Sonderbeitrag: Wilhelm Feller

Der Soldat Wilhelm Feller stammte aus der hessischen Stadt Lollar. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Kompanieführer in der 6. Kompanie des 112. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914 (Regimentsgeschichte und Volksbund: 20.08.1914) fiel er während der Kämpfe in Lothringen nahe der Ortschaft Saarburg (französisch: Sarrebourg).

Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Feller berichtet die Regimentsgeschichte des 112. Infanterie-Regiments:

„20. August: Allgemeine Lage: Der Feind war der ausweichenden 6. Armee nur langsam und zögernd gefolgt. Um Klarheit zuschaffen, ob ein feindlicher Hauptangriff durch Lothringen bevorsteht, entschließt sich der Führer der 6. Armee mit 6. und links anschließender 7. Armee zum Angriff überzugehen. 9:15 vorm. entwickelt sich das Regiment zum Angriff. RechterFlügel geht auf Kapelle südlich Saarburg, linker Flügel auf Kirchturm Bühl. Es sind eingesetzt: rechts III., links II., I. folgt hinterder Mitte. Beim Ueberschreiten des Bahndammes ostwärts Saarburg erhalten die Kompagnien Infanteriefeuer aus Richtung Riedinger Bahnhof. Der Angriff geht zunächst durch den Wustholz Wald durch und dann gegen Bühl. 1:45 ist der Ort Bühl, den der Feind heftig verteidigte, genommen und 100 Gefangene gemacht. Mit neugeordneten Verbänden steht das Regiment 3:00 nachm. am Westrand Bühl, die Reserve am Nordausgang des Ortes. Gegen 5:30 nachm. geht der Angriff auf die Höhen südlich Saarburg weiter. Der rechte Flügel des Regiments an der Straße Bühl, Saarburg erhält heftiges Infanteriefeuer aus den Kasernen und Friedhof Saarburg. 2 Kompagnien des Reserve-Bataillons werden am rechten Flügel eingesetzt, der Angriff geht langsam weiter. UmSaarburg wird vom I. Bahr. A.K. noch hart gekämpft. Endlich ist Saarburg genommen, die feindliche Infanterie geht hinter die Höhen südlich Saarburg zurück. Das Regiment erhält 6:40 nachm. den Befehl sich hinter der Höhe dicht südlich Saarburg zu sammeln. Während des Sammelns erfolgt ein feindlicher Gegenangriff vom Mückenhof und dem Rhein-Marne-Kanal her, der unter schwerenVerlusten für den Feind abgewiesen wird. Die Nacht verbringt das Regiment auf dem Sammelplatz. Auf der ganzen Linie zwischen Metz und den Vogesen waren die Franzosen geworfen. Die 6. und 7. Armee setzen am folgenden Tagdie Verfolgung fort.“

Man begrub Wilhelm Feller auf dem Soldatenfriedhof Plaine-de-Walsch in Grab 39.

Die Todesanzeige für Wilhelm Feller im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Eugen Wirth

Der Soldat Eugen Wirth stammte aus der Stadt Eppingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als kriegsfreiwilliger Oberjäger in der 3. Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der badischen Tapferkeitsmedaille aus. Am 13.08.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 20 Jahren durch schwere Verwundung nahe Schweighausen bei Thann (französisch: Schweighouse-Thann).

Man begrub Eugen Wirth auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 6, Grab 257.

In seiner Heimatstadt Eppingen gedenkt man Eugen Wirth noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/eppingen_lk-heilbronn_wk1_wk2_bw.html

Die Todesanzeige für Eugen Wirth im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.898: Josef Bögelein

Der Soldat Josef Bögelein wurde am 11.05.1884 in Niedergeislbach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf, und war der Sohn eines Bahnwärters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier im 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 21.04.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei den Kämpfen in den Vogesen durch einen Granatvolltreffer.

Man begrub Josef Bögelein auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in Block 2, Grab 596.

Sterbebild von Josef Bögelein
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bögelein

Sonderbeitrag: Walter Ziemssen

Der Soldat Walter Ziemssen wurde am 04.12.1875 in Graudenz (seit 1945 polnisch: Grudziądz) geboren und lebte in Bad Honnef im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Kompanieführer in der 9. Kompanie des 112. Infanterie-Regiments. Am 09.08.1914 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Rixheim.

Man begrub Walter Ziemssen auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 7, Grab 52.

In seiner Heimatstadt Bad Honnef gedenkt man Walter Ziemssen noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bad_honnef_wk1_nrw.htm, ebenso in Stralsund (St. Marien) im heutigen Bundesland  Mecklenburg-Vorpommern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/stralsund_st_marien_wk1_ziemssen_mvp.htm

Das Grab von Walter Ziemssen auf dem Soldatenfriedhof Illfurth

Sonderbeitrag: Major Ludwig Schaake

Der Soldat Ludwig Schaake stammte aus Cosel in Schlesien (seit 1945 polnisch: Koźle) Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Major im Stab des III. Bataillons des 112. Infanterie-Regiments. Am 09.08.1914 fiel er nahe Mülhausen (französisch: Mulhouse) bei Rixheim.

Man begrub Ludwig Schaake auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 7, Grab 16.

Das Grab von Major Ludwig Schaake auf dem Soldatenfriedhof Illfurth

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.872: Lorenz Fürstenberger

Der Soldat Lorenz Fürstenberger stammte aus Mauerschwang, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kraiburg am Inn, und war der Sohn eines Landwirts (Huberbauer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 29. preußischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 14.03.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Man begrub Lorenz Fürstenberger auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 50.

Seine Heimatgemeinde Kraiburg am Inn gedenkt Lorenz Fürstenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kraiburg-frauendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Lorenz Fürstenberger
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Fürstenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.849: Michael Willnecker

Der Soldat Michael Willnecker stammte aus der bayerischen Stadt Pocking und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist und Reservist in der 5. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht vor Nancy-Epinal bei Luneville.

Offiziell ist für Michael Willnecker keine Grablage bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo man die Gefallenen seines Regiments begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Wilhelm Flessa, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Konrad Fleischmann, gefallen am 05.09.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Man gedenkt Michael Willnecker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/reichstorf_markt-eichendorf_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Michael Willnecker
Rückseite des Sterbebildes von Michael Willnecker

Sonderbeitrag: Ernst Paulus

Der Soldat Ernst Paulus stammte aus Zürich (Schweiz). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 399. bayerischn Fußartillerie-Batterie. Am 06.08.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren, nachdem er zuvor am 05.08.1916 während der Kämpfe in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Ernst Paulus auf dem Soldatenfriedhof Bisping in Grab 41. Ich konnte dieser Tage sein Grab besuchen. Ein Foto des Grabes findet man unten auf dieser Seite.

Im Münchner Stadtteil Thalkirchen gedenkt man Ernst Paulus noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/thalkirchen-st-maria_stadt-muenchen_wk1_bay.html

Die Todesanzeige für Ernst Paulus
Das Grab des Soldaten Ernst auf dem Soldatenfriedhof Bisping

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.833: Hugo Müller

Der Soldat Hugo Müller wurde am 27.10.1894 in Kempten geboren. Er warbeitete als Schlosser bei der Schlosserei Elhard in Kempten. Am 07.11.1914 wurde er als Infanterist in die 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments einberufen. Am 19.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Reichsackerkopf.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hugo Müller berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 19.02.1915 6 Uhr früh gings weiter. Der Regimentsstab erreichte auf langem steinigen Weg unter Führung eines Hirtenbuben zunächst Eckersberg und nach kurzem Aufenthalt Breitenbach durch dessen Häuserreihen bereits vereinzelte Weitgänger vom Reichackerkopf herunterpfiffen. Inzwischen hatten I. und II./R. 19 teils auf den Brücken in Breitenbach und Sendenbach teils ohne Brücke die Fecht überschritten und waren in raschem Anlauf übers Katzenköpfel und Stocka gegen Reichackerkopf und Sattel vorgedrungen. Schon war I./R 19 7.30 Uhr vormittags mit der mittleren Kompanie (3., Kollmann) ohne Verlust an den Waldrand 200 Meter nördlich des Katzenköpfl herangekommen, als es sich plötzlich in dem steilansteigenden Waldhang starken Draht- und Baumverhauen gegenüber sah und nicht nur von der Front, sondern vor allem aus der rechten Flanke starkes Feuer erhielt, das namentlich von Oberwida gegen den Mönchberg, also östlich am Katzenköpfl vorbei angesetzten 4. Kompanie (Hauptmann Seitz) das Vorwärtskommen außerordentlich erschwerte und böse Verluste brachte. Unter den ersten, die hier den Heldentod fanden, war Leutnant der reserve Bernheimer (4.), Offiziersstellvertreter Micheler (3.) und der Fahnen-Unteroffizier Josef Schmid aus Kornau bei Oberstorf, der mit der Fahne in der Hand neben seinem Kommandeur, Major Veith, fiel. Gelang es nun auch der 4. Kompanie, trotz der Unterstützung, die ihr durch den vom Regiment über Fronzell vorbefohlenen Zug Einberger (1./R 19) zugedacht war, zunächst nicht weiter vorzukommen und hatte auch die am linken Flügel von 1./R. 19 im Klängle sich vorarbeitende 2. Kompanie (Oberleutnant Auffhammer) infolge des aus den Astverhauen frontal und flankierend einschlagenden Feuers einen schweren Stand, so kämpfte sich doch trotz aller Schwierigkeiten die 3. Kompanie im heftigen feindlichen Feuer unaufhaltsam vor und wurde von ihr im Verein mit einem Zug der 2. Kompanie 10.35 Uhr vormittags die stark verschanzte Stellung der feindlichen Feldwache am Weg 300 Meter südlich der Kuppe des Reichackerkopfs im Sturm genommen. Mit welcher Sicherheit dabei ungeachtet der gewaltigen körperlichen Anstrengungen und ständigen Todesgefahr unsere zähen Schwaben und Altbayern schossen, bewiesen die 25 toten Alpenjäger des 51. französischen Alpenjägerbataillons, die fast durchweg durch den Kopf getroffen hinter ihren kleinen Schießscharten in den aus mächtigen Fichtenstämmen errichteten Barrikaden lagen. II./R. 19 war inzwischen mit 5., 6., 7. Kompanie von Sendenbach mit rechtem Flügel über Roth – Obereck bis auf 300 Meter an den Sattel vorgedrungen und da mit diesem günstigen Ergebnis gleichzeitig von I./L. 121 gemeldet wurde, dass es den Mönchberg genommen habe und vom R. I. R. 18, dass der Altmattkopf erreicht sei, so hielt sich der Regimentsstab berechtigt, auf baldigen, restlosen Sieg zu hoffen. Umso bitterer war die Enttäuschung, als sich ein paar Stunden später herausstellte, dass diese beiden Meldungen völlig auf Irrtum beruhten und da wiederum gleichzeitig auch II./R. 19 meldete: „Wegnahme des Sattels und der Kuppe unmöglich, da Hindernisse zu stark, Wirkung unserer Artillerie gleich Null und in der linken Flanke drei feindliche Kompanien; gehe mit Bataillon einige 100 Meter zurück und biege linke Hälfte der Front nach Westen“, da sah sich die Führung mangels jeder unmittelbar verfügbaren Reserve plötzlich in sehr misslicher Lage. Eben – es mochte etwa 7 Uhr abends sein – wurde die Anforderung von Reserven aus Münster und verstärkte Artilleriewirkung auf Reichackerkopf, Klängle-Sattel und Sattelköpfchen erwogen, als die befreiende Meldung vom I./R. 19 eintraf: „Abteilung Kollmann – 3./19, zug Schuster 2./19, Zug Amode und Fürst 4./19, Maschinengewehr-Zug Reim und 6 Mann R.P.K. 8 – hat 6.15 Uhr abends den Reichackerkopf genommen; Feind in nördlicher und nordwestlicher Richtung zurückgegangen; erreichte Stellung wird gehalten und verschanzt“. Damit war der beherrschende Punkt zwischen der großen und kleinen Fecht westlich Münster gewonnen und der selbsttätige Oberleutnant Kollmann im Verein mit Oberleutnant Kein und den anwesenden Zugführern gegen 4 Uhr nachmittags gefasste Entschluss, trotz der vorausgegangenen gewaltigen Anstrengungen und Kämpfe, noch am gleichen Tag die Kuppe wegzunehmen, wird für Führer und Truppe allzeit ein Ruhmesblatt in der Geschichte  R. I. R. 19 bleiben. Dass die Durchführung gelingen konnte, war allerdings nur durch den Maschinengewehr-Zug Keim möglich, dessen Leistungen an diesem Tage allein schon was die körperlichen Anstrengungen anlangt, vorzüglich waren. Unteroffizier Mac-Carty als Erkunder, Schütze Geyer als Meldegänger und Gefreiter Albrecht als Richtschütze haben sich überdies dabei durch Schneid und Gewandheit besonders bewährt. – Inzwischen war längst nass und kalt die Nacht hereingebrochen und deckte Freund und Feind mit ihrem schwarzen Schleier, unter dem nicht weniger als drei Offiziers-Dienstgrade (Leutnant der Reserve Bernheimer (4.), Offiziers-Stellvertreter Micheler (3.) und Feldwebel-Leutnant Gabler (7.), 8 Unteroffiziere und 30 Mann, darunter Infanterist Josef Müller (5.), der seinen im feindlichen Drahtverhau vor dem Sattelköpfle liegenden angeschossenen Kameraden herausholen wollte), für immer ruhten und drei Offiziere (Leutnant Lindner (3.), Leutnant der Reserve Angerer (5.), Leutnant Roßkopf (7.), ein Offiziers-Stellvertreter (Merwald) und 179 Unteroffiziere und Mannschaften teilweise schwer verwundet geborgen werden mussten.“

Offiziell ist für Hugo Müller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Unteroffizier Joseph Schmid, gefallen am 19.02.1915 am Reichsackerkopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Leutnant Rudolf Bernheimer, gefallen am 19.02.1915 bei Fronzell, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Feldwebelleitnant Karl Gabler, gefallen am 19.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 2, Grab 60;

 

Seine Heimatgemeinde Kempften gedenkt Hugo Müller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kempten_kath_frdh_wk1_bay.htm

 

Foto von Hugo Müller
Rückseite des Fotos von Hugo Müller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.830: Xaver Huber

Der Soldat Xaver Huber stammte aus Spitzgrub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gangkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.01.1916 (Volksbund: 27.01.1916) verstarb er im Alter von 28 Jahren nach schwerer Verwundung während des Stellungskampfes im Oberelsass bei Münster im Lazarett Colmar.

Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 331.

Sterbebild von Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Huber