Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 302: Josef Sachs

Der Soldat Josef  Sachs (beim Volksbund als „Joseph“ registriert) war der Sohn eines Landwirts aus Weingarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 8. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 17.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Combres-sous-les-Côtes bei den Kämpfen rund um Verdun. Bei Combres-sous-les-Côtes fanden besonders furchtbare Kämpfe statt, insbesondere bei Les Éparges, einem Hügel, der über mehrere Jahre jeweils zur Hälfte von deutschen und französischen Truppen gehalten wurde. Man untertunnelte sich in dieser Zeit gegenseitig, um sich dann mit gewaltigen Sprengladungen in die Luft zu jagen.

Die Grabstätte von Josef Sachs befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Sachs

 

 

Rückseite des Sterbebildes von Josef Sachs

 

Zusatzinformationen zu den Kämpfen um Combres: https://www.verdun14-18.de/die-combres-hohe/

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 291: Joseph Mandl

Der Lehrer Joseph Mandl kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant d. R. in der 3. Kompanie des 11. Infanterie-Regiments. Er stammte aus Röhrnbach in Niederbayern und war ein tapferer Soldat und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 05.05.1915 wurde Joseph Mandl im Alter von 30 Jahren im Wald von Ailly bei den Kämpfen südlich von Verdun durch Kopfschuss getötet.

Die Gebeine von Joseph Maindl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 12, Grab 20.

Sterbebild von Joseph Mandl
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Mandl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 283: Peter Klinkhammer

Der Musketier Peter Klinkhammer war der Sohn von Joseph Klinkhammer und Anna Maria Zimmers und stammte aus Dahlem in der Eifel. Im Ersten Weltkrieg wurde er im September 1915 zum Kriegsdienst in die 6. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 202 eingezogen und fiel er am 28.12.1916 im Alter von 21 Jahren bei Verdun. Zuvor war er an der Ostfront eingesetzt worden.

Das Grab von Peter Klinkhammer befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse, Block 10, Grab 178.

Sein Name ist verewigt in einem Buch zur Geschichte des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 202 : http://www.denkmalprojekt.org/2012/rir_202_t7_1916_verdun.html

Sterbebild von Peter Klinkhammer
Rückseite des Sterbebildes von Peter Klinkhammer

 

Der theoretische Weg von Peter Klinkhammer von seiner Heimatstadt über seinen Todesort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 281: Kaspar Braun

Der Infanterist Kaspar Braun stammte aus dem Dörfchen Auerkofen in Niederbayern und war der Sohn eines Kleinbauers und Tagelöhners. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde er zur 8. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments einberufen. Am 04.06.1915 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Verdun durch einen Granttreffer getötet.

Das Grab von Kaspar Braun befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1, Grab 270.

Man gedenkt heute noch Kaspar Braun auf dem Friedhof in St. Mihiel: http://www.denkmalprojekt.org/2008/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_b_fr.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 275: Georg Hastreiter

Der Bäckermeisterssohn Georg Hastreiter stammte aus Eschlkam. Im großen Ringen des Ersten Weltkriegs diente er in der 7. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 11.07.1916 wurde er bei Verdun im Alter von 28 Jahren bei Douaumont (Verdun) im Kampf getötet.

Die sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Georg Hastreiter
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hastreiter

 

Der tehoretische Weg von Georg Hastreiter von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 274: Josef Firmthaler

Der Musketier Josef Firmthaler Stammte aus Seugenhof. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 161 Infanterie-Regiments. Am 21.04.1916 fiel Josef Firmthaler im Alter von 21 Jahren bei Verdun. Er war verwundet worden und verstarb im 8. Lazarett des VIII. Armeekorps. Er war mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden.

Das Grab von Josef Firmthaler befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois, Block 4, Grab 63.

Bemerkenswert: Der Nachname von Josef Firmthaler wurde in den Verlustlisten mit „Firmtaler“ angegeben.

Sterbebild von Josef Firmthaler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Firmthaler

 

Theoretischer Weg von Josef Firmthaler von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 240: Theodor Tröppl

Der Schreinermeister Theodor Tröppl wurde am 08.04.1876 geboren und stammte aus Zwiesel. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der 6. Landwehr-Pionier-Kompanie als Fahrer. Am 18.08.1917 wurde er bei Kämpfen vor Verdun durch einen Granattreffer getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1 Grab 43 begraben. Er wurde 41 Jahre alt und stand drei Jahre im Feld.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/zwiesel_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Theodor Tröppl von seiner Heimatstadt zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 217: Michael Schretter

Der Wetzsteinmacherssohn Michael Schretter wurde am 12.10.1892 in Unterammergau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. 1915 wurde er leicht verwundet, am 27.06.1916 bei den Kämpfen um Verdun getötet und auf dem Soldatenfriedhof Azannes II., Block 3 Grab 203 begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/unterammergau.htm

Vorderseite des Sterbebildes von Michael Schretter
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schretter

 

Der theoretische Weg von Michael Schretter von seinem Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 210: Alois Höltl

Der Bauersssohn Alois Höltl stammte aus Ruderting bei Vilshofen. Auf dem Sterbebild ist der Ortsname falsch geschrieben. Zuletzt lebte er in Seining. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.

Nach 24 Monaten im Feld wurde Alois Höltl am 06.08.1916 bei Verdun durch einen Bauchschuss getötet, eine extrem schmerzhafte und fast immer tödliche Verwundung. Er wurde 27 Jahre alt.

Die Gebeine von Alois Höltl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Ville-devant-Chaumont, Block 1, Grab 130.

Der (theoretische) Weg von Alois Höltl von Zuhause zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 188: Sebastian Weidinger

Sebastian Weidinger war der Sohn eines Landwirts aus Kendling, heute ein Orsteil von Trostberg. Als Gefreiter diente er im Ersten Weltkrieg in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.05.1916 wurde er bei den Kämpfen vor Verdun im Alter von 25 Jahren getötet. Zunächst war er als schwer verwundet gemeldet worden. Laut Volksbund verstarb er am 26.05.1916.

Sebastian Weidinger liegt heute auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes, Block 3, Grab 20, begraben.