Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 275: Georg Hastreiter

Der Bäckermeisterssohn Georg Hastreiter stammte aus Eschlkam. Im großen Ringen des Ersten Weltkriegs diente er in der 7. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 11.07.1916 wurde er bei Verdun im Alter von 28 Jahren bei Douaumont (Verdun) im Kampf getötet.

Die sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Georg Hastreiter
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hastreiter

 

Der tehoretische Weg von Georg Hastreiter von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 216: Wilhelm Rutz

Wilhelm Rutz wurde am 24.06.1895 in Oberammergau geboren und war Bäckermeisterssohn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zunächst wurde gemeldet, dass er vermisst sei. Dann erlangt man die traurige Gewissheit, dass er am 14.10.1918 während der letzten verzweifelten Abwehrkämpfe in Flandern im Alter von 23 Jahren gefallen war. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Menen, Block I Grab 2552.

Seine Heimatgemeinde Oberammergau gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberammergau_1812-1814_1870-71_wk1_bay.htm

Vorderseite des Sterbebildes von Wilhelm Rutz
Vorderseite des Sterbebildes von Wilhelm Rutz

Der theoretische Weg von Wilhelm Rutz von seinem Geburtsort bis zu seinem Soldatengrab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 35: Matthäus Oswald

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Matthäus Oswald wurde am 11.09.1884 als Sohn eines Bäckermeisters in Maisach geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter und Schütze in der 8. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regimentes. Er fiel bei den Vogesenkämpfen am 20.03.1915 durch einen Granattreffer am Reichsackerkopf.

Mathias Oswald ruht auf der Kriegsgräberstätte in Breitenbach, Block 1 Grab 46. Allerdings hat man dort sein Grabkreuz falsch beschriftet. Dort wird sein Vorname falsch als „Mathias“ angegeben. Ich habe dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge meine Forschungsergebnisse mitgeteilt und um Korrektur der falschen Angaben gebeten.

Seine Heimatgemeinde Erpfting gedenkt seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/landsberg_am_lech-erpfting_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Matthäus Osswald
Sterbebild von Matthäus Osswald

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Ich habe im April 2013 das Grab von Matthäus Osswald in Breitenbach (Elsass) aufgesucht. Hier die Fotos von diesem Besuch:

Das Grab Matthäus Osswalds
Das Grab Matthäus Oswalds
Das Grabkreuz Matthäus Osswalds uns sein Sterbebild. Wie man sehen kann, wurde das Grabkreuz falsch beschriftet.
Das Grabkreuz Matthäus Oswalds und sein Sterbebild. Wie man sehen kann, wurde das Grabkreuz falsch beschriftet.
Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Matthäus Osswald
Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Matthäus Oswald