Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.104: Rudolf Moser

Der Österreicher Rudolf Moser stammte aus Simbach am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in dem österreichischen Landwehr-Infanterie-Regiment Linz Nr. 2 als Landwehrmann. Am 20.10.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Grotowice im heutigen Polen.

Wie üblich, konnte ich über diesen Österreicher nichts Weiteres recherchieren.

Sterbebild von Rudolf Moser
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Moser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.103: Lambert Cremer

Der Reservist Lambert Cremer wurde am 16.06.1888 in Neundorf geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Sankt Vith in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Im Ersten Weltkrieg, als Sankt Vith noch zu Deutschland gehörte, kämpfte er im 16. Infanterie-Regiment als Sanitäter. Am 17.11.1916 fiel er bei der Versorgung eines Verwundeten Kameraden an der Somme.

Sterbebild von Lambert Cremer
Rückseite des Sterbebildes von Lambert Cremer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.102: Johann Hipp

Der Landwehrmann Johann Hipp wurde am 21.06.1881 in Echerschwang, einem Ortsteil der Gemeinde Bernbeuren, in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.02.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren am Hörnleskopf bei Munster in den Vogesen in Frankreich.

Man begrub Johann Hipp auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Hipp
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hipp

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.101: Josef Herzog

Der Hausmeister Josef Herzog wurde am 30.11.1875 geboren, lebte in Grafing und war in Moosach Hausmeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments, 12. Kompanie. Am 16.12.1916 fiel er im Alter von 41 Jahren durch einen Volltreffer.

Die Lage des Grabes von Josef Herzog war nicht zu recherchieren.

Sterbebild von Josef Herzog
Rückseite des Sterbebildes von Josef Herzog

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.100: Max Poetsch

Der Unteroffizier Max Poetsch wurde am 10.08.1897 in Schollbrunn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Kreuz und Schwertern ausgezeichnet. Am 03.05.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungekämpfe bei Avricourt bei Rixingen (französisch: Réchicourt-le-Château) in Lothringen (Frankreich).

Über den Todestag und die Todesumstände gibt es eine kleine Notiz in der Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Ohne Verluste drangen die (deutschen) Sturmtrupps in die Stellung ein und hielten sie bis zum 30.04. morgens, zu welchem Zeitpunkt sie mit Absicht wieder geräumt wurde. Der Gegner schien der Meinung gewesen zu sein, dass der dauernde Besitz der Gräben angestrebt wird, und leitete am 03.05. 5 Uhr früh mit stärkstem Artilleriefeuer einen Gegenstoß ein; er machte einen Luftstoß, seine Infanterie wurde durch das deutsche Sperrfeuer gefasst und erlitt schwere Verluste“

Max Poetsch wurde auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab beerdigt.

Sterbebild von Max Poetsch
Rückseite des Sterbebildes von Max Poetsch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.099: Josef Ober

Der Gefreite Josef Ober war der Sohn eines Kleinbauern, stammte aus Pettenham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen, und wohnte in Holzlechen.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet und Mitte 1915 leicht verwundet. Am 29.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Verdun.

Man begrub Joseph Ober auf dem Soldatenfriedhof Amel-sur-l’Etang in Block 3, Grab 12 .

Sterbebild von Joseph Ober
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ober

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.098: Joseph Braun

Der Tagelöhner Josef Braun wurde am 12.05.1877 in Moosburg an der Isar geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Schlacht bei Neuve-Chapelle in Frankreich.

Man begrub Joseph Braun auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Braun
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Braun

Der theoretische Weg von Joseph Braun von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.097: Franz Xaver Rädler

Franz Xaver Rädler (Verlustliste: Raedler) wurde am 30.04.1994 geboren und stammte aus Umgangs, einem Teil der bayerischen Gemeinde Sigmarszell. Er diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Metzeral im Münstertal (Elsass).

Man begrub Franz Xaver Rädler auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Rädler
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Rädler

Der theoretische Weg von Franz Xaver Rädler von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.096: Georg Grabmayer

Georg Grabmayer stammte aus Friesing in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren vermutlich bei Münster Elsass.

Offiziell ist für Georg Grabmayer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch die übrigen, im gleichen Zeitraum gefallenen Kameraden Grabmayers aus dem 18. Reserve-Infanterie-Regiment, u. a.

  • Infanterist Josef Gewald, gefallen am 17.08.1915 bei Landersbach, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Hyronimus Keller, gefallen am 18.08.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 5 Grab 168;
  • Infanterist Ludwig Noppenberger, gefallen am 17.08.1915 bei Landersbach, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3 Grab 90.

 

Sterbebild von Georg Grabmayer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Grabmayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.095: Jakob Hundschell

Der Ersatz-Reservist Jakob Hundschell stammte aus Kübelsbach in Bayern, einem Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 28.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in französischen Lothringen.

Man begrub Jakob Hundschell auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Reichertsheim – Ramsau gedenkt Jakob Hundschell noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/reichertsheim-ramsau_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Jakob Hundschell
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Hundschell

Der theoretische Weg von Jakob Hundschell von seinem Geburtsort zu seinem Grab: