Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.977: Franz Perstorfer

Der Soldat Franz Perstorfer stammte aus Göttersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg  kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.07.1918 wurde er durch einen Granatsplitter bei einer Mühle bei Lagery schwer verwundet und verstarb am 28.07.1918 im Alter von 22 Jahren.

Man begrub Franz Perstorfer auf dem Soldatenfriedhof Bligny in Block 2, Grab 135.

Sterbebild von Franz Perstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Perstorfer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.976: Johann Haselsberger

Der Soldat Johann Haselsberger wurde am 24.11.1897 in Willing als Sohn eines Kleinbauern (Gütler) geboren. Willing ist ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.06.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Oise und Marne durch Gasvergiftung. Dies war ein besonders grausamer Tod, denn er war, wie es bei Gasvergiftungen häufig vorkam, nicht sofort tot, sondern litt erst noch einige Tage unter den Folgen des Gases, dass er bei Saconin-et-Breuil in der Nähe von Soissons eingeatmet hatte.

Die Lage des Grabes von Johann Haselsberger ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Haselsberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Haselsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.952: Bartholomäus Kierner

Der Soldat Bartholomäus Kierner (Verlustlisten: Kierner) stammte aus Unterhadermark, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burghausen, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Petka während des Krieges gegen Serbien.

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Bartholomäus Kierner berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen reserve-Infanterie-Regiments:

„08.10. Donauübergang und heftige Kämpfe auf dem Südufer (II. Bataillon) Teile des I. Bataillons werden übergesetzt.

09.10. Sturm auf serbische Stellungen westlich Petka (II. und ½ III. Bataillon) ½ III. Bataillon zum 3. Infanterie-Regiment. Rest des I. Bataillons übergesetzt.

10.10. In den genommenen Stellungen. Patrouillenkämpfe. Infanterie-Pionier-Abteilung Brückenbau auf Temessziget.

11.10. Gefecht nördlich der Kaserne von Požarevac.

12.10. Sturm auf die Kasernen von Požarevac. Serbische Gegenangriffe abgeschlagen.“

Die Lage des Grabes von Bartholomäus Kierner ist unbekannt.

Sterbebild von Bartholomäus Kierner
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Kierner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.920: Georg Weisl

Der Soldat Georg Weisl stammte aus der bayerischen Gemeinde Lam. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.06.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 22 Jahren bei Przemysl im heutigen Polen.

Die Lage des Grabes von Georg Weisl ist unbekannt.

Sterbebild von Georg Weisl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Weisl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.885: Karl Stöger

Der Soldat Karl Stöger stammte aus Holzhäuser, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.03.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Malancourt durch Granatschuss. Er wurde während der Kämpfe im Kampf von Avocourt getötet.

Über den Todestag von Karl Stöger berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„4.00 Uhr – 6.00 Uhr vormittags Trommelfeuer, dann französischer Angriff, der von I. und III. Bataillon und Teilen des Infanterie-Regiments 193 nach schweren Kämpfen im großen abgeschlagen wird.“

Die Lage des Grabes von Karl Stöger ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden aus der 11. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Lorenz Pohl, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Gefreiter Baptist Voit, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Oberleutnant Johannes Lenk, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Infanterist Florian Bogenrieder, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Karl Stöger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Stöger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.849: Michael Willnecker

Der Soldat Michael Willnecker stammte aus der bayerischen Stadt Pocking und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist und Reservist in der 5. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht vor Nancy-Epinal bei Luneville.

Offiziell ist für Michael Willnecker keine Grablage bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo man die Gefallenen seines Regiments begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Wilhelm Flessa, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Konrad Fleischmann, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Man gedenkt Michael Willnecker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/reichstorf_markt-eichendorf_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Michael Willnecker
Rückseite des Sterbebildes von Michael Willnecker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.771: Peter Hofmann

Der Soldat Peter Hofmann stammte aus Reuten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petting, und war der Sohn eines Landwirts (Schusterbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren an einer kurzen Krankheit in Chelm im heutigen Polen.

Die Lage des Grabes von Peter Hofmann ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Petting gedenkt Peter Hofmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/petting_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Hofmann
Rückseite des Sterbebildes von Peter Hofmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.683: Josef Söllner

Der Soldat Josef Söll stammte aus Granswang, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Hohenfels, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.04.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen im Wald von Avocourt („Mort Homme“) durch Granatschuss.

Über den Todeszeitraum des Todes von Josef Söllner und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„05. – 18.04. Schwere Stellungskämpfe am Wald von Avocourt. Stellung wird in einzelnen Teilen vorgeschoben. Unausgesetztes Artilleriefeuer und schlechte Witterung. Starke Verluste. Die Truppen machen Unsagbares durch.“

Einer der „Verluste“ war Josef Söllner.

 

Sterbebild von Josef Söllner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Söllner

ner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.643: Peter Geigenberger

Der Soldat Peter Geigenberger stammte aus Taubenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach bei Landau, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Durchbruchsschlacht von Lubaczow bei Corkie, Galizien im heutigen Polen durch Kopfschuss.

Die Grablage von Peter Geigenberger ist, wie meist bei Gefallenen der Ostfront im Ersten Weltkrieg, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Simbach gedenkt Peter Geigenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_b_landau-haunersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Geigenberger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Geigenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.631: Xaver Peter

Der Soldat Xaver Peter stammte aus Unterboxberg, vermutlich ein Teil des heutigen Boxberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Prackenbach, und war der Sohn eines Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Kämpfe am oberen Styr und Stochod in der heutigen Ukraine. Er wurde während eines Sturmes auf eine russische Stellung südlich Mylsk und bei der Abwehr russischer Gegenangriffe getötet.

Die Lage des Grabes von Xaver Peter ist heute unbekannt.

Sterbebild von Xaver Höpfl und Xaver Peter
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Höpfl und Xaver Peter