Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 841: Stefan Hiebl

Der Hilfspostschaffner Stefan Hiebl stammte aus Bad Reichenhall in Bayern und war gebürtig aus Piding. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments als Gruppenführer. Am 18.12.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei St. Laurent durch schwere Verwundung.

Man begrub Stefan Hiebl auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 16, Grab 1103.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Piding Stefan Hiebl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/piding_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Stefan Hiebl
Rückseite des Sterbebildes von Stefan Hiebl

Der theoretische Weg von Stefan Hiebl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 737: Franz Xaver Schlosser

Der Bauerssohn Franz Xaver Schlosser stammte aus Oed am Rain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Am 17.09.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren nach 13 Monaten Kriegseinsatz bei Arras.

Eine Grablage ist für Franz Xaver Schlosser offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie seine im selben Zeitraum gefallenen Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal

  1. des Infanteristen Ludwig Jobst, gefallen am 25.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 869.
  2. des Infanteristen Peter Steinbacher, gefallen am 18.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 888.

Seine Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt noch heute Franz Xaver Schlosser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Franz Xaver Schlosser
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Schlosser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 734: Simon Lausch

Simon Lausch stammte aus Großholzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Raubling. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Menarmont in den Vogesen.

Ich gehe davon aus, dass Simon Lausch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie sein Kamerad, Reservist Xaver Heitauer, gefallen am 25.09.1914.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Simon Lausch auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/grossholzhausen_gem-raubling_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Simon Lausch
Rückseite des Sterbebildes von Simon Lausch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 650: Anton Reicheneder

Der Bauerssohn Anton Reicheneder wurde am 22.12.1892 in Malchesing, heute ein Ortsteil der Stadt Geiselhöring, in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.09.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Anton Reicheneder auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 1, Grab 333.

Sterbebild von Anton Reicheneder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Reicheneder

Der theoretische Weg von Anton Reicheneder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 623: Johann (Max) Köpf

Der Unteroffizier Johann Verlustliste + Volksbund: Max)  Köpf wurde am 10.01.1897 in Böbing als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1914 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 26 Jahren in einem Lazarett in St. Quentin.

Man begrub Johann (Max) Köpf auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 2, Grab 237.

 

Der theoretische Weg von Johann (Max) Köpf von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 365: Peter Hartung

Der Bauerssohn Peter Hartung stammte aus Zeilern und wohnte in Weilach, einem Ortsteil der Gemeinde Bidingen in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat und Ersatzreservist in der 1. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Arras.

Peter Hartungs Grab ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Meine Vermutung begründet ich damit, dass Kameraden aus seiner Einheit, die im gleichen Zeitraum fielen, dort begraben wurden. Es sind dies:

  • Ersatz-Reservist Karl Estl, gefallen am 21.047.1915 bei Arras
  • Wehrmann Franz Ertl, gefallen am 13.04.1915 bei Arras
  • Reservist Peter Zehetmeier, gefallen am 17.04.1915 bei Arras.

Sie alle wurden dort begraben.

Sterbebild von Peter Hartung
Rückseite des Sterbebildes von Peter Hartung

 

Der theoretische Weg von Peter Hartung von seinem Geburtsort, seinen letzten Wohnort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 199: Joseph Beilmeier

Der Bauerssohn Joseph Beilmeier stammte aus Rabenden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er galt lange als vermisst, bis endlich die schreckliche Nachricht bei seiner Familie eintraf, dass er in der Nacht zum 05.09.1914 bei Ainville (Frankreich) bzw. Autrepierre gefallen war. Er wurde 24 Jahre alt.

Joseph Beilmeiers Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Anmerkung: Der Volksbund führt bei Joseph Beilmeier den Nachnamen mit „Beilmaier“.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 106: Martin Uschold

Martin Uschold stammte aus Fischbach, laut Verlustliste der Heeresführung lebte er in Edling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.07.1917 fiel er durch Granatbeschuss nach 33 monatiger Pflichterfüllung im Alter von 29 Jahren. Er wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Langemark begraben.