Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.051: Johann Stark

Der Soldat Johann Stark wurde am 16.06.1888 geboren und stammte aus Wasserzell, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei der Höhe 322 (Chauvoncourt) in der Nähe von Saint-Mihiel.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„17.11.1914 Frühmorgens erfolgreicher Gegenstoß der Regimentsreserve und 5. Kompanie: Major Mark I., 2./10. Regiment (Oberleutnant der Reserve Dörr), 3./10. Regiment (Hauptmann Heinzmann), 11./13. Regiment (Oberleutnant der Reserve Durst), 12./13. Regiment (Hauptmann Flessa), 5./13. Regiment (Hauptmann Schaaf), Adhutant: Leutnant Kriegelsteiner; Stabsarzt (R.): Dr. Markus; Assistenzarzt (R.): Dr. Caro.“

Man begrub Johann Stark auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wasserzell gedenkt Johann Stark noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/wasserzell_stadt-eichstaett_lk-eichstaett_oberbayern_bay.html

Sterbebild von Johann Stark
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stark

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.049: Kaspar Mödl

Der Soldat Kaspar Mödl wurde am 03.08.1883 in der bayerischen Stadt Eichstätt geboren und war von Beruf Braugehilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der Bahnhofskommandantur 491. Am 20.10.1918 verstarb er in Russland bei Belopolje und Sumy (beides heute Teil der Ukraine) im Alter von 35 Jahren an einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Kaspar Mödl ist nicht mehr zu ermitteln. Es existiert in Russland sicher nicht mehr.

In seiner Heimatstadt Eichstätt gedenkt man Kaspar Mödl noch heute in einem Gedenkbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2010/eichstaett_heldenbuch_wk1_bay.htm

Sterbebild von Karspar Mödl
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Mödl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.048: Otto Semmler

Der Soldat Otto Semmler wurde am 28.07.1893 in der bayerischen Stadt Eichstätt geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffiziers-Aspirant in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Thelus während der Frühjahrsschlacht bei La Bassée und Arras.

Offiziell ist für Otto Semmler keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Johann Kaspar Kopp, gefallen am 13.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Kaspar Baumgartner, gefallen am 05.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Johann Brandmeier, gefallen am 04.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Anton Seelos, gefallen am 05.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Eichstätt gedenkt Otto Semmler noch heute in einem Gedenkbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2010/eichstaett_heldenbuch_wk1_bay.htm

 

Sterbebild von Otto Semmler
Rückseite des Sterbebildes vonOtto Semmler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.839: Franz Xaver Spiegl

Franz Xaver Spiegl wurde am 12.02.1897 in Bergen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Affing. Er war Alumnus des Bischöfliches Klerikalseminar in Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Vizefeldwebel und Offiziers-Aspirant. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz und Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.09.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Nantillois an der Westfront.

Man begrub Franz Xaver Spiegl auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Spiegl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Spiegl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.144: Lorenz Holland

Der Gymnasiast Lorenz Holland wurde am 30.10.1898 in Furthmühle geboren und ging in die 7. Klasse des Gymnasiums in Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. Ersatz-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.03.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren Serain an der Aisne.

Man begrub Lorenz Holland auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 1059.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Eichstätt Lorenz Holland in einem Heldenbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2010/eichstaett_heldenbuch_wk1_bay.htm

Sterbebild von Lorenz Holland
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Holland

Der theoretische Weg von Lorenz Holland von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 133: Franz Xaver Hopfner

Franz Xaver Hopfner stammte aus Thannhausen in Bayern. Die Verlustlisten vermerken Obernried als letzten Wohnort. Er war Student (Kandidat) der Theologie und Absolvent des bischöflichen Klerikalseminars in Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier und Offiziersanwärter in der 4. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regimentes. Am 08.11.1915 wurde er bei den Kämpfen in den Vogesen im Alter von 23 Jahren getötet. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 6, Grab 131.

Seine Heimat gedenkt noch heute Franz Xaver Hopfner mit einem Denkmal:
http://www.denkmalprojekt.org/2015/thannhausen_stadt-freystadt_lk-neumarkt-in-der%20oberpfalz_wk1_wk2_bay.html