Der Soldat Joseph Mittermeier stammte aus Göttersdorfer – Holzhäuser, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 6. Kompanie des 14. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.10.1915 verstarb er nach kurzer Krankheit im Alter von 32 Jahren in Baar bei Ingolstadt.
Joseph Mittermeier dürfte in seiner Heimat begraben worden sein und sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Joseph MittermeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Mittermeier
Der Soldat Josef Maier stammte aus Maisenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Am 03.04.1915 verstarb er im Krieg an einer schweren Erkrankung im Alter von 30 Jahren.
Sterbebild von Josef MaierRückseite des Sterbebildes von Josef Maier
Der Soldat Engelbert Einsle wurde am 08.12.1882 in Roßfallen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kanonier im 6. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiment. Am 21.05.1917 verstarb er im Alter von 34 Jahren in Roßfallen in Folge einer Krankheit.
Er dürfte in Roßfallen begraben worden sein. Sein Grab dürfte nicht mehr existieren.
Der Soldat Otto Osterholzer stammte aus Schwaig, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aldersbach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 11. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er bei den Kämpfen in Flandern als vermisst gemeldet, wurde aber alsbald als verwundet registriert und diente in einem Ersatztrupp. Am 01.03.1915 verstarb er dann in Folge einer Krankheit im Alter von 21 Jahren im Kriegslazarett Montigny.
Man begrub Otto Osterholzer auf dem Soldatenfriedhof Dourges in Block 4, Grab 773.
Der Soldat Ulrich Leidner wurde am 26.06.1873 in der bayerischen Gemeinde Minderoffingen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schaffner bei der Eisenbahnbetriebskolonne Grodno im heutiten Belarus. Am 17.04.1917 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Reservelazarett Berlin.
Man begrub Ulrich Leidner auf dem Augsburger Westfriedhof in Block 4, Reihe 2, Grab 23.
Sterbebild von Ulrich LeidnerRückseite des Sterbebildes von Ulrich Leidner
Der Soldat Engelbert Uhlemayer wurde am 16.12.1878 in der bayerischen Gemeinde Osterberg geboren und war Käsereibesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in einem bayerischen Armierungsbataillon. Am 06.04.1918 verstarb er in Folge einer Krankheit im Alter von 39 Jahren im Vereinslazarett Mindelheim.
Engelbert Uhlemayer wurde wahrscheinlich auf dem zivilen Friedhof im militärischen Bereich begraben und sein Grab dürfte heute noch existieren.
Der Soldat Wolfgang Raab stammte aus Pietzing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeidne Riedering, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiment. Am 04.03.1918 verstarb er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren an einer im Kriegseinsatz zugezogene Krankheit.
Laut handschriftlicher Notiz auf dem Sterbebild liegt Wolfgang Raab auf einem Friedhof in Rohrdorf begraben.
Sterbebild von Wolfgang RaabRückseite des Sterbebildes von Wolfgang Raab
Der Soldat Johann Nepomuk Gollmeier war Landwirt in Grottham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im Ersatz-Bataillon des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.07.1916 verstarb er nach einem Herzschlag im Alter von 30 Jahren im Reserve-Lazarett Passau.
Johann Nepomuk Gollmeier dürfte auf einem zivilen Friedhof in Passau im militärischen Bereich begraben worden sein und sein Grab sollte auch heute noch existieren.
Sterbebild von Johann Nepomuk GollmeierRückseite des Sterbebildes von Johann Nepomuk Gollmeier
Der Soldat Anton Reiter stammte aus der bayerischen Gemeinde Mettenheim und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg dient er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 03.07.1918 verstarb er nach 43 Monaten Kriegsdienst im Alter von 30 Jahren im Reservelazarett D in München längere Krankheit.
Die Grablage von Anton Reiter ist nicht registriert, jedoch bin ich gewiss, dass er auf einem zivilen Friedhof in München im militärischen Bereich begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.
Sterbebild von Anton ReiterRückseite des Sterbebildes von Anton Reiter
Der Soldat Anton Forstner stammte aus der bayerischen Gemeinde Waging und war der Sohn eines Restaurateurs. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer im Rekruten-Depot des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 21.07.1916 verstarb er nach dreimonatiger Krankheit und Leiden im Alter von nur 19 Jahren im Vereinslazarett München.
Die Lage des Grabes von Anton Forstener ist offiziell nicht registriert. ich gehe jedoch davon aus, dass er auf einem Münchener Friedhof im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.
Bemerkenswert finde ich, dass sein Tod auch nicht in den Verlustlisten gemeldet wurde. Dies könnte darauf hindeuten, dass er sehr bald nach der Rekrutierung erkrankte und dass seine Krankheit nicht im Zusammenhang mit seinem Kriegsdienst stand.