Der Soldat Josef Vogl wurde am 09.01.1878 geboren, lebte in Röhrmoss, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchanschöring, und war Tagelöhner in der Kuranstalt Bad Adelholzen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang April 1917 wurde er schwer verwundet und verstarb am 12.04.1917 im Alter von 39 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras.
Man begrub Josef Vogl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 655.
Sterbebild von Josef VoglRückseite des Sterbebildes von Josef Vogl
Der Soldat Bernhard Bibinger stammte aus Unterflossing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 2. Kompanie der 3. bayerischen Maschinengewehr-Schützenabteilung. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 22.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei St. Léger.
Man begrub Bernhard Bibinger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Ferdinand Rausch stammte aus der hessischen Stadt Gießen und war der Sohn des Geheimen Schulrats Dr. Rausch. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Bataillonskommandeur im Stab des II. Bataillons des 26. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse und mit der hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Am 16.07.1916 fiel er bei Le Transloy, südlich Flers.
Man begrub Ferdinand Rausch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Die Todesanzeige für Ferwinand Rausch im Gießener Anzeiger
Der Soldat Max Haas stammte aus Sittenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruderting, und war Steinhauer von Beruf. 1Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. bayerischen Feldpionier-Kompanie. Am 10.02.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Arras.
Man begrub Max Haas auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 5, Grab 214.
Sterbebild von Max HaasRückseite des Sterbebildes von Max Haas
Der Soldat Johann Huber wurde am 23.12.1893 in Sturzholz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach, und war der Sohn eines Kleinbaueren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann HuberRückseite des Sterbebildes von Johann Huber
Der Soldat Josef Karossa stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.12.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Arras durch Granatschuss.
Man begrub Josef Karossa auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 516.
Sterbebild von Josef KarossaRückseite des Sterbebildes von Josef Karossa
Der Soldat Josef Oberauer wurde am 06.03.1886 in Dachgrub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.06.1915 fiel er während der Schlacht bei Bassée und Arras im Alter von 29 Jahren bei Bailleul-Sir-Berthoult in Nordfrankreich,.
Man begrub Josef Oberauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef OberauerRückseite des Sterbebildes von Josef Oberauer
Der Soldat Anton Moser stammte aus Raitenhaslach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Burghausen, und war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen im Artois in der Nähe von Arras durch ein Artilleriegeschoss.
Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton MoserRückseite des Sterbebildes von Anton Moser
Der Soldat Johann Peisl stammte aus Gretlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rolincourt in der Nähe von ArrasArras durch einen Granattreffer.
Die Lage des Grabes von Johann Peisl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Kompaniekameraden begrub, die am gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Vizefeldwebel Otto Beneke, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist Joseph Hollrieder, gefallen am 14.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Benno Böck, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann PeislRückseite des Sterbebildes von Johann Peisl
Der Soldat Martin Larasser stammte aus Kolling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Sankt Wolfgang, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.06.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in der Nähe von St. Laurent bei Arras.
Über den Todeszeitraum von Martin Larasser berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„17.06. – 01.07.1915 Am 17. und 18. wurden noch schwache Angriffe versucht, die durch unser Artillerie-Sperrfeuer und Infanteriefeuer sofort unterdrückt wurden. Das Artilleriefeuer hielt sich noch bis 22. in beträchtlicher Stärke und nahm dann bis 01.07. immer mehr ab. Die Citadelle von Arras und die Fabrik in St. Nikolas wurden am 26. mit gutem Erfolg (Explusion eines Munitionslagers) durch 42. cm-Mörser beschossen.
In der Stellung wurde unter Einsatz aller Kräfte an der Instandsetzung der Gräben und Unterstände gearbeitet, die zahlreichen verschütteten Leichen ausgegraben und zurückgebracht. Am Ende des Monats war der gedeckte Verkehr hergestellt und die ganze Stellung wieder in verteidigungsfähigem Zustand. Am 25.06. ereignete sich ein schwerer Unfall bei einem Versuchsschießen mit behelfsmäßigen Minenwerfern in Fampux.“
Man begrub Martin Larasser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin LarasserRückseite des Sterbebildes von Martin Larasser