Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.837: Otto Osterholzer

Der Soldat Otto Osterholzer stammte aus Schwaig, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aldersbach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 11. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er bei den Kämpfen in Flandern als vermisst gemeldet, wurde aber alsbald als verwundet registriert und diente in einem Ersatztrupp. Am 01.03.1915 verstarb er dann in Folge einer Krankheit im Alter von 21 Jahren im Kriegslazarett Montigny.

Man begrub Otto Osterholzer auf dem Soldatenfriedhof Dourges in Block 4, Grab 773.

Seine Heimatgemeinde Aldersbach gedenkt Otto Osterholzer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/aldersbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Osterholzer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Osterholzer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.835: Ulrich Leidner

Der Soldat Ulrich Leidner wurde am 26.06.1873 in der bayerischen Gemeinde Minderoffingen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schaffner bei der Eisenbahnbetriebskolonne Grodno im heutiten Belarus. Am 17.04.1917 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Reservelazarett Berlin.

Man begrub Ulrich Leidner auf dem Augsburger Westfriedhof in Block 4, Reihe 2, Grab 23.

 

Sterbebild von Ulrich Leidner
Rückseite des Sterbebildes von Ulrich Leidner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.735: Engelbert Uhlemayer

Der Soldat Engelbert Uhlemayer wurde am 16.12.1878 in der bayerischen Gemeinde Osterberg geboren und war Käsereibesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in  einem bayerischen Armierungsbataillon. Am 06.04.1918 verstarb er in Folge einer Krankheit im Alter von 39 Jahren im Vereinslazarett Mindelheim.

Engelbert Uhlemayer wurde wahrscheinlich auf dem zivilen Friedhof im militärischen Bereich begraben und sein Grab dürfte heute noch existieren.

Seine Heimatgemeinde Osterberg gedenkt Engelbert Uhlemayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/osterberg-lk-neu-ulm_1805_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Engelbert Uhlemayer
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Uhlemayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.678: Wolfgang Raab

Der Soldat Wolfgang Raab stammte aus Pietzing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeidne Riedering, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiment. Am 04.03.1918 verstarb er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren an einer im Kriegseinsatz zugezogene Krankheit.

Laut handschriftlicher Notiz auf dem Sterbebild liegt Wolfgang Raab auf einem Friedhof in Rohrdorf begraben.

Sterbebild von Wolfgang Raab
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Raab

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.663: Johann Nepomuk Gollmeier

Der Soldat Johann Nepomuk Gollmeier war Landwirt in Grottham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im Ersatz-Bataillon des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.07.1916 verstarb er nach einem Herzschlag im Alter von 30 Jahren im Reserve-Lazarett Passau.

Johann Nepomuk Gollmeier dürfte auf einem zivilen Friedhof in Passau im militärischen Bereich begraben worden sein und sein Grab sollte auch heute noch existieren.

Sterbebild von Johann Nepomuk Gollmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nepomuk Gollmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.632: Anton Reiter

Der Soldat Anton Reiter stammte aus der bayerischen Gemeinde Mettenheim und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg dient er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 03.07.1918 verstarb er nach 43 Monaten Kriegsdienst im Alter von 30 Jahren im Reservelazarett D in München längere Krankheit.

Die Grablage von Anton Reiter ist nicht registriert, jedoch bin ich gewiss, dass er auf einem zivilen Friedhof in München im militärischen Bereich begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Anton Reiter
Rückseite des Sterbebildes von Anton Reiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.614: Anton Forstner

Der Soldat Anton Forstner stammte aus der bayerischen Gemeinde Waging und war der Sohn eines Restaurateurs. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer im Rekruten-Depot des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 21.07.1916 verstarb er nach dreimonatiger Krankheit und Leiden im Alter von nur 19 Jahren im Vereinslazarett München.

Die Lage des Grabes von Anton Forstener ist offiziell nicht registriert. ich gehe jedoch davon aus, dass er auf einem Münchener Friedhof im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Bemerkenswert finde ich, dass sein Tod auch nicht in den Verlustlisten gemeldet wurde. Dies könnte darauf hindeuten, dass er sehr bald nach der Rekrutierung erkrankte und dass seine Krankheit nicht im Zusammenhang mit seinem Kriegsdienst stand.

Seine Heimatgemeinde Waging gedenkt Anton Forstener noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waging_a_see-markt_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Forstner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Forstner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.609: Sebastian Schausbreitner

Der Soldat Sebastian Schausbreitner stammte aus Oeden, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Maurermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz  ausgezeichnet. Am 14.02.1918 verstarb er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 29 Jahren im Lazarett Oberwiesenfeld in München nach langem schweren Leiden.

Ich vermute, dass Sebastian Schausbreitner auf einem Friedhof in München im militärischen Bereich begraben wurde und das sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Sebastian Schausbreitner
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Schausbreitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.539: Alois Huber

Der Soldat Alois Huber stammte aus Onichreit, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 05.04.1916 (Verlustlisten und Volksbund: 04.04.1916) verstarb er im Alter von 21 Jahren im Lazarett Straßburg an einer Krankheit.

Man begrub Alois Huber auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 5, Grab 41.

Zwei weitere Brüder fielen ebenfalls im Ersten Weltkrieg, sind auf dem nachfolgenden Sterbebild dargestellt und wurden bereits früher mit ihren Sterbebildern vorgestellt:

  1. Stephan Huber ⇒ Sterbebild und Schicksal (Beitrag vom 25.04.2025)
  2. Simon Huber ⇒ Sterbebild und Schicksal (Beitrag vom 10.09.2018)

 

Sterbebild von Alois Huber
Rückseite des Sterbebildes von Alois Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.532: Alois Knittl

Der Soldat Alois Knitl stammte aus Landshut und war Apotheker und Chemiker von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant und Kompanieführer in der 4. Kompanie des Landsturm-Bataillons „Dillingen“. Am 13.12.1914 verstarb er im Alter von 35 Jahren in Folge einer Krankheit in den Vogesen – vermutlich am Donon.

Alois Knittl war mitglied der Burschenschaft Corps Makaria München.

Todesanzeige von Alois Knittl
Erste Grablage von Alois Knittl bei Danon
Todesanzeige der Burschenschaft von Alois Knitl, Corps Makaria München