Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.948: Georg Seelos

Der Soldat Georg Seelos wurde am 25.11.1885 geboren und stammte aus der bayerischen Gemeinde Unterammergau. Er war Holzarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.04.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von La Vaux Fery durch einen Bajonettstich.

Offiziell ist für Georg Seelos keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Offiziersstellvertreter Wilhelm Freyberger, gefallen am 22.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 140;
  • Gefreiter Anton Eder, gefallen am 16.04.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Gefreiter Josef Langwieder, gefallen am 22.04.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Gefreiter Georg Wimmer, gefallen am 16.04.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Reservist Jakob Stork, gefallen am 16.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterammergau gedenkt Georg Seelos noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/unterammergau_lk-garmisch-partenkirchen_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Georg Seelos
Rückseite des Sterbebildes von Georg Seelos

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.941: Johann Hackl

Der Soldat Johann Hackl stammte aus der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub und war der Sohn eines Schuhmachermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in Frankreich (Lothringen) in einem Kriegslazarett, nachdem er durch einen Granatsplitter schwer verwundet worden war.

Man begrub Johann Hackl auf dem Soldatenfriedhof Briey in Block 3, Grab 217.

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Johann Hackl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Hackl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hackl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.940: Martin Erhard

Der Soldat Martin Erhard wurde am 21.10.1894 in der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub als Sohn eines Tagelöhners geboren.  Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst als Infanterist in der 1. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach schwerer Verwundung 1916 wechselte er in ein anderen Regiment eventuell in des 15. bayerische Reserve-Infanterie-Regiment. Am12.04.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei bei Chevreux.

Man begrub Martin Peter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub Martin Erhard auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Martin Erhard
Rückseite des Sterbebildes von Martin Erhard

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.901: Nikolaus Kratz

Der Soldat Nikolaus Kratz stammte aus Wurmansau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saulgrub, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Apremont-la-Forêt im Bois d’Ailly.

Die Lage des Grabes von Nikolaus Kratz ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Michael Arnold, gefallen am 05.11.1914 im Bois brûlé, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Infanterist Michael Kochem, gefallen am 22.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Infanterist Kaspar Eisenberger, gefallen am 22.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4, Grab 315;
  • Wehrmann Peter Kreiller, gefallen am 05.11.1914 im Bois brûlé, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4, Grab 632.

Seine Heimatgemeinde Saulgrub gedenkt Nikolaus noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/altenau_gde-saulgrub_lk-garmisch-partenkirchen_1870-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Nikolaus Kratz
Rückseite des Sterbebildes von Nikolaus Kratz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.818: Bartholomäus Giglberger

Der Soldat Bartholomäus Giglberger stammte aus Oberhackenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gangkofen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.02.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 28 Jahren im Bois de Manheulles.

Man begrub Bartholomäus Giglberger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Gangkofen gedenkt Bartholomäus Giglberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/gangkofen-kollbach_bay.htm

Sterbebild von Bartholomäus Giglberger
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Giglberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.796: Johann Stadler

Der Soldat Johann Stadler stammte aus Wies, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Adlkofen, und war Tagelöhner (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 31 Jahren im französischen Flandern.

Die Lage des Grabes ist unbekannt. Ich kann mangels Datenmaterial keine Vermutung anstelle, wo es sein könnt.

Sterbebild von Johann Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.770: Gottfried Schwarz

Der Soldat Gottfried Schwarz wurde am 28.01.1888 in Kollmannshof geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren. Sein Vater war Landwirt.  Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren im Bois la Vaux Fery, rund 30 Kilometer südlich von Verdun.

Man begrub Gottfried Schwarz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Bernbeuren gedenkt Gottfried Schwarz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/bernbeuren_lk-weilheim-schongau_bay.html

Sterbebild von Gottfried Schwarz
Rückseite des Sterbebildes von Gottfried Schwarz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.711: Anton Fertl

Der Soldat Anton Fertl stammte aus Thann, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel.

Die Lage des Grabes von Anton Fertl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass seine sterblichen Überreste, wenn sie geborgen werden konnten, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Johann Brunnhuber, gefallen am 05.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Fritz Singer, gefallen am 05.05.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Johann Danner, gefallen am 05.05.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Infanterist Michael Sauer, gefallen am 05.05.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Fertl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Fertl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.602: Michael Zierhut

Der Soldat Michael Zierhut stammte aus der bayerischen Stadt Neuötting und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren im Wald bei La Vaux Fery bei Verdun in Frankreich.

Offiziell ist für Michael Zierhut keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Landwehrmann Januarius Bahmann, gefallen am 21.07.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Georg Niedermeier, gefallen am 25.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 130.

Seine Heimatgemeinde Neuötting gedenkt Michael Zierhut noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/neuoetting_lkr-altoetting_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Michael Zierhut
Rückseite des Sterbebildes von Michael Zierhut

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.601: Leonhard Mitterer

Der Soldat Leonhard Mitterer stammte aus der bayerischen Gemeinde Teising und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütlerssohn). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.03.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht um Verdun durch Verwundung.

Man begrub Leonhard Mitterer auf dem Soldatenfriedhof Harville in Grab 260.

Seine Heimatgemeinde Teising gedenkt Leonhard Mitterer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/teising_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leonhard Mitterer
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Mitterer