Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.551: Johann Sedlmeyer

Der Soldat Johann Sedlmeyer stammte aus Oberschnittenkofen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kröning, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.03.1918 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Ornes während der letzten Gefechte bei Verdun in Frankreich. Die Angabe auf dem Sterbebild, Johann Sedlmeyer sei in den Hochvogesen gefallen, ist nachweislich falsch.

Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 30. bayerischen Infanterie-Regiments:

15. – 17.03.1918 Die in kurzen Zwischenräumen sich folgenden feindlichen Feuerüberfälle dauern an. Der Feind fordert wiederholt durch Leuchtzeichen Vernichtungs- und Sperrfeuer auf unsere Gräben heraus. Gewohnte Infanterietätigkeit. Gegenseitige Patrouillen-Erkundungen. Eigene Artillerie setzt das Vorbereitungsschießen planmäßig fort.“

Man begrub Johann Sedlmeyer auf dem Soldatenfriedhof Mangiennes in Block 6, Grab 122.

 

Sterbebild von Johann Sedlmeyer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Sedlmeyer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 678: Alois Oswald

Der Sanitäts-Gefreite Alois Oswald stammte aus Haarbachloh, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 30. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren durch den Treffer eines Artilleriegeschosses. Vermutlich blieb von Alois Oswald nichts übrig, was hätte beerdigt werden können. Ein Grab ist jedenfalls für Alois Oswald nicht bekannt.

Sterbebild von Alois Oswald
Rückseite des Sterbebildes von Alois Oswald

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 652: Josef Zeiler

Der Infanterist Josef Zeiler wurde am 10.07.1897 in Dingolfing in Bayern als Sohn eines Spediteurs geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren an der Westfront.

Die Regimentsgeschichte des 30. bayerischen Infanterie-Regiments schreibt über diesen Tag:

5.6. In den Morgenstundenstarkes Artilleriefeuer am Winterberg. Dann anschließend Streufeuer auf Abschnitt Stettin. Am Nachmittag Wirkungsfeuer mit schwerem Kaliber auf Berrieux. Feuerüberfälle auf Husarenwald, Reimserstraße und vordere Linie. Nachts lebhaftes Feuer auf Corbeny-Dorf und Wald.Der Feind schanzt und wird durch M. G.-Feuer und Granatwerfer-Überfälle gestört.“

Am Ende des Tages ist Josef Zeiler tot. Über sein Grab ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Sterbebild von Josef Zeiler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zeiler