Kriegsopfer des Adels im Ersten Weltkrieg: Generalleutnant Prinz Friedrich von Sachsen Meiningen, Herzog von Sachsen

Der Soldat Prinz Friedrich Friedrich Johann Bernhard Hermann Heinrich Moritz von Sachsen Meiningen, Herzog von Sachsen wurde am 12.10.1861 in Meiningen im heutigen Bundesland Thüringen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Generalleutnant und Brigadeführer der 39. Reserve-Infanterie-Brigade. Am 23. August 1914 fiel er bei Namur in Belgien. Er wurde während der Schlacht bei Namur in der Nähe von Nalinnes (südlich von Charleroi) durch einen Granatsplitter getötet. Er war der erste gefallene preußische General dieses Krieges und sein Sohn Ernst fiel drei Tage später in der Nähe von Maubeuge.

Man begrub Prinz Friedrich auf dem Meininger Parkfriedhof. Auf dem Soldatenfriedhof von Tarcienne befindet sich ein Gedenkstein für Prinz Friedrich.

Generalleutnant Prinz Friedrich von Sachsen Meiningen, Herzog von Sachsen gefallen am 23.08.1914

Hugo Schorg – gefallen am Lingekopf

Der Soldat Hugo Schorg wurde am 24.01.1887 in Hauteroda geboren, einem Ortsteil der Stadt An der Schmück im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmann in der 7. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiment.

Am 22.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe über dem Münstertal am Lingekopf, in der Nähe des Schratzmännle. Er wurde 28 Jahre alt.

Zunächst galt er als vermisst. Am 05.10.1979, also 64 Jahre nach seinem Tod, wurden seine Gebeine bei Aufräumarbeiten am Lingekopf gefunden und exhumiert.

Man bettete Hugo Schorg auf den Soldatenfriedhof Épinonville in Reihe 2, Grab 14. Warum man ihn von den Vogesen so weit nach Norden, nördlich Verdun begrub, erschließt sich mirLothringen, Umbettung nicht.

Das ehemalige Grab von Hugo Schorg am Linkekopf
Das ehemalige Grabkreuz von Hugo Schorg am Lingekopf

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.914: Julius Eisentraut

Der Fabrikarbeiter Julius Eisentraut wurde am 08.01.1887 in der thüringischen Stadt Wasungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillons VI Münster. Am 07.06.1915 verstarb er an Typhus im Alter von 28 Jahren in einem bayerischen Lazarett in Lüttich.

Man begrub Julius Eisentraut auf dem Soldatenfriedhof Luettich-Robermont in Reihe 7, Grab 10.

Sterbebild von Julius Eisentraut
Rückseite des Sterbebildes von Julius Eisentraut

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Sonderbeitrag Frankfurter Volkszeitung 23: August Aubel

Der Soldat August Aubel wurde am 29.11.1880 in Hirschbach, einem Ortsteil der thüringischen Stadt Schleusingen geboren und arbeiete für die Schriftgießerei D. Stempel AG. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 02.01.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung bei Lusse in den französischen Vogesen im Reserve-Lazarett Schlettstadt (französisch: Sélestat).

Die Gebeine von August Aubel wurde in seine Heimat überführt und auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe D, Grab 12 beigesetzt.

Todesanzeige der Schriftgießerei D. Stempel AG für August Aubel

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 873: Andreas Leo Döring

Der Grenadier Andreas Leo Döring wurde am 10.04.1920 in Dingelstädt in Thüringen geboren. Am 29.04.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Mzensk in Russland.

Die Gemeine von Andreas Leo Döring liegen in Mzensk – Russland.

Sterbebild von Andreas Leo Döring
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Leo Döring

Der theoretische Weg von Andreas Leo Döring von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 576: Andreas Kobold

Der Ersatz-Reservist Andreas Kobold wurde am 13.12.1889 in Uder in Thüringen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 11. Jäger-Bataillons, in das er am 28.01.1915 eingezogen worden war. Am 25.09.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren.

Man begrub Andreas Kobold auf dem Soldatenfriedhof Billy-Berclau in Block 6, Grab 58.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Uder Andreas Kobold auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/uder_wk1u2_thuer.htm

Sterbebild von Andreas Kobold
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Kobold

 

Der theoretische Weg von Andreas Kobold von seinem geburtsort zu seinem Grab: