Der Soldat Josef Steidele wurde am 14.05.1883 in Rauns geboren, einer Siedlung in der bayerischen Gemeinde Waltenhofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 3. bayerischen LandwehrInfanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 16.12.1917 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Urbeis (französisch: Orbey) in den Vogesen.
Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Der 16.12. brachte abermals einen Streifenkampf um Beû, diesmal um das haus 24. Offiziersstellvertreter Hackner mit zwei Begleitern drang ein, sie stießen auf acht Mann, die sie mit Handgranaten empfingen. Die Begleiter Unteroffizier Fehr und Schütze Schmeh sind wahrscheinlich gefallen. Hackner kam mit einer tiefen Fleischwunde unterm Auge davon.“
Josef Steidele ist jedoch an diesem Tag nicht im Gefecht gefallen, sondern tödlich verunglückt.
Man begrub Josef Steidele auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 127.
Seine Heimatgemeinde Waltenhofen gedenkt Josef Steidele noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waltenhofen_wk1_bay.htm

















