Der Soldat Lorenz Fürstenberger stammte aus Mauerschwang, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kraiburg am Inn, und war der Sohn eines Landwirts (Huberbauer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 29. preußischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 14.03.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)
Man begrub Lorenz Fürstenberger auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 50.
Der Soldat Eduard Wagner wurde am 24.08.1898 in der bayerischen Stadt Straubing geboren und war Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 09.08.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe bei Reims im Alter von 19 Jahren im Bezirkskrankenhaus Tuttlingen.
Eduard Wagner dürfte auf einem lokalen Friedhof in Tuttlingen im militärischen Bereich begraben worden sein. Sein Grab existiert sicher heute noch.
Sterbebild von Eduard WagnerRückseite des Sterbebildes von Eduard Wagner
Der Soldat Josef Höfler wurde am 25.10.1885 in Rieder, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Marktoberdorf, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.04.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung in belgisch Flandern im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett in Halle an der Saale.
Sterbebild von Josef HöflerRückseite des Sterbebildes von Josef Höfler
Der Soldat Karl Geißinger stammte aus Stingloh, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau, und war Steinarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.04.1918 verstarb er nach 27 Monaten Kriegsdienst im Alter von 25 Jahren bei Arras an einer Blutvergiftung.
Man begrub Karl Heißinger auf dem Soldatenfiredhof Carvin in Block 3, Grab 960.
Sterbebild von Karl GeißingerRückseite des Sterbebildes von Karl Geißinger
Der Soldat Franz Xaver Gisser wurde am 13.11.1892 in Maisenberg geboren, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg und war der Sohn eines Landwirts (Berghuber) und Bürgermeisters. Er lebte zuletzt in Fünfleiten. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Feldwebel in der Minenwerfer-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er war angehender Offizier (Offiziersaspirant). Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Gleich zu Kriegsbeginn wurde er am Fuß leicht verwundet. Am 06.10.1918, nach 50 Monate Kriegsdienst, verstarb er nach einer schweren Verwundung, einem Rückenschuss, im Alter von 26 Jahren im Lazarett Turene. Er wurde bei der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas tödlich verwundet.
Man begrub Franz Xaver Gisser auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 1.607.
Sterbebild von Franz Xaver GisserRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Gisser
Der Soldat Albert Danzer stammte aus Gramsham, einem Ortsteilo der bayerischen Gemeinde Feichten an der Alz, und war der Sohn eines Kleinbauern (Lausch-Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Sergant in der 17. bayerische Sanitäts-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, mit dem bayerischen Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern und der 9jährigen Dienstauszeichnung ausgezeichnet. Am 16.11.1918 verstarb er im Alter von 38 Jahren nach 4 Jahren und drei Monaten Kriegsdienst im Lazarett Bochum an einem Granatsplitter.
Der Soldat Franz Kult wurde am 21.01.1890 geboren und stammte aus Harras, einem Ortsteil der Gemeinde Wehingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier der 3. Kompanie des 479. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 09.09.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren in der Nähe von Verdun an der Höhe 344 bei Ornes.
Offiziell ist für Franz Kult keine Grablage bekannt. Wahrscheinlich wurde er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben, wo man fast alle Soldaten dieser Region auf dem Schlachtfeld Verdun begrub.
Der Soldat Bartholomäus Giglberger stammte aus Oberhackenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gangkofen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.02.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 28 Jahren im Bois de Manheulles.
Man begrub Bartholomäus Giglberger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Soldat Bernhard Bibinger stammte aus Unterflossing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 2. Kompanie der 3. bayerischen Maschinengewehr-Schützenabteilung. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 22.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei St. Léger.
Man begrub Bernhard Bibinger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Mathias (Volksbund: Matthias) Hager wurde am 22.01.1880 in Dürmentingen geboren, einer Gemeinde im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Offiziers-Stellvertreter in der 6. Kompanie des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 19.02.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Höhe 425 in der Nähe von Sennheim (französisch: Cernay)im Elsass.
Über den Todestag und die Todesumstände von Mathias Hager berichtet die Regimentsgeschichte des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Das feindliche Zerstörungsfeuer auf Höhe 425 am 19.02.1917
Der Feind musste natürlich das lebhafte Treiben und Arbeiten auf der Höhe 425 bemerken. Um sie zu stören, konzentrierte er am 19. Februar, nachmittags von 4.45 bis 7.15 Uhr das Feuer seiner ganzen Artillerie und seiner Minenwerfer auf Abschnitt A, B und D der Höhe (etwa 1.300 Granaten und 300 schwere und mittlere Minen).
Sofort wurde das Bataillon alarmiert und in Gefechtsbereitschaft gesetzt. Dabei starb der Offiziers-Stellvertreter Hager der 6. Kompanie, ein pflichtgetreuer und wackerer Soldat, Vater von 7 Kindern, den Heldentod. Wir erwiderten hauptsächlich mit den zwei mittleren Minenwerfern, der Minenwerferkompanie 113 angehörend, und den Minen- und Ladungswerfern des II. Bataillons. Doch blieb der erwartete Infanterieangriff aus. Die Mühsam erst hergestellten Gräben und Hindernisse waren wieder einmal gründlich beschädigt und teilweise zerstört.
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Man begrub Mathias Hager auf dem Heimat-Friedhof Dürmenting in einem Einzelgrab.
Sterbebild von Mathias HagerRückseite des Sterbebildes von Mathias Hager