Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.166: Georg Brechtl

Der Landsturmmann Georg Brechtl stammte aus Abstorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und arbeitete als Tagelöhner in Weißbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienst-Kreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Mitte 1916 wird er leicht verwundet. Am 17.09.1917 fiel er im Alter von 34 Jahren.

Man begrub Georg Brechtl auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Prechtl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Prechtl

Der theoretische Weg von Georg Brechtl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.148: Lorenz Schleininger

Der Reservist Lorenz Schleininger wurde am 09.08.1889 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.11.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Marienhospital Osnabrück an einer Verwundung, die er sich am  08.10.1914 bei Carency zugezogen hatte. Die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments schreibt über diesen Tag:

„08.10. – 15.10.1914 Kurz nach Mitternacht wurde das II. Bataillon herausgezogen und rückte in das Wäldchen südlich Farbus. Das III. Bataillon übernahm die ganze Stellung des Regiments. Das II. Bataillon – dem Reserve-Infanterie-Regiment 7 der 5. Reserve Division unterstellt – marschierte am 08.10. über Vimy – Givenchy en Gohelle nach Souchez und blieb dort Verfügungstruppe; vom 09. bis 14.10.1914 in Stellung südlich Carency lag es dauernd unter starkem Artilleriefeuer; zu einer Gefechtshandlung kam es nicht.“

Man begrub Lorenz Schleininger auf dem Johannis – Friedhof in Osnabrück in Feld 5, Grab 22.

Sterbebild von Lorenz Schleininger
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Schleininger

Der theoretische Weg von Lorenz Schleininger von seinem Geburtsort über den Ort seiner Verwundung zzu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 943: Alois Langwieder

Der Gefreite Alois Langwieder stammte aus  Abtsdorf, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwerter ausgezeichnet. Am 15.07.1918 fiel er in Frankreich im Alter von 29 Jahren während der Stellungskämpfe in der Champagne.

Über diesen Tag und die Umstände seines Todes schreibt die Regimentsgeschichte des 24. bayerischen Infanterie-Regimentes:

„Bald nach Mitternacht (15.07.) setzte starkes feindliches Artilleriefeuer ein. Das II. Bataillon hatte Verluste. Um 1 Uhr vormittags begann unser Artillerie- und Minenfeuer auf die feindlichen Stellungen niederzuprasseln. Der Gegner antwortete lebhaft. Um 4:50 Uhr vormittags trat das Regiment an. In der ersten feindlichen Stellung wurde kein Widerstand gefunden. Der Gegner hatte sich in Erwartung des Angriffs schon vor längerer Zeit in die II. Stellung zurückgezogen. Um 6 Uhr vormittags wurde die Straße SouainTahure überschritten. Vor den Hindernissen der II. Stellung brach sich der Angriff im Sperrfeuer der feindlichen Artillerie und im Feuer der feindlicher M. G. Dreimal traten die tapferen Bataillone an, um sich den Weg durch die Hindernisse zu bahnen. Vergeblich! Um 10 Uhr vormittags versuchte das III. Bataillon erneut den Angriff nach kurzer Vorbereitung durch unsere Artillerie. Auch hier blieb der Erfolg aus. Ein auf 8 Uhr abends angesetzter Sturm kam nicht zur Durchführung, da im Hin- und Hergewoge der Kämpfe der Zusammenhang zwischen den einzelnen Abteilungen verloren gegangen war. Die Verluste waren sehr hoch. Unter den Gefallenen befanden sich auch die Kommandeure des I. und II. Bataillons.“

Man begrub Alois Langwieder auf dem Soldatenfriedhof Souain in Block 1, Grab 53.

Sterbebild von Alois Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Langwieder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 848: Johann Langwieder

Der Schütze Johann Langwieder wurde am 10.12.1898 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons als Jäger. Am 31.08.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Y an der Somme durch einen durch die Brust dringenden Granatsplitter.

Johann Langwieder wurde auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Langwieder

Der theoretische Weg von Johann Langwieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: