Der Soldat Curt Neumann wurde am 01.03.1889 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Eisenbahnpraktikant. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger Gefreiter in der 9. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 03.09.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren in der Chirurgischen Klinik der Universität Gießen, nachdem er zuvor im Kamf schwer verwundet worden war.
Der Soldat Fritz Rogge (eigentlich Friedrich) stammte aus Wendemark bei Werben (Elbe) im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in einem Feldartillerie-Regiment. Am 29.03.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in den Ardennen.
Man begrub Fritz Rogge auf dem Soldatenfriedhof Monthois in Block 5, Grab 695.
Der Soldat Michael Hollermeier stammte aus Simbach am Inn, war in Mittelfeld/Niederbayern geboren, und war Hilfslehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Ersten Schlacht bei Münster im Elsass (Vogesen).
Über den Todestag und die Todesumstände von Michael Hollmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„02.03. – 06.03.1915: So war es höchste Zeit, dass am 02.03. abends die Bataillone abgelöst wurden. Nach der durch Landwehr-Infanterie-Regiment 40 erfolgten Ablösung rückte I./R. 23 nach Bärenstall, am nächsten Tag nach Niedermorschweier und Katzental. II./R. 23 nach dem Genesungsheim, am nächsten Tag nach Kienzenheim und Sigolsheim, III./R. 23 nach Hohrod, am nächsten Tag nach Ammerschweier.“
Man begrub Michael Hollermeister auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 21.
Sterbebild von Michael HollermeierRückseite des Sterbebildes vonMichael Hollermeier
Der Soldat Wilhelm Schäfer wurde am 30.03.1895 in Eddersheim, einem Ortsteil der hessischen Stadt Hattersheim am Main, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Kriegsfreiwilliger in der 1. Batterie des 21. Fußartillerie-Bataillon. Am 04.03.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren in Russland durch einen Granatschuss – vermutlich bei den Gefechten am Bobr in der heutigen Ukraine.
Die Lage des Grabes von Wilhelm Schäfer ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Die mit diesem Beitrag startende Serie „Sonderbeiträge Frankfurter Volkszeitung“ basieren auf alten Ausgaben der Frankfurter Volkszeitung, die ich antiquarisch erwerben konnte.
Die Frankfurter Volkszeitung erschien vom 01.10.1872 bis zum 31.03.1913 als Frankfurter Volksblatt. Dann wurde sie in Frankfurter Volkszeitung umbenannt. 1923 wurde sie in Rhein-Mainische Volkszeitung umbenannt. Unter diesem Titel erschien die Zeitung bis zum 30.09.1943.
Der Soldat Ernst Schneider stammte aus Frankfurt und war von Beruf Lehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Kriegsfreiwilliger Musketier in der 3. Kompanie des 223. Reserve-Infanterie-Regiment. Im April 1916 fiel er während der Stellungskämpfe an der Strypa zwischen Wosuszka und Sereth in der heutigen Ukraine im Alter von 19 Jahren.
Die Lage des Grabes von Ernst Schneider ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Todesanzeige für Ernst Schneider in der Frankfurter Volkszeitung vom 30.04.1915
Ich arbeite derzeit an Recherchen der Todesanzeige der Berliner Volkszeitung im Ersten Weltkrieg. Die Ergebnisse dieser Recherchen werden nach derzeitigen Planungen erst Ende 2028 erscheinen. ich berichtete bereits davon. Hier mal wieder ein kleiner Ausblick auf diese Arbeit:
Der Soldat Friedrich Viereck stammte aus Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 2. Kompanie des 4. Garde-Regiment zu Fuß. Am 18.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Serre-lès-Puisieux, einem Ortsteil der französischen Gemeinde Puisieux (Pas-de-Calais).
Man begrub Friedrich Viereck auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 2, Grab 321.
Todesanzeige für Friedrich Viereck in der Berliner Volkszeitung vom 13.12.1914