Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Karl Doepfer

Der Soldat Karl Doepfer wurde am 10.12.1893 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Oberlehrer am Gymnasium Mühlheim an der Ruhr. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der  Maschinengewehr-Kompanie des 159. Infanterie-Regiments. Am 17.09.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Ailles an der Aisne.

Die Lage des Grabes von Karl Doepfer ist unbekannt.

Das Sterbebild von Karl Doepfer im Gießener Anzeiger vom 28.09.1914

Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Wilhelm Scheele

Der Soldat Wilhelm Scheele war von Beruf Forstassessor. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 8. Kompanie des 118. Landwehr-Infanterie-Regiments (nicht wie in der Todesanzeige angegeben im 118. Infanterie-Regiment. Am 08.09.1914 (Volksbund: 09.09.1914)  fiel er während der Schlacht an der Marne bei Vitry-le-Francois.

Man begrub Wilhelm Scheele auf dem Friedhof von Vitry-le-Francois in Block A, Grab 2.

Die Todesanzeige der Landsmannschaft Darmstadtia für Wilhelm Scheele im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.782: Fritz Trammer

Der Soldat Fritz (eigentlich Friedrich) Trammer war Student der Theologie. Er war Mitglied im Studentengesangverein Erlangen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve und Offiziersstellvertreter in der 6. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.11.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen rund um Wytschaete im Lazarett Blanche de Castille (bei Lille)

Man begrub Fritz Trammer auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

Todesanzeige von Fritz Trammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.779: Fritz Schulz

Der Soldat Fritz Schulz stammte aus Artern in Preußen und war Doktor der Geisteswissenschaften. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve und Offiziersstellvertreter in der 1. Batterie des 6. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Er wird während der ersten Flandernschlacht bei den Kämpfen an der Yser schwer verwundet und stirbt am 15.11.1914 in einem Lazarett in Köln verwundet.

Vermutlich wurde Fritz Schulz auf einem lokalen Friedhof in Köln im militärischen Bereich begraben. Das Grab dürfte heute noch existieren.

Todesanzeige für Fritz Schulz

Sonderbeitrag: Gabriel Bogenschütz

Der Soldat Gabriel Bogenschütz wurde am 02.09.1890 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 1. Batterie des 21. Landwehr-Fußartillerie-Bataillons. Am 11.09.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren.

In seinem Heimatort Sickingen gedenkt man Gabriel Bogenschütz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/sickingen.htm

Sterbebild von Anton August Gabriel und Josef Bogenschütz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.623: Heinrich Braun

Der Soldat Heinrich Braun war Forstamtspraktikant in Fulda im heutigen Bundesland Hessen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 10.10.1914 fiel er bei Verdun.

Man begrub Heinrich Braun auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Heinrich Braun war Mitglied der Münchener Burschenschaft Corps Hereynia.

Todesanzeige von Heinrich Braun und Ernst Hölzel
Symbolfoto

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.500: Oskar Salffner

Der Soldat Oskar Salffner wurde am 06.03.1884 in Breitsbronn Mittelfranken geboren. Er war königlicher Finanzassessor in Würzburg. Im Ersten Weltkrieg diente er als  Leutnant der Reserve in der 11. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.

Am 27.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Loupmont.

Die Burschenschaft Germania Erlangen, der er als Alter Herr angehörte, veröffentlichte diese Todesanzeige. 63 Mitglieder der Burschenschaft fielen im Ersten Weltkrieg oder werden vermisst.

Man begrub Oskar Salffner auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 533.

Todesanzeige von Oskar Salffner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.435: Alois Prosinger

Der Soldat Alois Prosinger war Medizinstudent und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve im 19. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern und mit dem  Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren nach 39 Monaten Kriegsdienst bei den Gefechten in der Nähe von Compiègne an der französischen Oise, also dem Ort, an dem rund ein halbes Jahr später der Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet werden wird.. Er zunächst zunächst in Compiègne bei Noyon begraben.

Später bettet man die sterblichen Überreste von Alois Prosinger auf den Soldatenfriedhof Nampcel in Block 3, Grab 464, um.

Sterbebild von Alois Prosinger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Prosinger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.284: Friedrich Wilhelm Pickard

Der Soldat Friedrich Wilhelm Pickard wurde am 07.04.1893 geboren und stammte aus Herkingrade, heute ein Ortsteil der Stadt Radevormwald im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve  in der 2. Batterie des 2. preußischen Feldartillerie-Regiment Nr. 185. Am 16.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren nördlich Manancourt in der Nähe von Saint-Quentin.

Man begrub Friedrich Wilhelm Pickard auf dem Soldatenfriedhof Saint-Quentin. Dort dürften seine Gebeine auch heute noch ruhen, auch wenn sie dort nicht registriert sind. Während des Krieges wurde der Soldatenfriedhof St. Quentin massiv durch Granaten und andere Geschosse immer wieder beschossen, wodurch Grabanlagen zerstört wurde. Am Ende der Kampfhandlungen war nicht mehr festzustellen, welcher Gefallene an welcher Stelle begraben wurde und welche Gefallene überhaupt begraben wurden. Gräber wurden durch explodierende Geschosse mehrfach „umgegraben“ und Leichenteile wurden auseinandergerissen und vermischt. Die sterblichen Überreste von Friedrich Wilhelm Pickard dürften wahrscheinlich anonym in einem Massengrab liegen.

Seine Heimatgemeinde Radevormwald gedenkt Friedrich Wilhelm Pickard noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/radevormwald,_oberbergischer-krs_nrw.html

Sterbebild von Friedrich Wilhelm Pickard
Foto von Friedrich Wilhelm Pickard

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 25: Fritz Roemer

Der Soldat Fritz Roemer (Verlustliste: Römer) stammte aus der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve. Am 05.06.1918 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Fritz Roemer war nicht zu ermitteln.

Gedenkplatter für Fritz Roemer
Gedenkplatter für Fritz Roemer