Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 710: Andreas Strell

Der Landwirt Andreas Strell stammte aus Obersur, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 40 Jahren an der Somme in Frankreich.

Andreas Strell wurde auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 3, Grab 537 beigesetzt.

Sterbebild von Andreas Strell
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Strell

Der theoretische Weg von Andreas Strell von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 679: Alois Melder

Alois Melder wurde am 23.01.1892 in Kreuzhof, eine Einöde der bayerischen Gemeinde Eggenthal, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiment als Soldat. Am 16.05.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren vermutlich bei Verdun.

Man begrub Alois Melder vermutlich auf dem  Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Melder auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/eggenthal_kirche_bay.htm

Sterbebild von Alois Melder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Melder

Der theoretische Weg von Alois Melder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 688: Stefan Resch

Der Kleinbauer Stefan Resch stammte aus Haarbach (Verlustliste: Holzham) in Bayern.  Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren während der Stellungskämpfe bei Fay an der Somme in Frankreich.

Eine offizielle Grablage ist für Stefan Resch nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde.

 

Sterbebild von Sfefan Resch
Rückseite des Sterbebildes von Stefan Resch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Johann Wölfl

Der Ersatz-Reservist Johann Wölfl stammte aus Allersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Schwarzach in Niederbayern, und war Söldnerssohn, also der Sohn eines Kleinstbauern und Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Bataillon des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, 8. Kompanie.  31 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Eine offizielle Grablage ist nicht bekannt. Ich konnte jedoch recherchieren, dass Johann Wölfl im Juni 1915 gefallen ist.  Regimentskameraden von ihm, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt. Ich gehe daher davon aus, dass der Leichnam von Johann Wölfl ebenfalls dort als unbekannter Toter begraben wurde. Als Beleg führe ich Leutnant Wilhelm Gemsjäger an, der am 12.06.1915 auch bei Arras fiel und auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wölfl

Der theoretische Weg von Johann Wölfl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 515: Johann Mühlhauser

Johann Mühlhauser stammte aus Wang, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterreit, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 11.12.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Cheeville (Volksbund: Vimy).

Man begrub Johann Mühlhauser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Mühlhauser
Rückseite des Sterbebildes von Johann Mühlhauser

 

Der theoretische Weg von Johann Mühlhauser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 448: Otto Hofmiller

Der Fähnrich Otto Hofmiller wurde am 10.10.1898 in Augsburg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am  04.04.1918 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Moreuil.

Begraben wurde Otto Hofmiller auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Hofmiller
Rückseite des Sterbebildes von Otto Hofmiller

 

Der theoretische Weg von Otto Hofmiller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 427: Alois Prior

Der Landwirt Alois Prior wurde am 21.07.1885 in Egg an der Günz geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er 12. bayerischen Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 03.12.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren am Buchenkopf bei einem Sturmangriff.

Alois Priors Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 230.

Sterbebild von Alois Prior
Rückseite des Sterbebildes von Alois Prior

 

Der theoretische Weg von Alois Prior von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 196: Lorenz Eberherr

Der Maurer Lorenz Eberherr stammte aus Tittmoning. Er lebte in Kirchweidach. Er war im Ersten Weltkrieg Infanterist in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Mit 34 Jahren wurde er am 31.01.1916 bei Kämpfen getötet.

Die Gebeine von Lorenz Eberherr ruhen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 500.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kirchweidach_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 100: Xaver Eder

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Xaver Eder war der Sohn eines Landwirts und entstammte dem Ort Hofau, der heute ein Ortsteil von Mitterskirchen in Niederbayern ist. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist beim 12. bayerischen Infanterie-Regiment, 1. Kompagnie und fiel am 25.10.1918, kurz vor Kriegsende, durch einen Granattreffer in der Nähe von Verdun bei Doulcon. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab begraben.

Xaver Eder war während des Krieges mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 40: Anton Baumann

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Anton Baumann wurde 1893 in Fürstenberg / Taufkirchen in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 12. bayerischen  Infanterie-Regiments, als er am 17.10.1916 bei Sailly-Saillisel durch einen Granattreffer fiel. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 23. Monate tapfer gekämpft.

Anton Baumann Gebeine ruhen auf der Kriegsgräberstätte in Rancourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Anton Baumann
Sterbebild von Anton Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Anton Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Anton Baumann