Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.460: Max Fuchs

Max Fuchs stammte aus Wisselsing, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Schuhmachermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht von Réméréville in Frankreich.

Offiziell ist für Machs Fuchs keine Grablage bekannt. Viele Regimentskameraden fielen in diesem Zeitrum und wurden anonym in Massengräbern begraben. Ich gehe davon aus, dass Max Fuchs anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, ebenso wie sein Kamerad, Gefreiter Georg Segerer, gefallen am 08.09.1914 bei Réméréville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Max Fuchs
Rückseite des Sterbebildes von Max Fuchs

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.272: Hans Braun

Hans Braun, eigentlich Johann Baptist Braun, wurde am 28.11.1896 in Mühlhof in der Oberpfalz als Sohn eines Mühlbesitzers geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der Minenwerfer-Abteilung des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 15.09.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich während der Rückzugsgefechte.

Man begrub Hans Braun auf dem Soldatenfriedhof Origny-Ste.-Benoîte in Block 16, Grab 15.

Sterbebild von Hans Braun
Rückseite des Sterbebildes von Hans Braun

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.140: Andreas Prüll

Der Kleinbauer Andreas Prüll stammte aus Ellersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Freudenberg (Oberpfalz) und lebte zuletzt in Nessating, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Pfreimd. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Saint-Mihiel vor Verdun.

Offiziell ist für Andreas Prüll keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt wurde, als man nach dem Krieg die unzähligen Klein- und Feldfriedhöfe zusammenlegte. Auf diesem Friedhof liegen auch seine Kameraden aus der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die am gleichen Tag wie Andreas Prüll fielen:

  1. Reservist Michael Besenreuther, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  2. Infanterist Albert Böhm, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  3. Unteroffizier Johann Grünthaler, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  4. Leutnant der Reserve Oskar Jäckel, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Andreas Prüll auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wutschdorf_freudenberg_wk1u2_bay.html

Sterbebild von Andreas Prüll
Rückseite des Sterbebildes voin Andreas Prüll

Der theoretische Weg von Andreas Prüll von seinemGeburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.991: Xaver Plankl

Der Soldat Xaver Plankl stammte aus Herblfing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wallerfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.09.1914 verstarb er im Alter von 23 Jahren in Landau in der Pfalz an einer Verwundung, die er bei Gellenoncourt (Schreibfehler auf Sterbebild) erhielt.

Xaver Plankl dürfte auf einem Friedhof in Landau in der Pfals begraben worden sein und sein Grab dürfte auch heute noch existieren.

Sterbebild von Xaver Plankl
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Plankl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 931: Michael Götz

Der Gefreite Michael Götz stammte aus Schorndorf in der Oberpfalz (Bayern) und war der Sohn eines Postboten. Zu Beginn des Krieges lebte er in Leuchtenberg in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 (Volksbund: am 18.11.1914 gefallen) fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von. Chauvoncourt.

Man begrub Michael Götz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Auf dem Soldatenfriedhof ist Michael Götz verzeichnet.

Sterbebild von Michael Götz
Rückseite des Sterbebildes von Michael Götz

Der theoretische Weg von Michael Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 741: Johann Gietl

Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.

Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.

Sterbebild von Johann Gietl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gietl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 567: Friedrich Härtl

Der Landwirt Friedrich Härtl wurde am 06.05.1888 geboren und stammte aus Lindforst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach (Niederbayern). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.11.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien durch einen Kopfschuss.

Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen in Osteuropa nicht bekannt.

 

Der theoretische Weg von Friedrich Härtl von seinem Heimatort zu seiner Sterberegion:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 326: Josef Götz

Der Wagnermeister- und Postbotensohn Josef Götz wurde in Schwarzhofen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 6. bayerischen Infanterie-Regiment Reservist als Infanterist. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Saint-Mihiel.

Das Grab von Josef Götz befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 1, Grab 144.

Seine Heimatgemeinde Schwarzhofen gedenkt noch heute Josef Götz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/schwarzhofen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Götz
Rückseite des Sterbebildes von Josef Götz

 

Der theoretische Weg von Josef Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 179: Alois Franz

Alois Franz stammte aus Wendern und kämpfte als Reservist in der 11. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, als er im Ersten Weltkrieg am 17.11.1914 bei St. Mihiel schwer verwundet wurde. An diesen Verletzungen verstarb er am 24.11.1914. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof von Troyon begraben. Dort ruht er im Block 1, Grab 151.

In seiner Heimatgemeinde wird seiner mittels eines Denkmals noch heute gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ellenfeld_stadt-baernau_lk-tirschenreuth_wk1_bay.html

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 65: Christian Haselbeck

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Christian Haselbeck wurde 1897 als Sohn eines Fahrradhändlers in Hörmannsdorf geboren. Er diente als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg beim 6. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 12.02.1916 fiel er durch einen Bauchschuss bei St. Mihiel während der Kämpfe um Verdun. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes.

Die sterblichen Überreste Christian Haselbecks ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 10 Grab 257.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führt Christian Haselbeck derzeit noch mit einem Rechtschreibfehler als „Hasselbeck“ in seiner Datenbank. Ich habe den Volksbund auf diesen Fehler hingewiesen und um Korrektur gebeten.

Sterbebild_Christian_Haselbeck_v
Sterbebild von Christian Haselbeck
Sterbebild_Christian_Haselbeck_h
Rückseite des Sterbebildes von Christian Haselbeck