Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.945: Josef Mangold

Der Soldat Josef Mangold stammte aus Grub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras bei Roclincourt durch einen Granatsplitter.

Man begrub Josef Mangold auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Josef Mangold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Mangold
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mangold

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.936: Franz Jörg

Der Soldat Franz Jörg wurde am 25.09.1890 in Wertach in Bayern geboren. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.11.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Reserve-Lazarett Kempten in Folge einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Franz Jörg konnte ich nicht ermitteln. Vermutlich wurde er auf einem Friedhof in Kempten im militärischen Teil begraben. Sein Grab könnte heute noch existieren.

Seine Heimatgemeinde Wertach gedenkt Franz Jörg noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/wertach_lk-oberallgaeu_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Franz Jörg
Rückseite des Sterbebildes von Franz Jörg

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.912: Hans Goldbrunner

Der Soldat Hans Goldbrunner stammte aus Passau. Er war Mitglied  in der Studentenverbindung Corps Ratisbonia München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter in der 10. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments.

Hans Goldbrunner fiel vermutlich während der Schlacht bei Arras und wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben.

Todesanzeige von Hans Goldbrunner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.911: Karl Maischberger

Der Soldat Karl Maischberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Dinkelscherben und war Praktikant in einer Brauerei. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.11.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren in Vimy bei Arras durch schwere Verwundung.

Man begrub Karl Maischberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Todesanzeige von Karl Maischberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.909: Josef Bischlager

Der Soldat Josef Bischlager stammte aus Willofs, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obergünzburg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Rolincourt bei Arras durch einen Kopfschuss.

Man begrub Josef Bischlager auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Bischlager
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bischlager

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.860: Johann Thußbas

Der Soldat Johann Thußbas stammte aus Fremdling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Er war von Beruf Postbote in Pittenhart. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.03.1919 verstarb er im Alter von 31 an Folgen seiner Kriegseinsatzes.

Vermutlich wurde Johann Thußbas auf einem örtlichen Friedhof begraben. Sein Grab dürfte heute nicht mehr existieren.

Sterbebild von Johann Thußbas
Rückseite des Sterbebildes von Johann Thußbas

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.804: Anton Ahr

Der Soldat Anton Ahr wurde am 21.08.1886 in Schelldorf geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kempten. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren während der ersten Kämpfen vor Arras bei Douai.

Die Lage des Grabes von Anton Ahr ist unbekannt.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Mariaberg Anton Ahr auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kempten-mariaberg_wk1u2_bay.htm 

Sterbebild von Anton Ahr
Rückseite des Sterbebildes von Anton Ahr

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.766: Anton Sinzinger

Der Soldat Anton Sinzinger stammte aus Watzing, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts (Berschl-Bauer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Ende 1914 wurde er schwer verwundet, gesundete jedoch wieder. Am 21.08.1916 verstarb er im Alter von 28 Jahren während der Schlacht an der Somme in der Nähe von Martinpuich nach durch schwerer Verwundung.

Die Lage des Grabes von Anton Sinzinger ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden aus der 2. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Sebastian Negele, gefallen am 21.08.1916 bei Martinpuich, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Schmid, gefallen am 21.08.1916 bei Martinpuich, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Sinzinger
Rückseite des Sterbebildes von Anton Sinzinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.751: Anton Moser

Der Soldat Anton Moser stammte aus Raitenhaslach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Burghausen, und war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen im Artois in der Nähe von Arras durch ein Artilleriegeschoss.

Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Moser
Rückseite des Sterbebildes von Anton Moser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.748: Johann Peisl

Der Soldat Johann Peisl stammte aus Gretlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rolincourt in der Nähe von ArrasArras durch einen Granattreffer.

Die Lage des Grabes von Johann Peisl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Kompaniekameraden begrub, die am gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Vizefeldwebel Otto Beneke, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Joseph Hollrieder, gefallen am 14.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Benno Böck, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Peisl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peisl