Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.510: Maximilian Doser

Der Landsturmmann Maximilian Doser wurde am 01.10.1885 in Überauchen geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Brigachtal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 111. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.07.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Fricourt zu Beginn der Schlacht an der Somme in Frankreich.

Offiziell ist für Maximilian Doser keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem in der Nähe seines Sterbeortes gelegenen Soldatenfriedhof Fricourt anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Überauchen Maximilian Doser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Brigachtal-Ueberauchen_1870-71_wk1_bw.html

Sterbebild von Maximilian Doser
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Doser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.509: Gustav Schmidt

Der Unteroffizier der Reserve Gustav Schmidt wurde am 16.07.1887 in Hausach im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 170. Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 verstarb er nach Verwundung bei den Kämpfen zwischen Maas und Artois im Feldlazarett 12 bei Limey und Vandieres.

Über den Todeszeitraum Gustav Schmidts berichtet die Regimentsgeschichte des 170. Infanterie-Regiments:

„24.09.1914 Zn 1.30 Uhr morgens marschiert I. Bataillon nach Limey, bezieht dort bis Mittag Alarmquartiere und steht am Nachmittag nordlich Limey als Reserve bereit. Um 8.30 Uhr abends Zurücknahme des Bataillons nach dem Südrande des Bois de Mort – Mare, wo es sich einschanzt. Vom II. Bataillon stellen sich Stab, 7. und 8. Kompanie in der Mulde nördlich Limey bereit und rücken 10.15 Uhr vormittags nach dem Bois de la Voisogne zur Reserve des Infanterie-Regiments 169. Abends Rückmarsch nach dem Südrande des Bois de Mort – Mare zum Ausheben von Schützengräben. III. Bataillon bleibt in seiner Stellung im Bois de la Voisogne.

25.09.1914 Der Feind hat im Laufe des Tages die Straße Flirey – Limey mit Infanterie wieder besetzt. I. und II. Bataillon bauen ihre Stellung aus. III. Bataillon rückt am frühen Morgen über Limey nach Robert – Menil als Reserve.“

Man begrub Gustav Schidt zunächst auf einem Soldatenfriedhof in Vandiers. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dieser Friedhof aufgelöst und damit verliert sich die Spur des Leichnams von Gustav Schmidt. Vermutlich konnten seine Gebeine nicht mehr zugeordnet werden (durch Kampfhandlungen oder Witterung zerstörtes Grab). Ich gehe davon aus, dass man seine sterblichen Überreste daher anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville begraben hat.

Seine Heimatgemeinde Hausach gedenkt Gustav Schmidt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/hausach-wk1-wk2-bawue.html

Sterbebild von Gustav Schmidt
Rückseite des Sterbebildes von Gustav Schmidt

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.508: Albert Volk

Der Grenadier Albert Volk wurde am 18.11.1896 in Niederwinden geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Winden im Elztal in Baden-Württemberg. Im Ersten Weltzkrieg diente er im 109. Grenadier-Regiment. Am 24.07.1916 verstarb er im Alter von 19 Jahren in Vouziers im Kriegslazarett Abt. 8.

Man begrub Albert Volk auf dem Soldatenfriedhof Vouziers in Block 2, Grab 204.

Sterbebild von Albert Volk
Rückseite des Sterbebildes von Albert Volk

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.507: Gustav Wunderle

Der Musketier Gustav Wunderle wurde am 01.02.1890 in Todtnau geboren, einer Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 142. Infanterie-Regiments. Am 08.03.1915 verstarb er er im Alter von 25 Jahren nach einer Verwundung an der Loretto-Höhe in Frankreich im Feldlazarett Nr. 10 bei Hénin-Liétard.

Man begrub Gustav Wunderle auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 2, Grab 20.

Noch heute gedenkt seine Heimatstadt Todtnau Gustav Wunderle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Gustav Wunderle

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.506: Reinhard Wunderle

Der Reservist Reinhard Wunderle wurde am 21.01.1886 in Todtnau geboren, einer Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 169. Infanterie-Regiments. Am 01.08.1915 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Lazarett Freiburg.

Man begrub Reinhard Wunderle auf dem Soldatenfriedhof Todtnau in einem Einzelgrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatstadt Todtnau Reinhard Wunderle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Reinhard Wunderle
Rückseite des Sterbebildes von Reinhard Wunderle

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.505: Adolf Wunderle

Mit dem heutigen Fall stelle ich Ihnen ein besonders trauriges Familienschicksal vor: Die Brüder Wunderle. Drei Brüder dieser Familie fielen im Kriegsjahr 1915 binnen eines halben Jahres. Sie waren zwischen 25 und 31 Jahre alt.

Der Ersatz-Reservist Adolf Wunderle wurde am 30.05.1883 in Todtnau geboren, einer Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 40. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 06.04.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren während der erbitterten Vogesenkämpfe am Hartmannsweilerkopf.

Offiziell ist die Grablage von Adolf Wunderle unbekannt. Ich vermute jedoch, dass sein Leichnam, wenn er geborgen wurde, auf dem Soldatenfiredhof Cernay anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen in der Regel die Gefallenen des Hartmannsweilerkopfes, u. a. Wehrmann Ludwig Friedrich Wabel, gefallen am 09.04.1915 am Hartmannsweilerkopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cernay, Block 8, Grab 265.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Todtnau Adolf Wunderle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Adolf Wunderle

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.490: Karl Barth

Der Wehrmann Karl Barth wurde am 01.10.1880 in Litzelstetten geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Stadt Konstanz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 110. Grenadier-Regiments (Ersatz-Bataillon). Am 24.04.1915 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Alter von 34 Jahren im Hilfslazarett Breisach.

Offiziell ist für Karl Barth keine Grablage bekannt. Ich vermute, er wurde auf einem örtlichen Friedhof beigesetzt. Das Grab dürfte noch heute existieren.

Sterbebild von Karl Barth
Rückseite des Sterbebildes von Karl Barth

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.467: Xaver Furtwängler

Xaver Furtwängler wurde am 01.11.1888 in Prechtal geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Elzach in Baden Württemberg. Er starb am 18.03.1918 im Alter von 29 Jahren in Prechtal, vermutlich an den Folgen des Krieges.

Sterbebild von Xaver Furtwängler
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Furtwängler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.459: Andreas Hirt

Andreas Hirt wurde am 25.12.1887 in Villingen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 249. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 28.06.1918 fiel er im Alter von 30 Jahren bei den Kämpfen an der Avre und Matz im Norden Frankreichs.

Die Lage des Grabes von Andreas Hirt konnte ich nicht ermitteln. Ich gehe davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf einem der zahlreichen Soldatenfriedhöfen in Nordfrankreich beigesetzt worden ist, da seine Gebeine nicht mehr zu identifizieren waren.

Sterbebild von Andreas Hirt
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Hirt

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.344: Joseph Bohnert

Joseph Bohnert wurde am 07.03.1888 in Ottenhöfen im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 40. Füsilier-Regiment – Karl Anton von Hohenzollern. Am 08.09.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren vor Verdun bei Ornes, einem der neun Dörfern, die im Ersten Weltkrieg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut worden ist, da dies wegen Munitionsrückständen, Blindgängern und der massiven Zerstörungen zu gefährlich gewesen wäre.

Man begrub Joseph Bohnert in der Heimat auf dem Friedhof Ottenhöfen in Block 4, Reihe 3, Grab 4.

Joseph Bohnert wird in der Verlustliste des 40. Füsillier-Regiment aufgeführt: http://www.denkmalprojekt.org/2014/vl-fuesilier-reg-karl-anton-von-hohenzollern_nr-40_wk1_bl-de.html

Sterbebild von Joseph Bohnert
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Bohnert