Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.095: Jakob Hundschell

Der Ersatz-Reservist Jakob Hundschell stammte aus Kübelsbach in Bayern, einem Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 28.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in französischen Lothringen.

Man begrub Jakob Hundschell auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Reichertsheim – Ramsau gedenkt Jakob Hundschell noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/reichertsheim-ramsau_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Jakob Hundschell
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Hundschell

Der theoretische Weg von Jakob Hundschell von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 663: Josef Schneider

Der Landwehrmann Josef Schneider wurde am 26.09.1878 in Klessing geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 4. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren in den Vogesen.

Die Lage des Grabes von Josef Schneider ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er gemeinsam mit seinen Kameraden aus der 11. Kompanie anonym in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Avricourt begraben wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem belegten Schicksal folgender Kameraden:

  1. Fridolin Renninger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab;
  2. Wehrmann Kilian Hemmelmann, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab;
  3. Wehrmann Johann Müller, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Schneider
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 396: Martin Kronberger

Der Wehrmann Martin Kronberger wurde am aus Loipfing, einem Ortsteil der Gemeinde Oberbergkirchen. Er war von Beruf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist der Landwehr in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Nach 45 Monate im Krieg fiel er am 28.04.1918 während der Stellungskämpfe des Regiments bei Avricourt im Alter von 33 Jahren in der Nähe von Leintrey.

Das Grab von Martin Kronberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Avricourt, Grab 178 .

Die Heimatgemeinde Oberbergkirchen gedenkt noch heute Martin Kronberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberbergkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Kronberger
Rückseite des Sterbebildes von Martin Kronberger

 

Der theoretische Weg von Martin Kronberger von seinem Heimatort zu seinem Grab: