Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.527: Karl Otto Brummer

Der Musketier Karl Otto Brummer wurde am 21.07.1895 in Büchenau geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bruchsal Baden-Württemberg. Er war Kandidat (Student) der Theologie. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 114. Infanterie-Regiments. Am 26.09.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Bouchavesnes während der Schlacht an der Somme.

Karl Otto Brummer wurde auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5, Grab 1544 begraben.

Sterbebild von Karl Otto Brummer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Otto Brummer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.522: Dominikus Hodrus

Der Musketier Dominikus Hodrus wurde am 06.08.1892 in Urlau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Leutkirch im Allgäu. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 127. Infanterie-Regiment. Am 30.11.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Kämpfe in den Argonnen bei Vienne-le-Château im Vallée Moreau.

Man begrub Dominikus Hodrus auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 2, Grab 813.

Seine Heimatgemeinde Urlau gedenkt Dominikus Hodrus noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/leutkirch-urlau_wk1u2_bw.htm

Sterbebild von Dominikus Hodrus
Rückseite des Sterbebildes von Dominikus Hodrus

Der theoretische Weg von Dominikus Hodrus von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.507: Gustav Wunderle

Der Musketier Gustav Wunderle wurde am 01.02.1890 in Todtnau geboren, einer Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 142. Infanterie-Regiments. Am 08.03.1915 verstarb er er im Alter von 25 Jahren nach einer Verwundung an der Loretto-Höhe in Frankreich im Feldlazarett Nr. 10 bei Hénin-Liétard.

Man begrub Gustav Wunderle auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 2, Grab 20.

Noch heute gedenkt seine Heimatstadt Todtnau Gustav Wunderle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Gustav Wunderle

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.499: Joseph Alexander Rhiel

Der Musketier Joseph Alexander Rhiel wurde am 29.10.1895 in Mardorf geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Homberg (Efze). Im Ersten Weltkrieg diente er im 171. Infanterie-Regiment. Im  Dezember 1916 fiel er im Alter von 21 Jahren durch Granat-Verschüttung in Rumänien.

Die Lage des Grabes von Joseph Alexander Rhiel ist unbekannt, wie so oft bei Gefallenen in Rumänien.

Sterbebild von Joseph Alexander Rhiel
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Alexander Rhiel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.477: Wilhelm Theissen

Der Musketier Wilhelm Theißen stammte aus Wuppertal – Elberfeld und fiel am 29.05.1918.

Wilhelm Theissen wurde auf dem Soldatenfriedhof Warmériville in Block 2, Grab 87 begraben.

Sterbebild von Wilhelm Theissen
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Theissen

Sonderbeitrag: Arnold Weikart

Heute und hier einmal wieder ein Beitrag aus meiner laufenden Arbeit als Kostprobe. Es ist eine Todesanzeige der Berliner Volkszeitung vom 01. Mai 1915, die Erich und Otto Wabrowski für ihren gefallenen Freund, Arnold Weikart, aufgegeben hatten:

Der Soldat Arnold Weikart stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 6. Kompanie des 44. Infanterie-Regiments. Am 01.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Orzyc und Szkwa in Polen.

Die Lage des Grabes von Arnold Weikart ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Todesanzeige für Arnold Weikart in der Berliner Volkszeitung vom 01.05.1915

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.410: Wilhelm Cremer

Der Musketier Wilhelm Cremer wurde am 22.04.1885 in Düsseldorf-Hamm geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 96. Infanterie-Regiments. Er wurde zum 25.02.1915 eingezogen und in Lahr ausgebildet. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Falki – Filipy im heutigen Polen während der Verfolgungskämpfe am oberen Narew und Nurzec durch Granattreffer.

Die Lage des Grabes von Wilhelm Cremer ist wie so oft bei Kriegsopfern an der Ostfront unbekannt

Sterbebild von Wilhelm Cremer
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Cremer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.379: Hermann Most

Der Musketier Hermann Most wurde am 15.10.1891 in Neuwirtshaus geboren, einem Weiler von Kirchhasel, einem Ortsteil von Hünfeld in Hessen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 30. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Cernay.

Die Grablage von Hermann Most ist unbekannt.

Sterbebild von Hermann Most
Rückseite des Sterbebildes von Hermann Most

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.178: Richard Heim

Der Reservist Richard Heim wurde am 29.12.1887 in Kirchhasel geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Hünfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 4. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren in Flirey in Nordostfrankreich.

Die Grablage von Richard Heim ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in einem Massengrab anonym beigesetzt wurden, wo auch seine Kameraden des 56. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Vizefeldwebel Rudolf Falkenberg, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12, Grab 368; 
  2. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  3. Gefreiter Fritz Rudolf, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 15 Grab 421;
  4. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  5. Ersatz-Reservist Hermann Schumacher, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 22 Grab 192;
  6. Offiziersstellvertreter Erich Jagst, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12 Grab 353.

 

Sterbebild von Peter Heim
Rückseite des Sterbebildes von Peter Heim

Der theoretische Weg von Richard Heim von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.024: Léon Guillaume

Der Musketier Léon Guillaume stammte aus Malmedy. Malmedy gehörte von 1815 bis 1920 zum Deutschen Reich. Seit 1920 gehört es zu Belgien und ist Teil Ostbelgiens und nach wie vor auch von deutschsprachigen Belgiern bewohnt. Im Ersten Weltkrieg diente er im 357. Infanterie-Regiment. Vor diesem Hintergrund ist zu erklären, dass Leon Guillaume in den Datenbanken des Volksbundes und in den Verlustlisten als Leo angegeben ist. Am 25.07.1918 verstarb er im Alter von 19 Jahren im Lazarett Neuville.

Man begrub Léon Guillaume auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in Block 1, Grab 261.

Die Heimatstadt Malmedy gedenkt Léon Guillaume noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2017/malmedy_provinz-luettich_wallonien_belg.html

Sterbebild von Léon Guillaume
Rückseite des Sterbebildes von Léon Guillaume