Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.871: Joseph Zehentbauer

Der Soldat Joseph Zehentbauer stammte aus Westerskirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schalkham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 7. Batterie des 3. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 18.12.1914 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Feldlazarett Comines an Typhus.

Man begrub Joseph Zehentbauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Zehentbauer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Zehentbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.869: Ludwig Sieber

Der Soldat Ludwig Sieber wurde am 23.02.1896 in der bayerischen Gemeinde Prem als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.06.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren am Chemin de Dames bei Laon.

Ludwig Sieber wurde bei einer durch Unvorsichtigkeit verursachten Explosion großer Munitionsvorräte in einem Tummel ums Leben, bei dem der Bataillonskommandeur Freiherr Duprel und einhundert Mann getötet wurden.

Man begrub Ludwig Sieber auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Sterbebild von von Ludwig Sieber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Sieber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.853: Johann Berghammer

Johann Berghammer Asing, lebte in der bayerischen Gemeinde Winklarn und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.09.1914 (Volksbund: 11.09.1914) fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht von Nancy – Epinal bei Drouville im Elsass.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Berghammer berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„10.09.1914 Das schwere feindliche Artilleriefeuer ging weiter. Führung des III. an Stelle des durch Unfall verletzten Hauptmanns Popp übernahm Hauptmann Hofmann (2.) Nachts wurde wieder abgelöst: II. rechts vorne, III. links rückwärts, I. Serres (durfte erst 11.09. 4 Uhr vormittags Drouville verlassen).

11.09.1914 Feindlicher Teilangriff 10 Uhr vormittags wurde durch 7. und 8. aufgehalten, 1.30 Uhr nachmittags kam das alarmierte I. in die Mulde östlich Drouville an; 2.30 Uhr nachmittags erfolgte neuer Franzosenangriff gegen II. und III., erfolgreicher Gegenstoß des I. (Maschinengewehr-Unteroffizier Müller Max zeichnete sich besonders aus). 9 Uhr nachmittags jam der Divisionsbefehl für Abzug: I. 10 Uhr nachmittags Abmarsch in eine Nachhutstellung bei St. Libaire. II. Um 10 Uhr nachmittags, III. um 11.30 Uhr nachmittags Abmarsch nach Serres. I. erreichte zwischen 11 Uhr und 12 Uhr die Ferme und grub sich mit Hilfe einer Pionierkompanie vom preußischen Pionier-Bataillon 16 südlich derselben ein.“

Man begrub Johann Berghammer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Berghammer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Berghammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.847: Ludwig Lechner

Der Soldat Ludwig Lechner stammte aus Forsthart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 wurde er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Arras und Neuville durch Kopfschuss schwer verwundet. An dieser Verwundung starb er.

Man begrub Ludwig Lechner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Ludwig Lechner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Lechner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.846: Karl Maier

Der Soldat Karl Maier stammte aus Forsthart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Ban-de-Sapt.

Offiziell ist für Karl Maier keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof von Senones, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Anton Halbritter, gefallen am 22.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Wehrmann Johann Reitheier, gefallen am 22.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Feldwebel Hans Eibl, gefallen am 23.06.1915 bei Laitre, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Joseph Burger, gefallen am 22.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Brunner, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Karl Maier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.843: Ludwig Sonnleitner

Der Soldat Ludwig Sonnenleitner wurde am 18.01.1877 in Eichendorf in Niederbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.06.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.

Offiziell ist für Ludwig Sonnleitner keine Grablage bekannt. Laut Sterbebild wurde er jedoch auf dem Soldatenfriedhof von Neuville-St.Vaast begraben. Ich bin mir sicher, dass seine Gebeine nocht dort ruhen – anonym in einem Massengrab.

Sterbebild von Ludwig Sonnleitner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Sonnleitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.839: Johann Brandmaier

Der Soldat Johann Brandmaier (Volksbund und Regimentsgeschichte: Brandmeier) wurde am 31.12.1892 in Hainzing geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bodenkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner).  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thelus vor Arras in Nordfrankreich.

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Johann Brandmaier berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 02.06. setzte äußerst heftige, planmäßige Beschießung des Gesamtabschnittes ein. Durch Volltreffer flogen Handgranaten, Munitions- und Schanzzeugdepots in die Luft, Volltreffer neben Volltreffer saß in den Laufgräben, die vordere Linie war eingeebnet, die Maschinengewehr-Stellungen verschwunden. Es war dies die Vorbereitung eines Angriffs in der hellen Nacht des 03.06. um 2.30 Uhr vormittags gegen das II. Bataillon; er wurde im Nahkampf mit ergiebigen Feindverlusten abgeschlagen, ebenso wie auch am 04.06. gegen 3 Uhr vormittags die Wachsamkeit dieses Bataillons einen feindlichen Überrumpelungsversuch vereitelte.

Das wütende feindliche Artilleriefeuer aus allen Richtungen, dessen Steigerung man für unmöglich gehalten hatte, ebnete am 04. und 05.06. die Gräben 11 und 12 vollkommen ein. Die Besatzung litt dazu unter den Atem und Sehkraft raubenden Stinkbomben, unmittelbar rechts und im Rücken stand der Franzose, nur mit Aufbietung aller Kraft mühsam abgehalten durch die todesmutigen Handgranatenwerfer hinter den alle Augenblicke eingeschossenen Sandsackbarrikaden. Kein Wunder, dass der allgemeinen Erschöpfung kaum mehr gesteuert werden konnte; das Ausharren in dieser Hölle konnte nur mehr eine Frage der Zeit sein.“

Man begrub Johann Brandmaier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Brandmaier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Brandmaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.836: Balthasar Brunner

Der Soldat Balthasar Brunner stammte aus der bayerischen Stadt Traunstein und war Stationsgehilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei den Kämpfen bei Fampoux vor Arras.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regigemts:

„16.06.1915 Um 1 Uhr nachmittags setzte stärkstes Trommelfeuer gegen den rechten Flügel des Regiments ein. Da die Beobachtungsposten nach kurzer Zeit außer Gefecht gesetzt waren, konnten sich die Franzosen vor Beginn des Angriffes an den 1. Graben heranschieben und dann ohne Widerstand den völlig zerschossenen 1. Graben besetzen, teilweise bis in die 2. Linie vordringen. Hier trafen sie zuerst auf Widerstand. Sofort wurde der Gegenangriff eingeleitet, an dem sich hauptsächlich die 9. Kompanie von Norden, die 2. von Osten, die 11. von Süden her betätigte. In hartnäckigem Kampf von Schulterwehr zu Schulterwehr wurden die eingedrungenen Franzosen zusammengedrängt und dann gefangen genommen. Um 6.45 Uhr abends war die ganze Stellung wieder im Besitz des Regiments. 5 Offiziere und 150 Mann wurden als Gefangene eingebracht.“

Man begrub Balthasar Brunner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Traunstein gedenkt Balthasar Brunner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/traunstein_gedenkbuecher_lk-traunstein_bay.html

Sterbebild von Balthasar Brunner
Rückseite des Sterbebildes von Balthasar Brunner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.833: Hugo Müller

Der Soldat Hugo Müller wurde am 27.10.1894 in Kempten geboren. Er warbeitete als Schlosser bei der Schlosserei Elhard in Kempten. Am 07.11.1914 wurde er als Infanterist in die 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments einberufen. Am 19.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Reichsackerkopf.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hugo Müller berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 19.02.1915 6 Uhr früh gings weiter. Der Regimentsstab erreichte auf langem steinigen Weg unter Führung eines Hirtenbuben zunächst Eckersberg und nach kurzem Aufenthalt Breitenbach durch dessen Häuserreihen bereits vereinzelte Weitgänger vom Reichackerkopf herunterpfiffen. Inzwischen hatten I. und II./R. 19 teils auf den Brücken in Breitenbach und Sendenbach teils ohne Brücke die Fecht überschritten und waren in raschem Anlauf übers Katzenköpfel und Stocka gegen Reichackerkopf und Sattel vorgedrungen. Schon war I./R 19 7.30 Uhr vormittags mit der mittleren Kompanie (3., Kollmann) ohne Verlust an den Waldrand 200 Meter nördlich des Katzenköpfl herangekommen, als es sich plötzlich in dem steilansteigenden Waldhang starken Draht- und Baumverhauen gegenüber sah und nicht nur von der Front, sondern vor allem aus der rechten Flanke starkes Feuer erhielt, das namentlich von Oberwida gegen den Mönchberg, also östlich am Katzenköpfl vorbei angesetzten 4. Kompanie (Hauptmann Seitz) das Vorwärtskommen außerordentlich erschwerte und böse Verluste brachte. Unter den ersten, die hier den Heldentod fanden, war Leutnant der reserve Bernheimer (4.), Offiziersstellvertreter Micheler (3.) und der Fahnen-Unteroffizier Josef Schmid aus Kornau bei Oberstorf, der mit der Fahne in der Hand neben seinem Kommandeur, Major Veith, fiel. Gelang es nun auch der 4. Kompanie, trotz der Unterstützung, die ihr durch den vom Regiment über Fronzell vorbefohlenen Zug Einberger (1./R 19) zugedacht war, zunächst nicht weiter vorzukommen und hatte auch die am linken Flügel von 1./R. 19 im Klängle sich vorarbeitende 2. Kompanie (Oberleutnant Auffhammer) infolge des aus den Astverhauen frontal und flankierend einschlagenden Feuers einen schweren Stand, so kämpfte sich doch trotz aller Schwierigkeiten die 3. Kompanie im heftigen feindlichen Feuer unaufhaltsam vor und wurde von ihr im Verein mit einem Zug der 2. Kompanie 10.35 Uhr vormittags die stark verschanzte Stellung der feindlichen Feldwache am Weg 300 Meter südlich der Kuppe des Reichackerkopfs im Sturm genommen. Mit welcher Sicherheit dabei ungeachtet der gewaltigen körperlichen Anstrengungen und ständigen Todesgefahr unsere zähen Schwaben und Altbayern schossen, bewiesen die 25 toten Alpenjäger des 51. französischen Alpenjägerbataillons, die fast durchweg durch den Kopf getroffen hinter ihren kleinen Schießscharten in den aus mächtigen Fichtenstämmen errichteten Barrikaden lagen. II./R. 19 war inzwischen mit 5., 6., 7. Kompanie von Sendenbach mit rechtem Flügel über Roth – Obereck bis auf 300 Meter an den Sattel vorgedrungen und da mit diesem günstigen Ergebnis gleichzeitig von I./L. 121 gemeldet wurde, dass es den Mönchberg genommen habe und vom R. I. R. 18, dass der Altmattkopf erreicht sei, so hielt sich der Regimentsstab berechtigt, auf baldigen, restlosen Sieg zu hoffen. Umso bitterer war die Enttäuschung, als sich ein paar Stunden später herausstellte, dass diese beiden Meldungen völlig auf Irrtum beruhten und da wiederum gleichzeitig auch II./R. 19 meldete: „Wegnahme des Sattels und der Kuppe unmöglich, da Hindernisse zu stark, Wirkung unserer Artillerie gleich Null und in der linken Flanke drei feindliche Kompanien; gehe mit Bataillon einige 100 Meter zurück und biege linke Hälfte der Front nach Westen“, da sah sich die Führung mangels jeder unmittelbar verfügbaren Reserve plötzlich in sehr misslicher Lage. Eben – es mochte etwa 7 Uhr abends sein – wurde die Anforderung von Reserven aus Münster und verstärkte Artilleriewirkung auf Reichackerkopf, Klängle-Sattel und Sattelköpfchen erwogen, als die befreiende Meldung vom I./R. 19 eintraf: „Abteilung Kollmann – 3./19, zug Schuster 2./19, Zug Amode und Fürst 4./19, Maschinengewehr-Zug Reim und 6 Mann R.P.K. 8 – hat 6.15 Uhr abends den Reichackerkopf genommen; Feind in nördlicher und nordwestlicher Richtung zurückgegangen; erreichte Stellung wird gehalten und verschanzt“. Damit war der beherrschende Punkt zwischen der großen und kleinen Fecht westlich Münster gewonnen und der selbsttätige Oberleutnant Kollmann im Verein mit Oberleutnant Kein und den anwesenden Zugführern gegen 4 Uhr nachmittags gefasste Entschluss, trotz der vorausgegangenen gewaltigen Anstrengungen und Kämpfe, noch am gleichen Tag die Kuppe wegzunehmen, wird für Führer und Truppe allzeit ein Ruhmesblatt in der Geschichte  R. I. R. 19 bleiben. Dass die Durchführung gelingen konnte, war allerdings nur durch den Maschinengewehr-Zug Keim möglich, dessen Leistungen an diesem Tage allein schon was die körperlichen Anstrengungen anlangt, vorzüglich waren. Unteroffizier Mac-Carty als Erkunder, Schütze Geyer als Meldegänger und Gefreiter Albrecht als Richtschütze haben sich überdies dabei durch Schneid und Gewandheit besonders bewährt. – Inzwischen war längst nass und kalt die Nacht hereingebrochen und deckte Freund und Feind mit ihrem schwarzen Schleier, unter dem nicht weniger als drei Offiziers-Dienstgrade (Leutnant der Reserve Bernheimer (4.), Offiziers-Stellvertreter Micheler (3.) und Feldwebel-Leutnant Gabler (7.), 8 Unteroffiziere und 30 Mann, darunter Infanterist Josef Müller (5.), der seinen im feindlichen Drahtverhau vor dem Sattelköpfle liegenden angeschossenen Kameraden herausholen wollte), für immer ruhten und drei Offiziere (Leutnant Lindner (3.), Leutnant der Reserve Angerer (5.), Leutnant Roßkopf (7.), ein Offiziers-Stellvertreter (Merwald) und 179 Unteroffiziere und Mannschaften teilweise schwer verwundet geborgen werden mussten.“

Offiziell ist für Hugo Müller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Unteroffizier Joseph Schmid, gefallen am 19.02.1915 am Reichsackerkopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Leutnant Rudolf Bernheimer, gefallen am 19.02.1915 bei Fronzell, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Feldwebelleitnant Karl Gabler, gefallen am 19.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 2, Grab 60;

 

Seine Heimatgemeinde Kempften gedenkt Hugo Müller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kempten_kath_frdh_wk1_bay.htm

 

Foto von Hugo Müller
Rückseite des Fotos von Hugo Müller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.828: Xaver Obermeier

Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.

Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

http://www.denkmalprojekt.org/2012/bogen_lk-straubing-bogen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Xaver Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Obermeier