Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 314: Heinrich Fisch

Der Bauerssohn Heinrich Fisch stammte aus Wingersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 20.07.1915 wurde er im Alter von 36 Jahren am Schratzmännele bei Münster (Elsass) getötet.

Ich gehe nach dem Abgleich der Sterbedaten von Heinrich Fisch mit den Sterbedaten von Kameraden von ihm davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Leutnant Max Hönig fiel am gleichen Tag und wurde auf diesem Friedhof beigesetzt. Gleiches gilt für Offiziersstellvertreter Adolf Müller und Vizefeldwebel hans Fischer.

Sterbebild von heinrich Fisch
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Fisch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 313: Lorenz Kastenhuber

Der Landwehrmann Lorenz Kastenhuber stammte aus Marktl und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfter er im 2. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment (1. Kompanie). Am  20.07.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 31 Jahren.

Das Grab von Lorenz Kastenhuber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Münster (Elsass), Block 1, Grab 117.

Seine Heimatgemeinde Marktl gedenkt noch heute Lorenz Kastenhuber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/marktl_am_inn.htm

Sterbebild von Lorenz Kastenhuber
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Kastenhuber

 

Der theoretische Weg von Lorenz Kastenhuber von seinem Heimatort zu seinem Sterbe- und Begräbnisort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 308: Johann Wagner

Johann Wagner war ein Landwirt aus Salzweg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.10.1915 fiel er durch Granattreffer im Alter von 35 Jahren bei Münster im Elsass am Barrenkopf (auf Sterbebild falsch geschrieben).

Das Grab von Johann Wagner befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 199.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/strasskirchen_gem_salzweg_wk2_bay.htm

Informationen zum Barrenkopf und dem Lingekopf: https://de.wikipedia.org/wiki/Collet_du_Linge

Sterbebild von Johann Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagner

 

Der theoretische Weg von Johann Wagner von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 148: Martin Huber

Martin Huber war Landwirt in Baumgarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Zeilarn (Bayern). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.07.1915 wird er bei den Kämpfen in den Vogesen durch einen Brustschuss schwer verwundet und verstirbt an seinen Verletzungen mit 32 Jahren. Begraben wurde Martin Hubers Leichnam auf dem Soldatenfriedhof in Colmar, Grab 67.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 147: Otto Wagner

Otto Wagner stammte aus Egglkofen und war von Beruf Bäckermeister. Als Landwehrmann wurde er im Ersten Weltkrieg in die 6. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment einberufen. Er fiel am 16.07.1915 in der Gegend um den Barrenkopf  und des Schratzmännele in den Bergen rund um Münster im Elsass und den Vogesen.

Begraben wurde Otto Wagner auf den Soldatenfriedhof Hohrod, wo er in einem Massengrab eine Ruhestätte fand.

Seine Heimat gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/egglkofen_wk1_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 141: Josef Heilmaier

Josef Heilmaier wurde in Steinbach als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als als Wehrmann im 2. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den Kämpfen in den Vogesen. Begraben wurde der Leichnam von Josef Heilmaier auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 4, Grab 85.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 139: Josef Probst

Josef Probst war der Sohn eines Landwirtes in Schmalzgrub, einem Ortsteil von Stötten am Auerberg. Geboren wurde er am 01.09.1893 in Roßhaupten.

Josef Probst meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig für den Kriegsdienst und kämpfte in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.07.1915 wurde er bei den Gefechten in den Vogesen getötet. Über den Verbleib seiner Gebeine gibt es keine Informationen. Entweder sie sind noch auf dem Schlachtfeld begraben oder sie wurden anonym in den Massengräbern der zahlreichen Soldatenfriedhöfe bestattet, da sie nicht mehr zuzuordnen waren.