Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 7: Franz Ottenbichler

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Franz Ottenbichler war gebürtig in Adling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Glonn. Er diente als Infanterist im 17. Bayerischen Infanterie-Regiment. Am 06.05.1917 fiel er im Ersten Weltkrieg, als er bei Biache vor Arras verschüttet wurde.

Franz Ottenbichler ruht heute auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 25, Grab 46.

Auf einem Denkmal seiner Heimatgemeinde Glonn ist der Name von Franz Ottenbichler vermerkt.

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Sterbebild von Franz Ottenbichler
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Rückseite des Sterbebildes von Franz Ottenbichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 6: Franz Gradinger

Franz Gradinger wurde am 22.05.18883 in Haidlfing geboren und Hofbesitzer – heute ist Haidfing ein Ortsteil der Gemeinde Wallersdorf in Niederbayern. Er diente als Landwehrmann im 13. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde bei seinem Kriegseinsatz verletzt, wurde wieder hergestellt und starb dann nach einer schweren Verwundung am Kopf durch ein Artillerie-Geschoss am 28.02.1915 im Ortslazarett Vimy.

Vermutlich wurde Franz Gradinger in der Nähe des Ortslazaretts Vimy begraben. Im Zuge der fortgesetzten Kämpfe in dieser Region ging sein Grab bzw. sein Grabstein/Grabkreuz verloren. Vermutlich wurden seine sterblichen Überreste nach dem Ersten Weltkrieg durch den französischen Gräberdienst zur Kriegsgräberstätte in Neuville-St.Vaast überführt und dort in einem Massengrab beigesetzt.

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Sterbebild von Franz Gradinger
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Rückseite des Sterbebildes von Franz Gradinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 5: Jakob Achleitner

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Jakob Achleitner war gebürtig in Mammersreuth, heute ein Ortsteil von Waldsassen, und starb mit 34 Jahren am 11.7.1917 nach kurzer Krankheit im 10. General-Hospital in englischer Kriegsgefangenschaft. Er war Infanterist bei der 8. Kompanie des 3. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und Inhaber des Bayerischen Militär-Verdienstordens.

Jakob Achleitner ruht heute auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers (Frankreich), Block 4, Grab 1590.

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Sterbebild von Jakob Achleitner
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Rückseite des Sterbebildes von Jakob Achleitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 4: Andreas Hauser

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Andreas wurde 1893 in Rohrdorf als Sohn eines Salpetersieders geboren. Er kämpfte als Gefreiter im Ersten Weltkrieg in der 9. Kompanie des 1. Bayerischen Infanterieregiments und war mit dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse ausgezeichnet worden. Seit dem 2. Juni 1916 galt der 23 Jahre alte Andreas Hauser bei den Kämpfen vor Verdun (Dorf und Festung Douaumont) als vermisst. Da hatte er 23 Monate Krieg hinter sich.

Später fand man seine Leiche bzw. das, was von ihr übrig war und begrub seine sterblichen Überreste in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3: Josef Mittermeier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Mittermeier, Sohn eines Ökonomen von Walchsing, wurde am 24.00.1890 geboren und diente als Gefreiter 2 Jahre und 8 Monate bei einem bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er war 27 Jahre alt und Inhaber des Militär-Verdienstkreuzes, als er bei Kämpfen in der Champagne durch einen Granatsplitter getötet wurde.

Josef Mittermeier ruht auf dem Soldatenfriedhof in Aussonce, Block 2, Grab 31.

Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2: Sebastian Bodmeier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Sebastian Bodmeier war 21 Jahren alt, Gütlersohn und stammte aus Kirchseeon. Er war Infanterist in der 6. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments, als er nach einem Jahr Kriegsdienst durch eine Granate bei Verdun getötet wurde. Zunächst war er als vermisst gemeldet worden.

Er ist auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. im Block 1, Grab 850 begraben.

Bei einem Klick auf das Bild unten wird dieses größer angezeigt.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1: Gustav Schiffmann

Mit diesem Beitrag beginne ich eine Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs. Sie soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Heute stelle ich Gustav Schiffmann vor. Geboren wurde er am 14.08.1887 ich Aichach als Sohn eines Baumschulenbesitzers. Er selbst war Kulturvorarbeiter. Er fiel am 15.10.1916 bei Sailly-Saillisel an der Somme durch Granat-Kopfschuss mit 29 Jahren.

Begraben liegt Gustav Schiffmann in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt (Frankreich).

Auf einem Denkmal in seiner Heimatgemeinde ist sein Name verewigt.

Hier sein Sterbebild. Bei einem Klick auf das Bild wird eine Vergrößerung angezeigt.

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Ergänzung: Das Grab Hugo Bielenbergs

Hugo Bielenberg in einem Schützengraben am Hartmannsweilerkopf

Während meiner letzten Exkursion habe ich das Grab von Vizefeldwebel Hugo Bielenberg besucht. Er fiel am 21.12.1915 als Vizefeldwebel und Kriegsfreiwilliger in der 1. Kompanie des Großherzöglich Mecklenburgischen Jäger-Bataillons Nr. 14 bei den Kämpfen am Hartmannsweilerkopf. Er wurde 63 Jahre alt und wohnte zuletzt in Kopenhagen. Begraben liegt er auf der dem Soldatenfriedhof in Guebwiller (Frankreich), Block 5 Grab 1. In einem Buch zur Geschichte seines Regimentes im 1. Weltkrieg war ich auf seinen Namen und sein Foto gestoßen. Aufgrund seines hohen Alters war ich neugierig geworden. Was macht ein Mann in so einem Alter noch als aktiver Soldat im Krieg? Wieso verließ er Kopenhagen, um im Ersten Weltkrieg für sein Vaterland zu kämpfen? Trotz einiger Recherche konnte ich bislang nicht viel hierzu in Erfahrung bringen.

Seine Schule, die Herderschule Rendsburg, gedenkt noch heute Hugo Bielenberg auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/rendsburg_(herderschule)_wk1_wk2_sh.html

Sein Grab (siehe Foto) liegt jedenfalls sehr schön. Es befindet sich am Kopf des Friedhofs, der wiederum an einem Waldrand von Guebwiller befindet. Auf dem Friedhof befinden sich sowohl Gräber gefallener Deutscher, wie auch gefallener Franzosen, wodurch wenigstens im Tode eine Verbindung geschaffen wurde. Die Anlage ist sehr schön gestaltet.

 

 

 

Das Grab von Hugo Bielenberg

Die Männer des Ersten Weltkriegs: Vizefeldwebel und Kriegsfreiwilliger Hugo Bielenberg (63 Jahre)

Bei meiner morgen beginnenden Exkursion zum Hartmannsweilerkopf werde ich auch das Grab von Hugo Bielenberg besuchen. Er fiel am 21.12.1915 als Vizefeldwebel und Kriegsfreiwilliger in der 1. Kompanie des Großherzöglich Mecklenburgischen Jäger-Bataillons Nr. 14 bei den Kämpfen am Hartmannsweilerkopf. Er wurde 63 Jahre alt. Begraben liegt er auf der Kriegsgräberstätte in Guebwiller (Frankreich), Block 5 Grab 1.

Der Bericht meines Besuchs ist hier zu lesen.