Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 645: Heinrich Stumpfegger

Der Infanterist Heinrich Stumpfegger stammte aus Jechling und war der Sohn eines Schmieds. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Galizien bei einem Sturmangriff bei Schaulen (litauisch: Šiauliai).

Eine Grablage ist für Heinrich Stumpfegger nicht bekannt. Vermutlich ging sein Grab in den Nachkriegsjahren wie so viele Gräber verloren, wurde eingeebnet oder überbaut. Er könnte auf dem Soldatenfriedhof Schaulen beigesetzt worden sein.

Sterbebild von Heinrich Stumpfegger
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Stumpfegger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 631: Otto Stach

Der Gefreite Otto Stach wurde am 03.10.1885 in Kottern, ein im Kemptener Stadtteil Sankt Mang aufgegangener Ortsteil, geboren und wohnte in Nesselwang. Er war Bäckermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments Am 10.12.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren in den Vogesen und wurde zunächst in Landersbach (Elsass)  begraben.

Letztlich begrub man Otto Stach auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 200.

Seine Heimatgemeinde Nesselwang gedenkt noch heute Otto Stach auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/nesselwang_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Stach
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stach

Der theoretische Weg von Otto Stach von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 630: Lorenz Zozeder

Der Bauerssohn Lorenz Zozeder stammte aus Spielberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Eiselfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit der Verdienst-Medaille 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Im Januar 1916 wurde er vermisst gemeldet. Im Juni korrigiert man die Vermisstenmeldung auf Todesmeldung, nachdem man seine Erkennungsmarke gefunden hatte. Danach stand fest, dass Lorenz Zozeder am 12.12.1915 im Alter von 22 Jahren bei Landersbach im Münstertal in den französischen Vogesen gefallen war.

Die sterblichen Überreste von Lorenz Zozeder wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.

 

Sterbebild von Lorenz Zozeder
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Zozeder

Der theoretische Weg von Lorenz Zozeder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 618: Josef Kurz

Der Bauerssohn Josef Kurz wurde am 19.03.1899 in Kirchleiten am Hochberg, heute ein Ortsteil von Traunstein. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 16.12.1918 starb er im Alter von 19 Jahren in Mesgrigny in französischer Gefangenschaft.

Man begrub Josef Kurz auf dem Soldatenfriedhof Berru, Block 6, Grab 51.

Sterbebild von Josef Kurz
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kurz

 

Der theoretische Weg von Josef Kurz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 607: Sebastian Obermaier

Der Reservist Sebastian Obermaier war ein Bauerssohn aus Berg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 06.09.1915 (Verlustliste und Volksbund: 07.09.1915) starb er im Alter von 23 Jahren in den Vogesen, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Sebastian Obermaier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 9, Grab 87.

Sterbebild von Sebastian Obermaier
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Obermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 564: Josef Berger

Der Gutbesitzerssohn Josef Berger stammte aus Lughof, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ortenburg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im 18. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.10.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren in Rumänien. Er war 26 Monate im Feld gewesen.

Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen im Osten nicht bekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josef Berger auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/ortenburg-dorfbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Berger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Berger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 561: Ludwig Grieshuber

Ludwig Grieshuber wurde am 24.09.1897 in Oberham geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bad Griesbach im Rottal, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren in Rumänien.

Eine Grablage ist für Ludwig Grieshuber wie so oft für Gefallene auf den östlichen Kriegsschauplätzen nicht bekannt.

Sterbebild von Ludwig Grieshuber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Grieshuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 557: Josef Lindinger

Der Infanterist Josef Lindinger wurde am 05.03.1896 in Haarbacherloh (Ortsteil der Gemeinde Haarbach) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien durch einen Kopfschuss während der Verteidigungsschlacht im Gyimes-Uz-Gebiet bei der Offensive im Bereczker-Gebirge und am Ojtozpaß.

Die Lage der Kriegsgräberfürsorge in Rumänien war und ist sehr schwierig und unbefriedigend. Daher ist eine Grablage für Josef Lindinger unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Harrbach gedenkt noch heute Josef Lindinger auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/haarbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Lindinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Lindinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 542: Johann Hörterer

Der Bauerssohn Johann Hörterer wurde in Traunwalchen, heute ein Ortsteil der Stadt Traunreut, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 4. Kompanie de 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Reichsackerkopf in den Vogesen bei Münster (Elsass).

Die Gebeine von Johann Hörterer wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Hörterer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hörterer

 

Der theoretische Weg von Johann Hörterer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 472: Franz Xaver Knöckl

Franz Xaver Knöckl war ein Bauerssohn aus Stadlern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 22.07.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei Peronne durch einen Granattreffer am Kopf im Kampf getötet.

Die Gebeine von Franz Xaver Knöckl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Knöckl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Knöckl

 

Der theoretische Weg von Franz Xaver Knöckl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: