Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.178: Richard Heim

Der Reservist Richard Heim wurde am 29.12.1887 in Kirchhasel geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Hünfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 4. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren in Flirey in Nordostfrankreich.

Die Grablage von Richard Heim ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in einem Massengrab anonym beigesetzt wurden, wo auch seine Kameraden des 56. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Vizefeldwebel Rudolf Falkenberg, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12, Grab 368; 
  2. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  3. Gefreiter Fritz Rudolf, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 15 Grab 421;
  4. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  5. Ersatz-Reservist Hermann Schumacher, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 22 Grab 192;
  6. Offiziersstellvertreter Erich Jagst, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12 Grab 353.

 

Sterbebild von Peter Heim
Rückseite des Sterbebildes von Peter Heim

Der theoretische Weg von Richard Heim von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.174: Josef Schreiner

Josef Schreiner wurde am 02.11.1887 in Schollenried, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Regen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 22.06.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren durch Granatschuss.

Man begrub Josef Schreiner auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 19, Grab 91.

Sterbebild von Josef Schreiner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schreiner

Der theoretische Weg von Josef Schreiner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.080: Ignaz Wurm

Ignaz Wurm stammte aus Gaishausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hunderdorf, und war der Sohn eines Viehhändlers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Pionier-Bataillons im 3. Armeekorps. Am 06.04.1915 wurde er durch einen Kopfschuss  bei einem Sturmangriff im Argonnenwald schwer verwundet. Am 11.04.1915 verstarb er im Alter von 22 Jahren an seiner schweren Verwundung.

Man begrub Ignaz Wurm auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 25.

Sterbebild von Ignaz Wurm
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Wurm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 363: Michael Hindelang

Der Reservist Michael Hindelang wurde am 09.07.1889 in Sulzschneid als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.10.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 27 Jahren im Feldlazarett Nr. 6 im Vigneulles-Wald bei Saint-Mihiel. Er wurde ein Opfer der Kämpfe rund um Verdun.

Begraben wurde Michael Hindelang auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 19, Grab 165.

Sterbebild von Michael Hindelang
Rückseite des Sterbebildes von Michael Hindelang

 

Der theoretische Weg von Michael Hindelang von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 347: Kaspar Eckharter

Der Ersatzreservist Kaspar Eckharter stammte aus Straß, einem Ortsteil der Gemeinde Laufen (Salzach). Er war der Sohn eines Landwirts. Am 08.05.1915 verstarb er nach Verwundung bei den Kämpfen rund um Verdun im Alter von 22 Jahren in einem Lazarett.

Kaspar Eckharter wurde auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 23, Grab 303 begraben.

Sterbebild von Kaspar Eckharter
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Eckharter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 170: Heinrich und Egidius Bühler

Heute betrachte ich die Brüder Heinrich und Egidius Bühler.

Heirich Bühler, der ältere von beiden, wurde am 02.08.1887 in Sulzfeld im Grabfeld geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatzreservist in der 2. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.07.1915 verstarb er im Feldlazarett zu Vigneulles, nachdem er durch Granatschuss schwer verletzt worden war. Begraben wurde Heinrich Bühler auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville, Block 24 Grab 257.

Egidius Bühler wurde am 26.09.1891 in Sulzfeld im Grabfeld geboren und kämpfte als Unteroffizier im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 5. Infanterie-Regiments. Direkt zu Beginn des Krieges wurde er am 28.08.1914 in Lothringen  getötet. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Ihre Heimatgemeinde gedenkt noch heute der beiden Brüder auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2017/sulzfeld_lk-rhoen-grabfeld_wk1_wk2_bay.html

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 13: Franz Streckfuß

Franz Streckfuß wurde am 06.09.1885 in Rohrbach bei Eppingen geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 4. Kompanie des Brigade Ersatz-Bataillons 55. Er starb genau an seinem 30. Geburtstag am 06.09.1915 in Reminau-Villars an den Folgen einer Kriegsverwundung.

Franz Streckfuß ruht heute auf dem Soldatenfriedhof in Thiaucourt-Regniéville, Block 11, Grab 318.

Sterbebild von Franz Streckfuß
Sterbebild von Franz Streckfuß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Streckfuß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Streckfuß