Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.077: Alois Lobmaier

Der Soldat Alois Lobmaier wurde am 06.05.1894 in Mariakirchen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.05.1916, einen Tag vor seinem 22. Geburtstag, fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um Höhe 304 bei bei Malancourt durch Granatschuss.

Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Lobmaier berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 5.5. löste III./3. dann II./3. bayerisches Infanterie-Regiment wieder in der Unterabschnittsreserve ab. An diesem Tage sollte II./22. bayerisches Infanterie-Regiment – wie längst geplant – das feindliche Befestigungssystem auf Höhe 280 wegnehmen. 12./3. bayerisches Infanterie-Regiment wurde bei der Sturmtruppe eingeteilt. Die feindlichen Werke erwiesen sich aber als stark besetzt und nicht sturmreif. Der Sturm konnte deshalb nicht bis zum Ende durchgeführt werden. Am gleichen Tage war II./3. bayerisches Infanterie-Regiment in Cièrges einer heftigen Beschießung ausgesetzt.„

Man begrub Alois Lobmaier auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Gemeinde Mariakirchen gedenkt Alois Lobmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/arnstorf-mariakirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Lobmaier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Lobmaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.388: Michael Huber

Der Soldat Michael Huber stammte aus Kühbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Hausbesitzers. Er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.

Über die Todesumstände von Michael Huber schreibt die Regimentsgeschichte des 20. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Nach dem Misslingen des Angriffes am 17.10. abends hielt das Artilleriefeuer die ganze Nacht an und wurde am 18. gegen 5 Uhr erneut zum Trommelfeuer gesteigert. Der kurz nach 5 Uhr vorbrechende Angriff kam jedoch vor dem Regiment nicht zur vollen Entwicklung. Dagegen war im Abschnitt rechts (15. Infanterie-Regiment) ein Trupp Engländer eingebrochen, die unter Mithilfe einiger Gruppen der 9. Kompanie wieder aus unseren Stellungen geworfen wurden. Die 9. Kompanie brachte davon einen Gefangenen und ein schweres Maschinengewehr ein. Mit Einbruch der Dunkelheit flaute das Feuer wieder ab, so dass die Ablösungen ohne erhebliche Verluste durchgeführt werden konnten. Es kam das II. Bataillon in die vordere Linie, das III. ind die R-1, das I. in die R-2 Stellung.“

Offiziell ist für Michael Huber keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 3 Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. den Infanteristen Franz Vogler, der am 18.10.1916 fiel.

Sterbebild von Michael Huber
Rückseite des Sterbebildes von Michael Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.288: Mathias Huber

Der Soldat Mathias Huber 3. wurde am 05.12.1887 in Siegerstorf geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 16.04.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Doppelschlacht an der Aisne und in der Champagne im Willer Wald durch einen Kopfschuss.

Man begrub Mathias Huber auf dem Soldatenfriedhof Soupir in einem Massengrab.

Sterbebild von Mathias Huber
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.287: Friedrich Bauer

Der Soldat Friedrich Bauer stammte aus der bayerischen Gemeinde Arnstorf und war der Sohn eines Spediteurs. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 01.10.1916 fiel er während der Schlacht und Verdun im Alter von 33 Jahren bei Fleury-devant-Douaumont.

Man begrub Friedrich Bauer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Friedrich Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Bauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.268: Matthias Kitzinger

Der Soldat Matthias Kitzinger stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bindermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.01.1916 wurde er bei Arras während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Granatsplitter schwer verwundet und starb am 01.02.1916 im Alter von 26 Jahren am Hauptverbandplatz Biache.

Man begrub Matthias Kitzinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1084.

Sterbebild von Matthias Kitzinger
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Kitzinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.267: Joseph Stadler

Der Soldat Joseph Stadler stammte aus Lindach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem Infanterie-Regiment. Am 17.02.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren in Rumänien durch einen Querschuss.

Die Lage des Grabes von Joseph Stadler ist, wie meist in Rumänien, unbekannt.

Sterbebild von Joseph Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.219: Martin Stadler

Der Soldat Martin Stadler stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bäckermeisters. Er lebte zuletzt in Tittling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier und Korporalschaftsführer in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 25 Jahren bei Roclincourt.

Man begrub Martin Stadler zunächst auf einem provisorischen Friedhof bei Oppi. Später wurden seine Gebeine auf den großen Soldatenfriedhof Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab umgebettet.

Sterbebild von Martin Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.205: Georg Hofbauer

Der Soldat Georg Hofbauer stammte aus Stockahausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militäer-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Stellungskampfes bei Montauban-de-Picardie, Longueval, Maricourt, Guillemont und Bois Faviére durch Granatschuss.

Man begrub Georg Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Hofbauer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hofbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.165: Michael Hafeneder

Der Soldat Michael Hafeneder stammte aus Grafendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Am 25.11.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Savonnières-en-Woëvre bei Saint-Mihiel während eines Sturmangriffs, während ein Angriff der Franzosen auf das sogenannte scharfe Eck abgewiesen wurde..

Man begrub Michael Hafeneder auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 167.

Sterbebild von Michael Hafeneder
Rückseite des Sterbebildes von Michael Hafeneder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.160: Karl Sattlberger

Der Soldat Karl Sattlberger stammte aus Arnstorf in Bayern und lebten in Elend. Er war von Beruf Landwirt auf einem kleinen Bauernhof. Im Ersten Weltklrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.01.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während des Gefechts von Écurie bei Arras.

Die Lage des Grabes von Karl Sattlberger ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er, wenn sein Leichnam geborgen werden konnte, anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Wehrmann Xaver Buchner, gefallen am 28.01.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Nikolaus Glotz, gefallen am 22.01.1915 bei Neuville, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Heinrich Johann Deixler, gefallen am 14.01.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Max Walk, gefallen am 14.01.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Karl Sattlberger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Sattlberger