Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.993: Hans Schnierle

Der Soldat Hans Schnierle stammte aus der bayerischen Stadt Regen und war der Sohn eines Seilermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.05.1918 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Lazarett Magdeburg nach einer Operation am Kehlkopf.

Die Lage des Grabes von Hans Schnierle ist unbekannt. Vermutlich wurde er in Magdeburg auf einem zivilen Friedhof begraben. Ob sein Grab noch heute existiert, konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Hans Schnierle
Rückseite des Sterbebildes vonHans Schnierle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.985: Pius Kern

Der Soldat Pius Kern wurde am 15.08.1888 in der bayerischen Gemeinde Kettershausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.07.1916 (Regimentsgeschichte: 14.07.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Combles in der Nähe von Maurepas in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Pius Kern ist unbekannt, jedoch vermute ich, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Johann Helmbrecht, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Andreas Erhardinger, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Gefreiter Albert Winterer, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Klemens Neukam, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Altenweger, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kettershausen gedenkt Pius Kern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kettershausen_1809-12_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Pius Kern
Rückseite des Sterbebildes von Pius Kern

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.983: Anton Liebl

Der Soldat Anton Liebl stammte aus Berg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Moosburg an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Etwa im September 1916 geriet er während der Kämpfe an der Aisne in französische Kriegsgefangenschaft.  Im Jahr 1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem französischen Gefangenenlager.

Die Lage des Grabes von Anton Liebl konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Anton Liebl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Liebl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.982: Josef Klughamer

Der Soldat Josef Klughamer wurde am 04.01.1892 in Möding, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, als Sohn eines Landwirts (Unterhuberbauer) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.03.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren nach schwerer Verwundung durch einen Granatschuss beim Stellungskampf im Wald von Apremont und Ailly in der Region Verdun.

Man begrub Josef Klughamer auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 18, Grab 118.

Seine Heimatzgemeinde Aschau am Inn gedenkt Josef Klughammer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/aschau_a_inn_1870-71_wk1u2_bay.htm

Auch Au am Inn gedenkt Josef Klughammer: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-au_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Klughamer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Klughamer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.977: Franz Perstorfer

Der Soldat Franz Perstorfer stammte aus Göttersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg  kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.07.1918 wurde er durch einen Granatsplitter bei einer Mühle bei Lagery schwer verwundet und verstarb am 28.07.1918 im Alter von 22 Jahren.

Man begrub Franz Perstorfer auf dem Soldatenfriedhof Bligny in Block 2, Grab 135.

Sterbebild von Franz Perstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Perstorfer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.972: Ignatz Stadler

Der Soldat Ignatz Stadler stammte aus Gergweis, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren in Galizien bei einem Sturmangriff.

Die Lage des Grabes von Ignatz Stadler ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Sterbebild von Ignatz Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Ignatz Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.971: Markus Brem

Der Soldat Markus Brem wurde am 15.10.1893 in Bergweis geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts- und Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.06.1917 veratarb er während eines Heimaturlaubs Im Alter von 24 Jahren nach vier Jahren Kriegsdienst an den Folgen der Kriegsstrapazen.

Die Lage des Grabes von Markus Brem ist unbekannt. Er wurde wahrscheinlich an seinem Heimatort begraben. Sein Grab könnte noch existieren.

Sterbebild von Markus Brem
Rückseite des Sterbebildes von Markus Brem

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.962: Franz Irgmeier

Der Soldat Franz Irgmeier stammte aus Maisenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts (Kieferbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Maschinengewehr-Abteilung und 1. Kompanie des Wasserburger Landsturms. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern und mit der Dienstauszeichnung ausgezeichnet. Am 26.10.1918 verstarb er im Alter von 43 Jahren nach 50 Monaten Kriegsdienst im Feldlazarett Colmar.

Man begrub Franz Irgmeier auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 721.

Sterbebild von Franz Irgmeier
Rückseite des Sterbebildes von Franz Irgmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.957: Josef Wittmann

Der Soldat Josef Wittmann wurde am 28.08.1890 in Donaualtheim geboren, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Dillingen an der Donau, und war von Beruf Schmied. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 17.08.1916 (Regimentsgeschichte: 16.08.1916) fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme in Frankreich. Er wurde bei der Ortschaft Maurepas getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Wittmann berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 16.08. lag starkes Feuer auch zwischen der I. und II. Stellung: der Le Forest-Grund war nicht mehr zu sehen, alles Grau in Grau.

Um 5 Uhr nachmittags schossen schwere und schwerste Kaliber den ganzen Abschnitt. Eine Steigerung dieses höllischen Lärms hielt man nicht mehr möglich und doch war es so, als von 6 Uhr ab Trommelfeuer auf die I. und Le Forest-Stellung losgelassen wurde; dazu brausten Flugzeuggeschwader in 300 – 400 Metern Höhe heran. Man fühlte sich erlöst, als ½ Stunde nach der langen ungewöhnlich schweren Beschießung der Feind in mehreren Wellen auf das I. Bataillon losging, unterstützt durch tief herunter stoßende Flieger, die mit Maschinengewehr und Handgranaten die Verteidiger bearbeiteten; der Führer der 2. Kompanie, Oberleutnant der Reserve Richter, wurde hierdurch verwundet. Während vor dem rechten Flügel und der Mitte des I. Bataillons der Franzose – 27. Infanterie-Division – vor Erreichen der Stellung abgewiesen wurde, hatte die 2. Kompanie den Hauptstoß auszuhalten und sich der feindlichen Übermacht in erbittertem Nahkampf, Mann gegen Mann, zu erwehren. Nach zweistündigem harten Ringen war der Franzose mit blutigem Kopf nach Hause geschickt. Der Erfolg gegen die Überzahl – trotz Unterstützung aus der Luft – war neben der kaltblütigen Haltung der Leute dem mustergültigen Zusammenarbeit der Handgranatentrupps zu verdanken, wiewohl der Feind mit seinen weiter tragenden Eierhandgranaten anfänglich im Vorteil war. Zu den einzelnen Kampfabschnitten hatte unser Sperrfeuer immer verlässig und wirkungsvoll eingesetzt, ebenso die flankierende Tätigkeit der Maschinengewehre.

Man hatte kaum Zeit gehabt, das Ergebnis des Tages zu werten, als 9.15 Uhr abends nochmals Trommelfeuer einsetzte, diesmal besonders auf Maurepas. In die Befehlsstelle des III. Bataillons, in der sich auch Unterstützungen aufhielten, schlugen Volltreffer ein; ihnen fielen zum Opfer: der Bataillons-Kommandeur Major Schulze, Leutnant der Reserve und Adjutant Brendel, die Kompanieführer Oberleutnant der Reserve Gerdeisen 10., Leutnant der Reserve Schreyer 11 und Leutnant Goßmann 12., O. St. Alt 11., Vizefeldwebel Forster der Maschinengewehr-Kompanie, der Artilleriebeobachter, fünf Unteroffiziere und 25 Mann.

10.30 Uhr abends brach der Franzose nochmals gegen das I. Bataillon vor. Durch das gutsitzende Sperr- und Maschinengewehrfeuer, sodann im Handgranatenkampf, an dem sich auch der zur Verstärkung der 2. Kompanie schneidig und geschickt im Sperrfeuer vorgeeilte Zug des Leutnants der Reserve Fritz der 5. Kompanie wacker beteiligte, war auch diesmal am Abschluss des schweren Kampftages der Erfolg auf unserer Seite. Es hatte auch nichts geholfen, dass die französische Artillerie hinter ihre eigene Infanterie Sperrfeuer legte, um sie dadurch vorzutreiben.

In dieser Nacht noch sollte durch eine Kompanie des 2. Garde-Regiments zu Fuß die stark gelichtete 2. Kompanie abgelöst werden; sie traf aber nicht ein, sodass hierfür unsere 8. Kompanie einspringen musste. Die 2. Kompanie, die die Hauptlast des Tages getragen hatte, rückte gegen 2 Uhr vormittags nach Viller-Faucon in Unterkunft.

5.30 Uhr vormittags des 17.08.1916 traf die 4. Kompanie 2. Garde-Regiment z. F. zur Ablösung ein. Die 8. Kompanie wurde herausgezogen und zur Verstärkung mit einem Zug der 4. mit ½ der 3. Kompanie zugeteilt, während der Rest Bataillons-Reserve wurde. Nebel begünstigte diese Verschiebung.

Der Vormittag war ruhig; der Franzose erholte sich offenbar von seinem Misserfolg tags zuvor. Von Mittag ab Streufeuer auf dem ganzen Abschnitt und die gewohnte Fliegertätigkeit. Erst gegen Abend Einzelfeuer schwerer Kaliber auf Maurepas und die Hohlweg-Stellung.“

Offiziell ist für Josef Wittmann keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er unter falschen Vornamen auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben wurde, wo man auch seine Kollegen der 11. Kompanie begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Landwehrmann Johann Schwarzkugler, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60;
  • Unteroffizier Hans Deffner, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 2, Grab 62-74;
  • Gefreiter Johann (vermutlich richtig „Josef“) Wittmann, geboren am 29.08.1890 in Donaualtheim, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60;
  • Unteroffizier Johann Spengler, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60.

 

Sterbebild von Josef Wittmann
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wittmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.943: Johann Rehm

Der Soldat Johann Rehm wurde am 06.01.1883 in Grafenaschau geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwaigen. Er war Holzarbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem  bayerischen Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 13.04.1918 fiel er nach 45 Monaten Kriegsdienst im Alter von 35 Jahren während der Kämpfe in Flandern und bei Armentières in der Nähe von Neuve Chapelle.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Rehm berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Das feindliche Artilleriefeuer dauerte auch während der Nacht an. Am 13.04. sollte nach entsprechender Artillerievorbereitung der Angriff gegen den Nieppe-Wald zur Durchführung kommen und zunächst die davorliegenden Gehöfte in die Hand genommen werden. Zu diesem Zwecke wurde rechts von III./R. 19 ein Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 23 und links davon ein Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 22 bereitgestellt. Für das III. Bataillon war als Angriffsziel die Gebäudegruppe Vert Bois bestimmt.

Die feindlichen Flieger waren wieder erschienen, sobald das Wetter sichtig geworden war und leiteten das Artilleriefeuer des Gegners.

Trotzdem kam das Bataillon, das nach kräftiger Artillerievorbereitung 4.30 Uhr nachmittags antrat, zunächst gut vorwärts. Die 10. und 12. Kompanie in vorderer Linie unterstützt durch die Maschinengewehr-Kompanie nahmen in zähem, verlustreichem Ringen ein Gehöft nach dem anderen in Besitz, wobei sich die drei Kompanieführer, Leutnant der Reserve Bengel, Grob und Christmann durch persönlichen Schneid besonders hervortraten.

Die am weitesten nach Norden vorgedrungene 10. Kompanie befand sich fortgesetzt in bedrängtester Lage. Der Gegner versuchte wiederholt sich wieder in den Besitz der ihm abgenommenen Gehöfte zu setzen. Bei einem derartigen Vorstoß bewies der Infanterist Josef gehring große Kaltblütigkeit und Umsicht. Er richtete trotz feindlicher Belästigung das wohlgezielte Feuer seines linken Maschinengewehres von gut gewähltem Platze aus auf die Engländer, wodurch er erreichte, dass der Feind sich eingrub. Als jedoch die eigenen schwachen Kräfte am äußersten linken Flügel vor der drohenden feindlichen Übermacht abbröckeln wollten und dadurch die Gefahr einer Umklammerung der rechts anschließenden Teile verursachten, ermunterte er durch Zuspruch mit erfolg die Wankenden zum Aushalten.

Der Gefreite Georg Högerle, der die Gefahr erkannte, die der Kompanie drohte, sprang aus eigenem Entschluss im heftigsten Infanterie- und Maschinengewehrfeuer zu dem 259 Meter weiter rückwärts in Deckung liegenden Unterstützungszug zurück, schilderte dessen Führer die Lage und erbot sich, den Zug nach vorne zu führen. Beim Vorführen ermunterte er durch Worte und sein eigenes tapferes Beispiel zögernde Kameraden zum Mitgehen und brachte dadurch die dringend notwendige Unterstützung rechtzeitig an Ort und Stelle.

Beide wurden mit der silbernen Tapferkeits-Medaille ausgezeichnet.

Da die linke Anschlusstruppe zurückblieb, gelang es nicht, den stützpunktartig ausgebauten und durch flankierendes Feuer geschützten Westteil von Vert Bois zu nehmen.

Die wackere Truppe musste sich mit dem Erreichbaren begnügen und richtete sich in den genommenen Stellungen zur Verteidigung ein. Um 4 Uhr vormittags wurde das Bataillon durch I./R. 19 abgelöst und rückte als Regiments-Reserve nach Regniers le Clerc südlich des Kanales.“.

Man begrub Johann Rehm auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Rehm
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rehm