Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.849: Michael Willnecker

Der Soldat Michael Willnecker stammte aus der bayerischen Stadt Pocking und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist und Reservist in der 5. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht vor Nancy-Epinal bei Luneville.

Offiziell ist für Michael Willnecker keine Grablage bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo man die Gefallenen seines Regiments begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Wilhelm Flessa, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Konrad Fleischmann, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Man gedenkt Michael Willnecker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/reichstorf_markt-eichendorf_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Michael Willnecker
Rückseite des Sterbebildes von Michael Willnecker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.771: Peter Hofmann

Der Soldat Peter Hofmann stammte aus Reuten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petting, und war der Sohn eines Landwirts (Schusterbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren an einer kurzen Krankheit in Chelm im heutigen Polen.

Die Lage des Grabes von Peter Hofmann ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Petting gedenkt Peter Hofmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/petting_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Hofmann
Rückseite des Sterbebildes von Peter Hofmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.683: Josef Söllner

Der Soldat Josef Söll stammte aus Granswang, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Hohenfels, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.04.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen im Wald von Avocourt („Mort Homme“) durch Granatschuss.

Über den Todeszeitraum des Todes von Josef Söllner und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„05. – 18.04. Schwere Stellungskämpfe am Wald von Avocourt. Stellung wird in einzelnen Teilen vorgeschoben. Unausgesetztes Artilleriefeuer und schlechte Witterung. Starke Verluste. Die Truppen machen Unsagbares durch.“

Einer der „Verluste“ war Josef Söllner.

 

Sterbebild von Josef Söllner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Söllner

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.643: Peter Geigenberger

Der Soldat Peter Geigenberger stammte aus Taubenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach bei Landau, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Durchbruchsschlacht von Lubaczow bei Corkie, Galizien im heutigen Polen durch Kopfschuss.

Die Grablage von Peter Geigenberger ist, wie meist bei Gefallenen der Ostfront im Ersten Weltkrieg, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Simbach gedenkt Peter Geigenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_b_landau-haunersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Geigenberger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Geigenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.631: Xaver Peter

Der Soldat Xaver Peter stammte aus Unterboxberg, vermutlich ein Teil des heutigen Boxberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Prackenbach, und war der Sohn eines Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Kämpfe am oberen Styr und Stochod in der heutigen Ukraine. Er wurde während eines Sturmes auf eine russische Stellung südlich Mylsk und bei der Abwehr russischer Gegenangriffe getötet.

Die Lage des Grabes von Xaver Peter ist heute unbekannt.

Sterbebild von Xaver Höpfl und Xaver Peter
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Höpfl und Xaver Peter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.550: Anton Eisenreich

Der Soldat Anton Eisenreich wurde am 05.06.1896 in Halmbrunn geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Verfolgungskämpfe in der Ostwalachei bei Filipesti und Făurei (Rumänien) durch einen Artillerie-Volltreffer.

Zum Zeitpunkt des Todes von Anton Eisenreich war sein Bruder Joseph bereits im Krieg gefallen. Joseph Eisenreich diente in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, dem Regiment, dem auch Adolf Hitler angehörte (Ersatz-Reservist Joseph Eisenreich, geboren am 29.01.1885, verwundet am 07.10.1915 bei Douvrin, gestorben am 14.10.1915 im Alter von 30 Jahren, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bauvin, Block 3, Grab 198).

Man begrub Anton Eisenreich auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Seine Heimatgemeinde Eichendorf gedenkt Anton Eisenreich noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-indersbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Eisenreich
Rückseite des Sterbebildes von Anton Eisenreich

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.390: Xaver Schuh

Der Soldat (Franz) Xaver Schuh stammte aus Roßhaupten in Niederbayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve  in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Schlacht vor Nancy – Epinal im Alter von 23 Jahren beim Schloss Leomont in der Nähe von Lunéville.

Offiziell ist für Xaver Schuh keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Wehrmann Wolfgang Hertrich, gefallen am 05.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Wehrmann Peter Wassermann, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Karl Beck, gefallen am 25.08.1914 bei Maixe, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Gefreiter Martin Siglhofer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Julius Kramer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Xaver Schuh
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Schuh

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.310: Josef Lukas

Der Soldat Josef Lukas stammte aus Hörmannsberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Grafenau (Niederbayern), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Unteroffizier im 13. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse  ausgezeichnet. Nach 22 Monaten Kriegsdienst fiel er im Alter von 30 Jahren bei Verdun (08.02.1916 – 14.05.1916).

Weder Todesdatum, noch Grablage von Josepf Lukas konnte ich ermitteln.

Sterbebild von Josef Lukas
Rückseite des Sterbebildes von Josef Lukas

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.280: Georg Esterl

Der Soldat Georg Esterl stammte aus Schlüpfing und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.06.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe im Artois und 5 Monaten Leiden in Belgien.

Man begrub Georg Esterl auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 7, Grab 530.

Sterbebild von Georg Esterl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Esterl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.160: Karl Sattlberger

Der Soldat Karl Sattlberger stammte aus Arnstorf in Bayern und lebten in Elend. Er war von Beruf Landwirt auf einem kleinen Bauernhof. Im Ersten Weltklrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.01.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während des Gefechts von Écurie bei Arras.

Die Lage des Grabes von Karl Sattlberger ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er, wenn sein Leichnam geborgen werden konnte, anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Wehrmann Xaver Buchner, gefallen am 28.01.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Nikolaus Glotz, gefallen am 22.01.1915 bei Neuville, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Heinrich Johann Deixler, gefallen am 14.01.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Max Walk, gefallen am 14.01.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Karl Sattlberger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Sattlberger