Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 809: Josef Brein

Der Bauerssohn Josef (amtliche Verlustlisten: Joseph) Brein wurde am 28.07.1884 in Ratzing (Schreibfehler auf Sterbebild) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. Reserve-Infanterie-Regiment als Landsturmmann. Am 03.01.1917 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett im rumänischen Bukarest.

Wie oft bei Gefallenen Soldaten auf den osteuropäischen Schlachtfeldern ist für Josef Brein die Grablage nicht mehr bekannt.

Sterbebild von Josef Brein
Rückseite des Sterbebildes von Josef Brein

Der theoretische Weg von Josef Brein von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und vermutlichem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 559: Josef Baumgartner

Der Landsturmmann Josef Baumgartner stammte aus Sammerei und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 21.12.1916 erlitt er einen Oberschenkelschuss und verstarb an diesem am 25.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Rumänien.

Begraben wurde Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Braila  in Block 5

Sterbebild von Josef Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Baumgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 413: Josef Seidl

Der Bauerssohn Josef  Seidl wurde am 04.10.1895 in Linden, einem Ortsteil von Walderbach in der Oberpfalz, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren am Hauptverbandplatz der 11. Reserve-Sanitätskompanie bei Verdun an einer Unterleibsverletzung, die er sich durch einen Granatsplitter zugezogen hatte.

Laut offizieller Verlustliste hieß er „Joseph Seidel“.

Beim Volksbund ist keine Grablage von Josef Seidl bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal der zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden seiner Kompanie

  • Fritz Dorn, Infanterist, gefallen am 15.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Alois Isinger, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Johann Sperber, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab

Es war üblich, die Kameraden einer Einheit, die zum gleichen Zeitpunkt gefallen waren, auf dem gleichen Friedhof zu begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josepf Seidl auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/2009/walderbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Seidl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Seidl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 249: Anton Gerl

Der Bauerssohn Anton Gerl wurde am 03.10.1891 geboren und lebte in Allersdorf, einem ehemaligen Weiler der Gemeinde Bogenberg, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurde und einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zugeschlagen wurde. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er in Lauterfingen (französisch: Loudrefing)  (Volksbund gibt Rohrbach (französisch: Rohrbach-lès-Bitche) / Lothringen als Sterbeort an) im Alter von 23 Jahren. Ich tendiere dazu, den Angaben des Volksbundes zu glauben, da es bei der Übermittlung der amtlichen Daten an die Angehörigen und dann an die Druckerei der Sterbebilder gelegentlich zu Fehlern kam.

Zunächst war Anton Gerl von den Dienststellen des Heeres als verwundet gemeldet worden. Monate später korrigierte man dann den Fehler und meldete ihn als gefallen.

Die Gebeine von Anton Gerl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Bisping in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Anton Gerl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 208: Anton Beck

Anton Beck war der Sohn eines Söldners aus Birket. Sein Vater hatte einen kleinen Bauernhof, der jedoch nicht genug abwarf, dass man davon leben konnte, weshalb er sich als Tagelöhner verdingen musste.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte Anton Beck in der 2. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zweimal wurde er verwundet, 1915 und 1916. Am 12.08.1917 wurde er schließlich durch einen Granattreffer getötet. Er wurde 26 Jahre alt.

Die Gebeine von Anton Beck ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Mons-en-Laonnois, Block 25 Grab 95.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Anton Beck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/roth_lk-roth_wk1_bay.html

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 181: Otto Raith

Der Soldat Otto Raith wurde am 06.03.1888 geboren und entstammte aus Gossersdorf. Er war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist beim 13. Reserve-Infanterie-Regiment in der 6. Kompanie und wurde am 20.08.1914 bei Rohrbach getötet. Er wurde 26 Jahre alt und ein Opfer der ersten Kämpfe um Lothringen.

Begraben wurde Otto Raith auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 103: Leo Lang

Leo Lang stammte aus Nustertsham, einem Weiler von Uttlau – heute ein Ortsteil von Harbach in Bayern. Er war der Sohn eines Bauern.

Im Ersten Weltkrieg diente Leo Lang als Schütze zunächst beim 9. Infanterie-Regiment, wo er leicht verletzt wurde. Später wurde er beim 13. Reserve-Infanterie-Regiment eingesetzt. Hier starb er nach schwerere Verwundung durch Granattreffer am 27.03.1916 bei den Kämpfen im Argonnerwald . Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Buzancy, Block 3 Grab 54.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 6: Franz Gradinger

Franz Gradinger wurde am 22.05.18883 in Haidlfing geboren und Hofbesitzer – heute ist Haidfing ein Ortsteil der Gemeinde Wallersdorf in Niederbayern. Er diente als Landwehrmann im 13. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde bei seinem Kriegseinsatz verletzt, wurde wieder hergestellt und starb dann nach einer schweren Verwundung am Kopf durch ein Artillerie-Geschoss am 28.02.1915 im Ortslazarett Vimy.

Vermutlich wurde Franz Gradinger in der Nähe des Ortslazaretts Vimy begraben. Im Zuge der fortgesetzten Kämpfe in dieser Region ging sein Grab bzw. sein Grabstein/Grabkreuz verloren. Vermutlich wurden seine sterblichen Überreste nach dem Ersten Weltkrieg durch den französischen Gräberdienst zur Kriegsgräberstätte in Neuville-St.Vaast überführt und dort in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild_Franz_Gradinger_v
Sterbebild von Franz Gradinger
Sterbebild_Franz_Gradinger_h
Rückseite des Sterbebildes von Franz Gradinger