Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.507: Gustav Wunderle

Der Musketier Gustav Wunderle wurde am 01.02.1890 in Todtnau geboren, einer Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 142. Infanterie-Regiments. Am 08.03.1915 verstarb er er im Alter von 25 Jahren nach einer Verwundung an der Loretto-Höhe in Frankreich im Feldlazarett Nr. 10 bei Hénin-Liétard.

Man begrub Gustav Wunderle auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 2, Grab 20.

Noch heute gedenkt seine Heimatstadt Todtnau Gustav Wunderle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Gustav Wunderle

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.494: Anton Loder

Der Soldat Anton Loder wurde am 30.01.1894 in Welshofen (heute Ortsteil von Erdweg) in Bayern als Sohn eines Kleinbauern und Messners geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thiepval in der Nähe von Bapaume zu Beginn der Schlacht an der Somme durch einen Granatschuss.

Man begrub Anton Loder auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Loder
Rückseite des Sterbebildes von Anton Loder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.476: Kajetan Steinmassel

Der Unteroffizier Kajetan Steinmassel stammte aus Streulach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petting, und war der Sohn eines Schmieds. Er arbeitete als Maschinist für die Brauerei Schönram.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Für seine militärischen Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Am 18.12.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Arras.

Man begrub Kajetan Steinmaßl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Kajetan Steinmassel
Rückseite des Sterbebildes von Kajetan Steinmassel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.427: Lorenz Sonderhausen

Lorenz Sonderhausen lebte in Pertenstein, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut, und war Kunstmühl- und Sägewerkbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Reserve-Sanitäts-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Division als Sanitäter und Krankenträger. Am 20.04.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Plouvain.

Man begrub Lorenz Sonderhauser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Lorenz Sonderhausen
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Sonderhausen

Der theoretische Weg von Lorenz Sonderhausen von seinem Wohnort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.409: Rupert Felber

Rupert Felber war ein Bauerssohn aus Moosham, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Pionier-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Regiments. Am 19.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Arras während eines Häuserkampfs in St. Laurent.

Rupert Felber wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Rupert Felber
Rückseite des Sterbebildes von Rupert Felber

Der theoretische Weg von Rupert Felber von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.408: Martin Felber

Der Landwirt Martin Felber stammte aus Dorfen in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.06.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Fampoux in Nordfrankreich während der Kämpfe bei Arras.

Offiziell ist für Martin Felber keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn er geborgen wurde, anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Auf diesem Friedhof ruhen seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Johann Brunnhuber, gefallen am 06.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Alfred Rehm, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Alfred Muschner, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 16, Grab 958;
  • Gefreiter Josef Naschreiner, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Martin Felber
Rückseite des Sterbebildes von Martin Felber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.398: Andreas Langwieder

Der Tambour Andreas Langwieder stammte aus Saaldorf-Surheim in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.11.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Courtrai bei Arras.

Man begrub Andreas Langwieder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Andreas Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Langwieder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.393: Joseph Wachter

Der Soldat Joseph Wachter stammte aus Haberland, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war Dienstknecht von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.12.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich bei Arras.

Joseph Wachter wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Joseph Wachter
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Wachter

Der theoretische Weg von Joseph Wachter von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.395: Joseph Henkel

Der Gefreite Joseph Henkel wurde am 07.05.1889 in Aufmberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 114. Infanterie-Regiment. Am 26.05.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich während der Schlacht bei La Basseé und Arras an der Lorettohöhe bei Loos-en-Gohelle.

Die Lage des Grabes von Joseph Henkel ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Joseph Henkel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Henkel
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Henkel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.384: Ludwig Wintergerst

Der Ersatz-Reservist Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kempften, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Willewahl (Arras).

Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Seine Kameraden des 3. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden jedoch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben. Ich gehe daher davon aus, dass Wintergerst auf diesem Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde:

  • Infanterist Reimund Köpf, gefallen am 06.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Alois Keller, gefallen am 05.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

 

Sterbebild von Ludwig Wintergerst
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Wintergerst