Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 954: Johann Kinast

Der Chevauxleger Johann Kinast wurde am 26.11.1894 in Breitenegg (Schreibfehler auf Sterbebild) in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Breitenbrunn, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Eskadron des 2. bayerischen Chevauxleger-Regiments. Am 10.10.1918, ein Monat vor Kriegsende, verstarb er im Alter von 23 Jahren in Feldlazarett 325 Guise, nachdem er nach drei Jahren Kriegsdienst einen Lungenschuss erhalten hatte.

Johann Kinast wurde auf dem Soldatenfriedhof Flavigny-le-Petit in Block 3, Grab 404 begraben.

Sterbebild von Johann Kinast
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kinast

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 911: Josef Mayrl

Der Schusterssohn Josef Mayrl stammte aus der bayerischen Gemeinde Raubling. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Maschinen-Gewehr-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, sowie mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet. Am 23.03.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 44 Monaten Kriegsdienst in der Nähe der französischen Gemeinde Jussy bei der Überquerung des Canal de Saint-Quentin.

Man begrub Josef Mayrl auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 4, Grab 531.

Sterbebild von Josef Mayrl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mayrl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 907: Jakob Stangl

Der Bauerssohn Jakob Stangl stammte aus Radling in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 17. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst bei der Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne bei Reuilly – Sauvigny und Les Etange an der Aisne.

Offiziell ist für Jakob Stangl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Belleau in einem Massengrab beigesetzt wurde. Sein Regimentskamerad Feldwebelleutnant Joseph Greif, der am selben Tag fiel, wurde dort auch in einem Massengrab beigesetzt. Ebenso erging es dem Oberarzt des Regiments, Hugo Behrendt, der am 18.07.1918 fiel.

Sterbebild von Jakob Stangl
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Stangl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 856: Andreas Kaindl

Andreas Kaindl stammte aus Brandach, heute ein Ortsteil des bayerischen Marktes Kraiburg am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 28.05.1918 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Terny-Sorny nach 46 Monate im Feld durch einen Kopfschuss.

Man begrub Andreas Kaindl auf dem Soldatenfriedhof Soupir in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kraiburg – Ensdorf gedenkt Andreas Kindl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kraiburg-ensdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Andreas Kaindl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Kaindl

Der theoretische Weg von Andreas Kaindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 839: Lorenz Kern

Der Gefreite Lorenz Kern wurde am 04.08.1895 in Brünnthal, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.08.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Blérancourt in Frankreich.

Man begrub Lorenz Kern auf dem Soldatenfriedhof Champs in einem Massengrab.

Sterbebild von Lorenz Kern
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Kern

Der theoretische Weg von Lorenz Kern von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 720: Georg Bogenhauser

Der Bauerssohn Georg Bogenhauser stammte aus Oberleiten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Samerberg. Seine Familie besaß damals den Rieplhof, der noch heute im Besitz der Familie ist. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.04.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Craonne an der Aisne.

Man begrub Georg Bogenhauser auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Bogenhauser
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bogenhauser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 714: Ludwig Bichlmeier | Bichlmaier

Der Gefreite Ludwig Bichlmeier (Volksbund: Bichlmaier) stammte aus Krinning, heute ein Ortsteil der Gemeinde Lengdorf, und war der Sohn eines Hufschmids und Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren an der Aisne. Er war mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet worden.

Man begrub Ludwig Bichlmeier auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I in Block 12, Grab 37.

Sterbebild von Ludwig Bichlmeier
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Bichlmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 695: Otto Niedermaier

Der Bauerssohn Otto Niedermaier (bei Volksbund „Niedermeier“) wurde am 29.02.1892 in Landstorf in Niederbayern geboren und lebte in Aholfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 15.05.1917 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Frankreich nach schwerer Verwundung.

Man begrub Otto Niedermaier auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 889.

Sterbebild von Otto Niedermaier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Niedermaier

Der theoretische Weg von Otto Niedermaier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 420: Otto Bichler

Der Bauerssohn Otto Birchler stammte aus Haarbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 11. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat und Ersatz-Reservist. Ende 1915 wurde er bereits schwer verwundet, konnte jedoch wieder genesen. Am 28.05.1918 fiel er während eines Meldeganges im Alter von 26 Jahren am Aisne Kanal bei Vauxcaullon während des Stellungskrieges bei Arras durch Granatbeschuss. Er war mit dem Eisernes Kreuz ausgezeichnet worden und stand vier Jahre im Feld.Laut Volksbund war er am 27.05.1918 gefallen.

Otto Bichler wurde auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Otto Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Otto Bichler