Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.087: Otto Preisinger

Der Soldat Otto Preisinger stammte aus Frauenwies, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ergoldsbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 12. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.03.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern bei Piétre und La Russie durch schwere Verwundung. Die Angaben auf dem Sterbebild, er sei in den Vogesen gefallen, ist nachweislich falsch.

Man begrub Otto Preisinger auf dem Soldatenfriedhof Courrières in Block 4 Grab 89.

Sterbebild von Otto Preisinger
Rückseite des Sterbebildes von Otto Preisinger

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.061: Ferdinand Gruber

Der Soldat Ferdinand Gruber stammte aus Surheim, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war der Sohn eines Käsers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des  16. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 15.12.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Kopfschuss.

Man begrub Ferdinand Gruber auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 763.

Sterbebild von Ferdinand Gruber
Rückseite des Sterbebildes von Ferdinand Gruber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.059: Josef Petzendorfer

Der Soldat Josef Petzendorfer stammte aus Entau, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Irlbach,und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 25.11.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe in französisch Flandern bei  La Boutillerie und Fromelles.

Den Ort „Donciers“, der auf dem Sterbebild angegeben wurde, kann ich nicht ermitteln. Häufig wurden Ortsangaben so weiter gegeben, wie man sie gehört hat, wodurch Schreibfehler entstanden, die eine Ermittlung unmöglich machen.

Offiziell ist für Josef Petzendorfer keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

In Pfelling gedenkt man Josef Pentzendorfer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/pfelling_stadt-bogen_lk-straubing-bogen_wk1_wk2.html

Sterbebild von Josef Petzendorfer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Petzendorfer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.048: Xaver Schrettenbrunner

Der Soldat Xaver Schrettenbrunner stammte aus Zeholfing, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 03.08.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern und im Artois in Nordfrankreich bei einem Gasangriff bei Beaurains in der Region Arras.

Offiziell ist keine Grablage bekannt. Ich konnte auch keinen ermitteln und möchte keine Vermutung äußern.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Xaver Schrettenbrunner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/landau-zeholfing_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Schrettenbrunner
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Schrettenbrunner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.010: Michael Helmbrecht

Der Infanterist Michael Helmbrecht stammte aus Wiesenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schöllnach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei La Targette während der Stellungskämpfe in Flandern und im Artois. Die Angabe auf dem Sterbebild, er sei in den Vogesen ums Leben kam, ist definitiv falsch.

Die Lage des Grabes von Michael Helmbrecht ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er auf dem nur zwei Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab begraben wurde.

Sterbebild von Michael Helmbrecht
Rückseite des Sterbebildes von Michael Helmbrecht

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.983: Ulrich Eggenberger

Der Soldat Ulrich Eggenberger wurde am 05.07.1917 Ecken bei Kirn und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren Während der Dritten Flandernschlacht bei Passchendaele durch einen Granatvolltreffer.

Über die Geschehnisse im Zeitraum des Todes von Ulrich Eggenberger berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 02.11. rückt dann die 11. bayerische Infanterie-Division im Abschnitt südlich Passchendaele westlich Morslede in die vordere Linie ein. 3. bayerisches Infanterie-Regiment hat den mittlerern Regimentsabschnitt. Die Hauptwiderstandslinie wird durch ein System von Granattrichtern auf einer Geländewelle westlich des vollständig zusammengeschossenen Dorfes Droogenbroodhoek gebildet. Außer ein paar Patrouillenvorstößen unternimmt der Feind hier nichts, doch sein Artilleriefeurer, besonders auf Morslede und die dahinter gelegenen Lager, schwillt oft zu großer Heftigkeit an.

Am 06.11. wird im Nebenabschnitt wieder heftig um Passchendaele gerungen. Es geht verloren.“

Wofür fiel Ulrich Eggenberger?

Man begrub Ulrich Eggenberger auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block K, Grab 1000.

Sterbebild von Ulrich Eggenberger
Rückseite des Sterbebildes von Ulrich Eggenberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.916: Georg Ederer

Der Ersatz-Reservist Georg Ederer wurde am 12.01.1892 in Thurau als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönthal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei La Targette und Arras während der Stellungskämpfe in Flandern und im Artois.

Man begrub Georg Ederer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Ederer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Ederer

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.882: Peter Reiter

Der Soldat Peter Reiter stammte aus der bayerischen Gemeinde Teising und war der Sohn eines Straßenwärters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Herbstschlacht in Flandern bei Droogenbroodhoek und Morslede in der Nähe von Passchendaele (Ortsteil von Zonnebeke) in Belgien, vermutlich durch Artilleriewirkung.

Die Lage des Grabes von Peter Reiter ist offiziell unbekannt. Ich vermute, dass er auf dem Soldatenfriedhof Menen anonym in einem Massengrab begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Josef Braun, gefallen am 05.11.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhog Menen in Block K, Grab 1058,
  • Landsturmmann Hugo Merz, gefallen am 21.10.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhog Menen in Block C, Grab 1532,
  • Landsturmmann Christian Botzenhard, gefallen am 24.10.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhog Menen in Block C, Grab 1979,
  • Unteroffizier Konrad Kohn, gefallen am 21.10.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhog Menen in Block C, Grab 1535.

Seine Heimatgemeinde Teising gedenkt Peter Reiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/teising_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Reiter
Rückseite des Sterbebildes von Peter Reiter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.739: Kaspar Schaffner

Der Kleinbauer Kaspar Schaffner stammte aus Steinbrünning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am12.03.1919 verstarb er im Alter von 25 Jahren in der Heimat, nachdem er im Juli 1918 bei den Kämpfen in Flandern schwer verwundet worden war.

Sterbebild von Kaspar Schattner
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Schattner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.738: Johann Thalmeir

Der Soldat Johann Thalmeir stammte aus Ossenzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach an der Ilm, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.01.1916 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in Köln. Er hatte sich eine tödliche Krankheit zugezogen.

Man begrub Johann Thalmeir auf dem Kölner Südfriedhof, Commonwealth-Terrain, Reihe 34a, Grab 324.

Sterbebild von Johann Thalmeir
Rückseite des Sterbebildes von Johann Thalmeir

Der theoretische Weg von Johann Thalmeir von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: