Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 678: Alois Oswald

Der Sanitäts-Gefreite Alois Oswald stammte aus Haarbachloh, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 30. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren durch den Treffer eines Artilleriegeschosses. Vermutlich blieb von Alois Oswald nichts übrig, was hätte beerdigt werden können. Ein Grab ist jedenfalls für Alois Oswald nicht bekannt.

Sterbebild von Alois Oswald
Rückseite des Sterbebildes von Alois Oswald

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 671: Johann Hafner

Der Reservist Johann Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Soldat beim 13. Infanterie-Regiment (5. Kompanie) und fiel am 27.06.1916 im Alter von 29 Jahren während der Kämpfe zwischen Maas und Mosel bei Verdun im lothringischen Frankreich. Er verlor sein Leben vermutlich bei den Kämpfen um das Dorf Fleury.

Über diesen Tag schreibt die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

Am 27.06.1916 verdiente sich die goldene Tapferkeitsmedaille der Gefreite d. R. Michael Gogeißl, der MG Kompanie , Landwirt von Wölkersdorf, Bezirksamt Kötzting, weil er sich besonders hervortat durch  Beobachtung, Instandhaltung seines Gewehres, durch unerschrockenes Instellungbringen desselben, Abwehr eines feindlichen Angriffes durch Selbstbedienung seiner Waffe und infolge Rettung eines benachbarten MG.

Vom Verlust Johann Hafners kein Wort – das Töten und Sterben war Alltag und nicht der Rede wert.

Eine Grablage ist für Johann Hafner heute nicht bekannt. Es könnte sein, dass er als unbekannter Toter in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. oder Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde. Dies schließe ich aus dem Verbleib von Leichnamen einiger Kameraden von Johann Hafner.

 

Sterbebild von Johann Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hafner

Der theoretische Weg von Johann Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 670: Georg Hafner

Georg Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Soldat beim 20. Infanterie-Regiment. Am 14.08.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren in den Vogesen und wurde auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 6, Grab 12, beigesetzt.

Morgen stelle ich Johann Hafner, den Bruder Georg Hafners vor.

Sterbebild von Georg Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hafner

Der theoretische Weg von Georg Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 668: Johann Larferseder

Der Bauerssohn Johann Larferseder (Verlustlisten: Laferseder) stammte aus Ruhstorf an der Rott in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Am 11.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Tiefenbach im Oberelsass am Reichsackerkopf während der ersten Schlacht um Münster (Elsass).

Beim Volksbund ist keine Grablage für Johann Larferseder bekannt. Ich gehe nach Recherche der Grablagen seiner gefallenen Kameraden aus der gleichen Kompanie davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof anonym als unbekannter Soldat in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal seiner Regimentskameraden:

  • Lorenz Burlafinger, gefallen am 11.03.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Anton Baumgartner, gefallen am 11.03.1915 am Reichsackerkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Domenikus Bader, gefallen am 11.03.1915 am Reichsackerkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Larferseder auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruhrstorf_an_der_rott_wk1u2_bay.htm

Der theoretische Weg von Johann Larferseder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 661: Johann Evangelist Huber

Der Landwehrinfanterist Johann Evangelist Huber wurde am 03.12.1881 in Morstorf, heute ein Ortsteil des Marktes Gangkofen, als Sohn eines Landwirts geboren. Am 02.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren in den Vogesen. Über den Verbleib seiner Gebeine ist heute nichts mehr zu erfahren.

Sterbebild von Johann Evangelist Huber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Evangelist Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 660: Karl Englmeier

Der Infanterist Karl Englmeier stammte aus Fellerhof, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kollnburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 32. Infanterie-Regiments. Am 04.08.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren im Lazarett Saint-Mihiel an der Ruhr.

Man begrub Karl Englmeier auf dem Soldatenfriedhof Hirson in Block 4, Grab 296.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Karl Englmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kollnburg-ayrhof_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Englmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Englmeier

Der theoretische Weg von Karl Englmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 659: Franz Kögl

Franz Kögl wurde am 15.09.1892 in Haslreit als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 18. Infanterie-Regiments. Am 07.03.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren durch einen Kopfschuss während der Stellungskämpfe in Französisch-Flandern und Artois.

Eine Grablage ist für Franz Kögl nicht mehr zu erfahren.

 

Sterbebild von Franz Kögl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Kögl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 658: Josef Diewald

Der Reservist Josef Diewald stammte aus Unteruttlau, Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Im November 1914 wurde er schwer verwundet, im Juni 1915 leicht. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Mametz (Frankreich). Er wurde durch eine Granate am Kopf getroffen.

Eine Grablage ist für Josef Diewald heute offiziell nicht bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er mit anderen Kameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender seiner Kameraden:

  1. Oberleutnant Johannes Reinhold, gefallen am 10.07.1916 bei Bazenzin, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  2. Leutnant Georg Buchleitner, gefallen am 03.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof  Fricourt in einem Massengrab;
  3. Offizierstellvertreter Ferdinand Pledl, gefallen am 05.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof  Fricourt in Block 5 Grab 231.

 

Sterbebild von Josef Diewald
Rückseite des Sterbebildes von Josef Diewald

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 654: Anton Maier

Anton Maier wurde am 02.06.1889 in Sachsenham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haarbach in Niederbayern, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Infanterie-Leib-Regiment als Soldat. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse  ausgezeichnet. Am 04.12.1917 starb er im Alter von 28 Jahren nach schwere Verwundung in einem Feldlazarett in Oberitalien an der unteren Piave während der ersten Schlacht an der Piave bei den Stellungskämpfen an der unteren Piave und den Gebirgskämpfen in den Venezianischen Alpen.

Anton Maier wurde auf dem Soldatenfriedhof Feltre in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Haarbach gedenkt noch heute Anton Maier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/haarbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Maier
Rückseite des Sterbebildes von Anton Maier

Der theoretische Weg von Anton Maier von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 653: Johann Nöhmeier

Der Unteroffizier Johann Nöhmeier stammte aus Obergrafensee und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone ausgezeichnet. Am 20.09.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren nach 25 Monaten Kriegsdienst während der Kämpfe zwischen Maas und Mosel durch einen Kopfschuss getötet.

Über den Verbleib der Leiche von Johann Nöhmeier ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Nöhmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Nöhmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöhmeier