Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.060: Johann Berngeher

Der Soldat Johann Berngeher stammte aus der bayerischen Gemeinde Tüßling, lebte im Ortsteil Mörmoosen und war Schuhmacher von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 29.02.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Vogesenkämpfe (Stellungskämpfe im Oberelsass) am Schratzmännele hoch über Münster im Elsass durch Kopfschuss.

Man begrub Johann Berngeher auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 28.

Seine Heimatgemeinde Tüßling gedenkt Johann Berngeher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/tuessling-moermoosen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Berngeher
Rückseite des Sterbebildes von Johann Berngeher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.051: Johann Stark

Der Soldat Johann Stark wurde am 16.06.1888 geboren und stammte aus Wasserzell, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei der Höhe 322 (Chauvoncourt) in der Nähe von Saint-Mihiel.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„17.11.1914 Frühmorgens erfolgreicher Gegenstoß der Regimentsreserve und 5. Kompanie: Major Mark I., 2./10. Regiment (Oberleutnant der Reserve Dörr), 3./10. Regiment (Hauptmann Heinzmann), 11./13. Regiment (Oberleutnant der Reserve Durst), 12./13. Regiment (Hauptmann Flessa), 5./13. Regiment (Hauptmann Schaaf), Adhutant: Leutnant Kriegelsteiner; Stabsarzt (R.): Dr. Markus; Assistenzarzt (R.): Dr. Caro.“

Man begrub Johann Stark auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wasserzell gedenkt Johann Stark noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/wasserzell_stadt-eichstaett_lk-eichstaett_oberbayern_bay.html

Sterbebild von Johann Stark
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stark

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.047: Ferdinand Hang

Der Soldat Ferdinand Haug wurde am 22.03.1894 in der bayerischen Gemeinde Burggen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.05.1918 verstarb er nach Verwundung am 17.04.1918 (Stellungskrieg in Flandern) im Alter von 24 Jahren im Feldlazarett in Lille.

Man begrub Ferdinand Haugg auf dem Soldatenfriedhof Lille-Süd in Block 1, Grab 388.

Seine Heimatgemeinde Burggen gedenkt Ferdinand Haugg noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/burggen_lk-weilheim-schongau_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Ferdinand Haugg
Rückseite des Sterbebildes von Ferdinand Haugg

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.040: Xaver Geishauser

Der Soldat Xaver Geishauser stammte aus Starzenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rimbach, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldners). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem  Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 09.09.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei einem feindlichen Angriff in Flandern durch einen Kopfschuss.

Man begrub Xaver Geishauser auf dem Soldatenfriedhof Hooglede in Grab 5.598.

Seine Heimatgemeinde Unterrohrbach gedenkt Xaver Geishauser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rimbach-unterrohrbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Geishauser
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Geishauser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.039: Josef Schlagberger

Der Soldat Josef Schlagberger stammte aus Ehberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wurmannsquick, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 21. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 22.03.1916 verstarb er nach einem Kopfschuss während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren in einem Feldlazarett in Brieulles-sur-Meuse.

Man begrub Josef Schlagberger auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in Block 2, Grab 72.

Seine Heimatgemeinde Wurmannsquick gedenkt Josef Schlagberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/wurmannsquick-hirschhorn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Schlagberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schlagberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.038: Wilhelm Anderl

Der Soldat Wilhelm Anderl wurde am 28.07.1892 in der bayerischen Stadt Schongau geboren.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.03.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Mühlbach im Elsass (französisch: Muhlbach-sur-Munster) im Münstertal (Vallée de Munster).

Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Anderl berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Besonders am 23.03.1915 erfolgte ein derart heftiger Feuerüberfall auf Sattelköpfle und Klängle, dass II./R. 19, damals unter Befehl von Major Veith, meldete: „Wir können uns kaum mehr halten, heftiger Angriff. Unterstützung dringend nötig.“ Die Lage war umso peinlicher, als in Tiefenbach und Umgegend auch nicht eine verfügbare Kompanie in Reserve stand und unsere Artillerie das feindliche Feuer merkwürdigerweise auch mit keinem Schuss erwiderte. In seiner Not und Besorgnis, dass die Stellungen droben nochmals verloren gehen könnten, raffte der Kommandant des R. I. R. 19 alle beim Regimentsstab, bei der Gefechtsbagage und Pionierdepots befindlichen Leute – etwa 35 Mann – zusammen und eilte 12 Uhr mittags persönlich mit ihnen von Tiefenbach über Obereck den Steilhang hinauf, um zu retten, was noch zu retten war. Fast atemlos nach etwa 35 Minuten in Nähe der Augsburger Hütte erhielt er jedoch dort die trotz Aufregung und Enttäuschung immerhin erfreuliche Meldung: „Alles in bester Ordnung, von Zurückgehen keine Rede, Verluste – 9 Tote, 25 Verwundete, – verhältnismäßig gering“.

Einer der Toten war Wilhelm Anderl.

Man begrub Wilhelm Anderl auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3, Grab 65.

In seiner Heimatgemeinde Schongau gedenkt man noch heute Wilhelm Anderl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/schongau_lk-weilheim-schongau_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Wilhelm Anderl
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Anderl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.036: Ludwig Trager

Der Soldat Ludwig Trager stammte aus Untermaisbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggenfelden, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.09.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Feldlazarett Nr. 8 nach schwerer Verwundung während der Schlacht an der Somme bei Ligny-Tilloy.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Trager berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„21.09.1916 Regimentsstab: Luisenhof.

Beim III. (Belowstellung) brachte Andauer und Übermacht der Handgranatenkämpfe den Verlust von Sappenköpfen und schufen ein Feindnest. Teile der 9. wurden abgeschnitten. Bataillonsstab ging nach Eaucourt-l’Abbaye. Versuch der 1. (Leutnant der Reserve Schwaiger), das Feindnest auszuheben, gelang zunächst vollkommen, erlag aber schließlich überstarkem feindlichen Gegenstoß. Große Verluste, Leutnant Schwaiger vermisst (tot). Abends wurden dem III. noch die 3. und 4. Kompanie (Leutnant der Reserve Michel und Böll) zur Verfügung gestellt; ebenso die spärlichen Reste des 1.

Beim I. blieb nurmehr 2., zur Auffüllung der Regimentsreserve kam dann noch ½ I./10. Regiments (Oberleutnant Schmaußer).

II. Kronprinzenstellung.

Maschinengewehr-Kompanie in Stellung; im Stützpunkt auch 1/3 2. Kompanie.

Bei dem Kampfe der 1. im Sachsengraben zeichnete sich bei der anfänglichen Säuberung des Grabens und dann bei der Abwehr der erneut nachdrängenden Engländers besonders aus der Turnkünstler aus Fürth, Infanterist Eduard Höllenreiner aus Miel, Bezirklsamt Köln. Er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille.“

Man begrub Ludwig Trager auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 27, Grab 724.

Seine Heimatgemeinde Unterdietfurt gedenkt Ludwig Trager noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/unterdietfurt_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Trager
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Trager

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.031: Johann Nachreiner

Der Soldat Johann Nachreiner stammte aus Oberwalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut, und war der Sohn eines Kleinbauern (Zenz-Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Seit dem 03.10.1914 gilt er als vermisst. Ich vermute jedoch aufgrund der Datenlage, dass er am 24.09.1914 fiel. Zuletzt war er nach meinen Recherchen bei Lihons eingesetzt, rund 4 Kilometer von seinem Grab entfernt. Er wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Johann Nachreiner auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Oberwalchen gedenkt Johann Nachreiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/traunwalchen_gde-traunreut_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Johann Nachreiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nachreiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.030: Leonhard Hungerhuber

Der Soldat Leonhard Hungerhuber stammte aus Maierstetten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts (Sammersohn). Er selbst war Dienstknecht. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während eines Vorhutgefechts bei Lihons an der Somme.

Über den Todestag und die Todesumstände von Leonhard Hungerhuber berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„24.09.1914 5.30 Uhr vormittags bei Brie über die Somme. Villers-Carbonnel wird vom III. Bataillon genommen; weiter über Estrées nach Soyecourt. Das Regiment geht um 4 Uhr nachmittags beiderseits der Straße Vermandovillers – Lihons zum Angriff vor. Bis 7 Uhr abends ist der Angriff noch nicht ganz bis Lihons herangetragen. Die Nacht wird in den erkämpften Stellungen verbracht.“

Die Lage des Grabes von Leonhard Hungerhuber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers begraben wurde, der nur 9 Kilometer von seinem Sterbeort entfernt ist, und auf dem auch seine Kameraden der 12. Kompanie beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Joseph Dankesreiter, gefallen am 25.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hermann Heinrich Mankel, gefallen am 27.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hans Bullemer, gefallen am 27.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine letzte Heimatgemeinde Altenmark an der Alz gedenkt Leonhard Hungerhuber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/rabenden_gde-altenmarkt-a-d-alz_lk-traunstein_bay.html

 

Sterbebild von Leonhard Hungerhuber
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Hungerhuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.02: Vinzenz Rauh

Der Soldat Vinzenz Rauh wurde am 16.09.1897 in Ellmeney geboren, einem Weiler des Ortsteils Hofs, der Stadt Leutkirchen im Allgäu im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Seit dem 04.10.1917 wird er als in der Dritten Flandernschlacht vermisst gemeldet. Er wurde 23 Jahre alt.

Ich konnte keinerlei Unterlagen und Hinweise finden, die auf die Grablage von Vinzenz Rauh hindeuten könnten. Ich vermute, er wurde anonym in einem Massengrab auf einem der zahllosen Friedhöfe in Flandern begraben.

Seine Heimatgemeinde Hofs gedenkt Vinzenz Rauh noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/hofs_stadt_leutkirch_lk-ravensburg_bw.html

Sterbebild von Vinzenz Rauh
Rückseite des Sterbebildes von Vinzenz Rauh