05.1908 in Ulm in Baden-Württemberg geboren. Er war ein Pater der Benediktiner (O.S.B.) in der Abtei Schweiklberg. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat in einem Grenadier-Regiment. Am 08.05.1944, an seinem 36. Geburtstag, fiel er bei Pustoska an der Ostfront. 35 Mönche des Klosters Schweiklberg fielen im Zweiten Weltkrieg.
Die Lage des Grabes von Edelfried Seibold ist unbekannt.
Sterbebild von Edelfried SeiboldRückseite des Sterbebildes von Edelfried Seibold