Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 465: Johann Peter Böhm

Der Unteroffizier Johann Peter Böhm wurde am 09.02.1889 in Kirchenthumbach geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments und wird mit dem Eisernen Kreuz und dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.01.1917 27 fiel er während der Kämpfe an der Somme durch Granatschuss.

Begraben wurde Johann Peter Böhm auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 6, Grab 966.

Sterbebild von Johann Peter Böhm
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peter Böhm

 

Der theoretische Weg von Johann Böhm von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 464: Johann Schallinger

Der Unteroffizier Johann Schallinger wurde am 19.11.1890 geboren stammte Osterloh, Pfarrei Teisendorf und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren, ausgezeichnet mit einem Eisernen Kreuz, bei einem Sturmangriff.

Über den Verbleib seiner sterblichen Überreste ist heute nichts bekannt und ich konnte auch bei meinen Recherchen keine begründete Vermutungen und Schlüsse erarbeiten.

Sterbebild von Johann Schallinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schallinger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 421: Joseph Eisenschmid

Der Landwirt Joseph  Eisenschmid wurde am 06.02.1881 in Gessertshausen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 05.08.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren am Lingekopf.

Die Regimentsgeschichte des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments berichtet über den Todestag:

Am 5.8. lag das Bataillon als Reserve für das Reserve-Infanterie-Regiment 74 deckungslos am Osthange des Lingesattels im stärksten feindlichen Artilleriefeuer. Auch eine erhebliche Anzahl von Kurzschüssen der eigenen Artillerie fügten dem Bataillon Verluste zu. Leutnant Emrich und Leutnant Tillmann wurden schwer verwundet.

In der Zeit vom 24.7. bis 7.8. hatte das Bataillon einen Gefechtsverlust von 29 Toten und 94 Verletzten zu beklagen.

Einer der Toten war Joseph Eisenschmid.

Joseph Eisenschmid wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Joseph Eisenschmid
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Eisenschmid

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 420: Otto Bichler

Der Bauerssohn Otto Birchler stammte aus Haarbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 11. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat und Ersatz-Reservist. Ende 1915 wurde er bereits schwer verwundet, konnte jedoch wieder genesen. Am 28.05.1918 fiel er während eines Meldeganges im Alter von 26 Jahren am Aisne Kanal bei Vauxcaullon während des Stellungskrieges bei Arras durch Granatbeschuss. Er war mit dem Eisernes Kreuz ausgezeichnet worden und stand vier Jahre im Feld.Laut Volksbund war er am 27.05.1918 gefallen.

Otto Bichler wurde auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Otto Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Otto Bichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 391: Simon Angstl

Der Ersatz-Reservist Simon Angstl stammte aus Hasberg bei Lauterbach, einem Ortsteil von Heldenstein und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernes Kreuz und der Verdienstmedaille mit Schwertern ausgezeichnet. Im August 1915 wurde er leicht verwundet. Am 30.04.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei einem nächtlichen Patrouillengang.

Das Grab von Simon Angstl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 74.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Simon Angstl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/heldenstein_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Angstl
Rückseite des Sterbebildes von Simon Angstl

 

Der theoretische Weg von Simon Angstl von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 386: Franz Hartl

Der Hausbesitzer Franz Hartl stammte aus Mittelhub, einem Ortsteil von Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillons Landshut als Landsturmmann. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 11.08.1918 fiel er im Alter von 43 Jahren durch Kopfschuss in den Vogesen.

Das Grab von Franz Hartl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé (Thannweiler) Block 2 Grab 99.

Sterbebild von Franz Hartl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hartl

 

Der theoretische Weg von Franz Hartl von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 351: Max Möst

Der Gutsbesitzer Max Möst wurde am 01.08.1882 in Rohrhof (Ortsteil von Markt Rettenbach)geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Landwehr-Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 21.02.1915 fiel er bei den Kämpfen in den Vogesen bei Münster (Elsass) im Alter von 32 Jahren am Schratzmännele bei Urbeis (gemeint ist das französische Orbey, deutsch: „Urbeis“ – nicht verwechseln mit Urbeis deutsch/französisch).

Max Möst wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Max Möst
Rückseite des Sterbebildes von Max Möst

 

Theoretischer Weg von Max Möst von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 335: Hans Walbrunn

Der Unteroffizier Hans Walbrunn (Volksbund: „Walbrun“) wurde am 31.01.1893 geboren und lebte in Isen in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Bataillon, 2. Kompanie des 18. Reserve-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz ausgezeichnet. Am 20.02.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Mülbach im Münstertal (Elsass).

Die sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 5, Grab 46 begraben.

Sterbebild von Hans Walbrunn
Rückseite des Sterbebildes von Hans Walbrunn

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 200: Anton Wengbauer

Der Bauerssohn Anton Wengbauer stammte aus Lindach bei Mehring. Im großen Kampf des Ersten Weltkrieges wurde er als Gefreiter zur 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern aus. Am 25.09.1915 starb er an einer Lungenverwundung in den Argonnen. Er wurde 26 Jahre alt.

Begraben wurde Anton Wengbauer auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 4, Grab 64.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 116: Josef Eberheissinger

Josef Eberheissinger wurde am 17.01.1879 geboren und lebte Mehring. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Fahrer bei der Fuhrparkkolonne Nr. 25 eingesetzt und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 09. Oktober 1918 wurde er durch einen Granatsplitter schwer verwundet und verstarb an seiner Verwundung am 15.10.1918 im Alter von 39 Jahren. Begraben wurde Josef Eberheissinger zunächst in Stenay und  später umgebettet auf den Soldatenfriedhof Consenvoye, Block 1, Grab 985.