Der Soldat Anton Moser stammte aus Raitenhaslach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Burghausen, und war der Sohn eines Krämers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen im Artois in der Nähe von Arras durch ein Artilleriegeschoss.
Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton MoserRückseite des Sterbebildes von Anton Moser
Der Soldat Hans Loher stammte aus Burghausen in Bayern und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze und Waffenmeistergehilfe in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme.
Über den Zeitraum und die Umstände des Todes von Hans Loher schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Mit vieler Mühe und schweren Opfern war endlich ein einigermaßen festehende Linie gewonnen und Klarheit über die feindlichen Stellungen und die Anschlüsse rechts und links verschafft. Am 08.06. sollte nunmehr der Angriff auf die schon oben geschilderten Wabengräben stattfinden.
Bereits am 7. begann unsere Artillervorbereitung: sechs Mörserbatterien und eine Anzahl leichter und mittlerer Geschütze. Die Forderung der Artillerie, während der Artillerievorbereitung die vordere Stellung zu räumen und bis zu einer sogenannten Ausweichstellung zurückzugehen, konnte nur am rechten Flügel des Regiments erfüllt werden. Bei dem Zustand der Ausweichstellung, die nur ein symbolischer Begriff war, an vielen Stellen gar nicht, an einzelnen nur knietief vorhanden, und bei dem schweren Feuer, das die Franzosen ununterbrochen auf diese Stellung legten, zogen es die Kompanien des I. Bataillons vor, in der vordersten Stellung zu bleiben und die Verluste durch die eigene Artillerie in Kauf zu nehmen.“
Einer der „Verluste“ war wohlmöglich Hans Loher.
Man begrub Hans Loher auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 2, Grab 31.
Der Soldat Johann Fendl stammte aus Burghausen und lebte in Kornburg. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im in der 11. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 09.05.1915 ( lt. Volksbund am 12.05.1915) fiel er im Alter von 28 Jahren bei La Targette bei Neuville-Saint-Vaast. Sein Tod konnte später nur durch seine Erkennungsmarke festgestellt werden.
Man begrub Johann Fendl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann FendlRückseite des Sterbebildes von Johann Fendl
Der Soldat Ludwig Mayer stammte aus Lindach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Burghausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 wurde er im Alter von 22 Jahren nach der Schlacht bei Lihons als vermisst gemeldet. Am 24.09.1916 wurde er für tot erklärt.
Über den Tag seines Todes berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Auch in den ersten Nachmittagsstunden gelingt es nicht, Lihons zu nehmen. Um 5.40 Uhr erhält das Regiment Befehl zum Sturm. Nach Artilleriebeschießung gehen I. und III. Bataillon und II./16. Infanterie-Regiment zum Sturm vor; sie erreichen nur mit Teilen den Ortsrand und müssen etwa 400 Meter von Lihons entfernt in Stellung gehen. II. Bataillon dringt bis zum Feldweg Lihons – Herbevillers vor. Die Verluste sind sehr beträchtlich.“
Einer der „Verluste“ ist Ludwig Mayer.
Man fand später den Leichnam von Ludwig Mayer. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt.
Der Soldat Albert Windstosser stammte aus der bayerischen Stadt Burghausen und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1916 fiel er in Frankreich im Alter von 20 Jahren in der Albain-Schlucht, bei der Schlacht um Verdun.
Man begrub Albert Windstosser auf dem großen Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Albert WindstosserRückseite des Sterbebildes von Albert Windstosser
Thomas Burghartd (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 21.12.1874 in der bayerischen Stadt Burghausen geboren und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Landsturm-Infanterie-Bataillon Landshut als Landsturmmann, Am 18.11.1917 verstarb er im Alter von 42 Jahren im Reserve-Lazarett München.
Ich gehe davon aus, dass Thomas Burghardt auf dem militärischen Teil eines Münchener Friedhofs beigesetzt wurde.