Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.999: Johann Moser

Der Soldat Johann Moser wurde am 01.01.1890 in Sorsbach als Sohn eines Landwirts geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 23.12.1916 wurde er während der Schlacht bei Rimnicul-Sarat in der Nähe von Balaceanul schwer verwundet. Am 25.12.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren in einem Feldlazarett.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Moser berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

Fortsetzung vom 22.12.1916

„Tagsüber wird in kurzen Probemärschen rasches Vorwärtskommen beim Angriff geübt; alle Vorbereitungen für den am 23. Dezember angesetzten Sturm auf Balaceanul werden noch getroffen.

An Stelle des erkrankten Hauptmanns Semmelmann übernimmt Oberleutnant von Pigenot die Führung von III./18.

Nach den Erkundungen stellten sich die Verhältnisse für uns denkbar ungünstig dar. Eine weite Ebene bietet auch nicht die geringste Deckung. Auf weite Sicht beherrschte das feindliche Erdwerk vor Balaceanul die Gegend.

Um Mitternacht beginnt die Bereitstellung der Bataillone. Wir sind am äußersten rechten Flügel der 301. Infanterie-Division, II./18. hat Anschluss an den linken Flügel der 109. Division, k. u. k. Infanterie-Regiment 71.

II./18 soll gegen das Erdwerk und die Meierhöfe vor der südlichen Ortsspitze, I./18 frontal gegen die Ortsspitze vorgehen. Der Einsatz ist, Reihenfolge von rechts nach links: 8., 5., 6., 4., 3. und ½ der 1. Kompanie in vorderster Linie. Rest der Bataillone in Reserve. Die Kompanien zählen 90, ganz starke 100 Gewehre. III./18 steht hinter dem linken Flügel des Regimentsabschnitts als Flankenschutz und Reserve.

Bis 5 Uhr ist die Aufstellung vollzogen, dann beginnt das Heranarbeiten an den Feind; um 6 Uhr früh soll das Artilleriefeuer einsetzen, 20 Minuten später der Sturm erfolgen. Vorgeschobene russische Posten werden sehr früh auf 4./18 aufmerksam und beginnen lebhaft zu feuern. Gleichzeitig beginnt das Wirkungsschießen unserer Artillerie. Bedauerlicherweise schießt sie anfangs zu kurz, so dass I./18 im Heranarbeiten ans Hindernis gestört wird und verschieben muss. So entstehen in der Mitte gleich aus zweierlei Ursachen schwere Verluste. Abgeschossene Leuchtkugeln verständigen über Zielverlegung. Jetzt hat aber der Russe bemerkt, was wir im Schilde führen. Viel zu früh und über Gebühr aufmerksam geworden, verstärkt er seine Gräben. Aus Richtung Balaceanul, der Meierhöfe und dem Erdwerk schlägt mörderisches Infanterie-, Maschinengewehr- und Flankenfeuer entgegen. Trotzdem kommen die vorderen Wellen bis an das unversehrte Drahthindernis, das ungefähr 100 Meter vor den russischen Gräben war, heran. Inzwischen war es hell geworden und der Feind, Mann an Mann in seinen Gräben stehend, beschoss jeden sich ihm zeigenden Angreifer. Auch das unheimliche Feuer einer dicht bei dem Meierhof stehenden Batterie macht es unmöglich, gegen das Hindernis vorzudringen. Arg sind bei I./18 die Züge geschwächt, um den Gefechtsstreifen einzuhalten, verlängern zwei Züge 2./18 nach links, auch die 9./18 rückt zur Verstärkung ein.

Auf dem äußersten rechten Flügel schien der Feind zurückzuweichen, es war der 8. Kompanie, angelehnt an die Österreicher, sogar möglich, in den Besitz eines russischen Grabens zu kommen und sich dort festzusetzen. Die 109. Division war weiter südlich von uns an ihrem rechten Flügel vorwärtsgekommen und in Linie Pintecani – Galbenul durchgestoßen. Diese Entlastung bekam die 8./18 zu spüren. Um den Einbruch zu einem Erfolg ausnützen zu können, werden an der Divisionsgrenze rasch noch zwei Kompanien k. u. k. 71er nachgeworfen, aber schon verstärkt der Feind seine Abwehr aus dem Erdwerk. Der russische Flügel hält stand, weiterer Gewinn ist nicht möglich. Nach dem dünnen Außenflügel von I./18 kroch noch 10./18 als Ersatz vor. In wechselnder Entfernung vom Hindernis, 300 bis 400 Meter vor Balaceanul, graben sich die Kompanien ein. Wegen dem hartgefrorenen Boden kommen sie aber über ganz leichte Schützenlöcher nicht hinaus. Indessen ist es frühe Nacht geworden.

Gerne hätten wir der 301. Division, deren linker Anschlussflügel abwartend unsern Erfolg erhoffte, das raschere Vorgehen gegen Rimnicul – Sarat ermöglicht. Wohl wussten wir von dem einschneidenden Gewinn der 12. bayerischen Infanterie-Division westlich der Straße Buzau – Rimnicul-Sarat. Mangelnder Angriffsgeist war es gewiss nicht, der unseren Misserfolg begünstigte. Auch an der Führung der Truppen konnte es unmöglich gelegen haben. Klar lag die Ursache in dem Verzweifelten Widerstand, den der Russe hier bot, zutage, mit geradezu unglaublicher Verschwendung von infanteriefeuer überschüttete er das vollständig ebene Angriffsfeld. Unserer Artillerie fehlte Munition.

Alles ist niedergeschlagen. In der Dunkelheit suchten wir das Feld nach Verwundeten und leider, leider allzu vielen Toten ab. Nie hat das Regiment – vor- und nachher – ein einziger Tag so schwere Verluste gekostet. Ant Toten hatten wir – einschließlich an schwersten Wunden Gestorbener – die hohe Zahl 168, an Verwundeten 291. Der Gesamtausfall bei I./18 betrug 227, dem ganzen Bataillon verblieben 80 Gewehre, das bedeutete die Aufopferung von ¾ seines sowieso geschwächten Bestandes. Am meisten gelitten hatte die 4./18 (Baumeister), 27 Tote 43 Verwundete, nahezu die ganze Kompanie war aufgerieben. Offiziersstellvertreter Seidl und vier Gruppenführer waren unter den Gefallenen. Die anschließende 6./18 (Feldner) hat die höchste Totenziffer – 39 – darunter Vizefeldwebel Kalteis und neun erprobte Gruppenführer. Die ganze Kompanie war früh mit 4./18 ja von dem ersten Feuer gepackt worden. Die Verluste machen es erklärlich, warum von der 6. Kompanie während des Sturmes eine Meldung über die erreichte Linie ausblieb. In ihrem Gefechtsstreifen war ein Vorwärtskommen einfach unterbunden! Bei 5./18 sieht es grauenhaft aus, hier ist als Kompanieführer der brave Leutnant der Reserve Herbert gefallen, seine Zugführer Denzinger und Götz, einer schneidiger als der andere, ebenfalls; weiter fehlen fünf Gruppenführer und 14 Infanteristen. Unter den Verwundeten ist der Zugführer des 3. Zuges, Offiziersstellvertreter Moldenhauer. Bei der 7. und 8. Kompanie sind die Verluste weniger groß. Sie sind durch die Entlastung des vorwärtskommenden Flügels  der Österreicher erklärt. Bei 8./18 ist Vizefeldwebel Adam gefallen. 9. und 10. Kompanie haben ebenfalls schwere Verluste, beide Kompanieführer Leutnant der Reserve Schönemann und Leutnant der Reserve Beer sind verwundet worden.

Das Regiment hat mehr als die Hälfte seiner eingesetzten Gefechtskraft eingebüßt. Was besonders bitter war, bedeutete der Umstand, dass zu den Opfern unsere allerbesten Unteroffiziere und Mannschaften zählten. Kameraden, die seit dem Vormarsch angehörten, wieder andere, die den ganzen Vormarsch mitgemacht und unversehrt durchgekommen waren, Wiedergenesene, die dem Regiment, von ihren Wunden der Sommeschlacht hergestellt, nachgeeilt waren, lagen erstarrt auf dem blutgetränkten Plan der Weohnachtsschlacht. Viele Schwerverwundete mögen, hilflos der Kälte preisgegeben, erfrierend entschlummert sein. Nur wer die Zeit überlebt hat, kennt jene Bilder des Grauens. Das Herz krampfte sich uns zusammen beim Anblick der vielen Toten und Verwundeten. Dabei stand Weihnachten vor der Tür, es war der Vorabend einer traurigen Christnacht.

Starke Kälte setzte dem in Front liegenden Rest weiter zu. Fahrzeuge brachten Verpflegung, Stroh vor und nahmen die vielen Verwundeten zurück, für deren Sammlung kameradschaftliche Hilfe nicht ausreichte. Auch die toten Kameraden wurden zurückgefahren. Die Kompanien der Brigadereserve mussten helfend einspringen. I./18 länger in Stellung zu belassen ist unmöglich, nachdem 11. und 12. Kompanie am linken Flügel sich eingegliedert, wurde der kleine Rest am heiligen Abend in Biwak in eine Mulde rückwärts gelegt.“

Die Lage des Grabes von Johann Moser ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Pleiskirchen gedenkt Johann Moser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pleiskirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Moser
Rückseite des Sterbebildes von Johann Moser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.980: Georg Heinrichsberger

Der Soldat Georg Heinrichsberger wurde am 23.01.1894 in Kammer geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Krankenträger in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 31.01.1917 verstarb er in Folge einer Krankheit  nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren in einem Feldazarett bei Verdun in Frankreich. Sein Regiment wurde zu dieser Zeit gerade bei den Stellungskämpfen im Wald von Apremont und Ailly eingesetzt.

Man begrub Georg Heinrichsberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 439.

Sterbebild von Georg Heinrichsberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Heinrichsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.969: Joseph Jungbeck

Der Soldat Joseph Jungbeck stammte aus Buchetbühl, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lam, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiment Infanterist. Am 06.04.1915 verstarb er im Alter von 23 Jahren an einer Verwundung durch einen Granatsplitter, die er während der Kämpfe im Wald von Ailly und Apremont-la-Forêt, wenige Kilometer entfernt von Saint-Mihiel und Verdun entfernt, im Frühjahr erlitten hatte.

Man begrub Joseph Jungbeck auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 244.

Seine Heimatgemeinde Lam gedenkt Joseph Jungbeck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/lam_gedenkkapelle_bay.htm

Sterbebild von Joseph Jungbeck
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Jungbeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.966: Xaver Amberger

Der Soldat Xaver Amberger stammte aus Weigelsberg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, lebte im Ortsteil Schönau und war der Sohn eines Kleinbauern (Häusler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier und Infanterist. Am 05.11.1917 starb er im Alter von 20 Jahren in einem Feldlazarett bei Verdun an den Folgen einer schweren Verwundung durch einen Granatsplitter.

Man begrub Xaver Amberger auf dem Soldatenfriedhof Lissey in Grab 808.

Seine Heimatgemeinde Schönau gedenkt Xaver Amberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schoenau_bay.htm

Sterbebild von Xaver Amberger
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Amberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.933: Franz Xaver Buchner

Der Soldat Franz Xaver Buchner wurde am 18.11.1883 geboren und stammte aus Welchenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niederwinkling, und war der Besitzer einer Brauerei und von Realitätenbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.02.1917 wurde er während der Stellungskämpfe im Artois bei Givenchy-en-Gohelle schwer verwundet. Am 18.02.1917 verstarb er in einem Feldlazarett in Hénin-Liétard.

Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Buchner berichtet die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Während an den ersten beiden Tagen nur geringe Gefechtstätigkeit herrschte, setzte plötzlich am 13.02. morgens auf der ganzen Vimy-Höhe heftiges Artillerie- und Minenfeuer ein; um 5.15 Uhr vormittags griff der Feind die beiden rechten Kompanien des Abschnittes Döberitz in drei starken Wellen an; es gelang ihm an verschiedenen Stellen, in die vordere Stellung einzudringen, nach längerem verlustreichen Kampf wurde er jedoch wieder vertrieben.“

Man begrub Franz Xaver Buchner auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 1, Grab 124.

Seine Heimatgemeinde Niederwinkling gedenkt Franz Xaver Buchner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/niederwinkling_lk-straubing-bogen_wk1_wk2.html

Sterbebild von Franz Xaver Buchner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Buchner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.922: Franz Billig

Der Soldat Franz Billig wurde am 03.01.1883 in Hütten geboren und lebte in Lissen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lohberg, und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 10. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.05.1915 (Regimentsgeschichte: 11.05.)  wurde er durch eine Granate schwer verwundet und verstarb am 12.05.1915 im Alter von 32 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras.

Über den Zeitraum seiner tödlichen Verwundung berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Vom 10. mit 12.05. setzte der Franzose seine Angriffsvorbereitungen mit schweren Waffen, ähnlich wie am 09. fort und setzte am 10. dreimal mit Infanterie gegen unseren rechten Flügel vergeblich an (französisches Infanterie-Regiment 41). Am 11. wurden vier vereinzelte Vorstöße unter großen Feindverlusten abgewiesen. Besonders hatte sich feindliche Artillerie und Infanterie gegen die Einfallspforte, die Flankierungsanlage, bös verbissen.“

Man begrub Franz Billig auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1.063.

 

Sterbebild von Franz Billig
Rückseite des Sterbebildes von Franz Billig

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.881: Josef Oelkofer

Der Soldat Josef Oelkofer wurde am 22.06.1883 geboren und stammte aus Wisselsing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Gastwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 18.07.1918 wurde er während der Schlacht bei Soissons bei Nanteuil sur Ourcq schwer verwundet und verstarb am 20.07.1918 im Alter von 33 Jahren an seiner Verwundung in einem Feldlazarett.

Die Lage des Grabes von Josef Oelkofer ist unbekannt.

 

Sterbebild von Josef Oelkofer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Oelkofer

Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Ludwig Bamberger

Der Soldat Ludwig Bamberger wurde am 15.05.1892 in Muschenheim geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Lich. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 (Verlustliste: 06.09.1914) verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Belgien. Ludwig Bamberger war Jude.

Die Lage des Grabes von Ludwig Bamberger ist unbekannt.

Die Todesanzeige für Ludwig Bamberger im Gießener Anzeiger vom 28.09.1914

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.776: Karl Mühlbauer

Der Soldat Karl Mühlbauer stammte aus der bayerischen Gemeinde Arnschwang. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des  22. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.06.1917 wurde er schwer verwundet und verstarb am 25.06.1917 im Alter von 23 Jahren in einem Feldlazarett in Frankreich.

Man begrub Karl Mühlbauer auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 6, Grab 235.

Sterbebild von Karl Mühlbauer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Mühlbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.714: Joseph Ostermeier

Der Soldat Joseph Ostermeier stammte aus der bayerischen Gemeinde Buch am Buchrain und war der Sohn eines Landwirts (Herzog-Bauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.10.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht an der Somme im Alter von 31 Jahren in einem Feldlazarett bei Sailly-Saillisel in Frankreich.

Man begrub Joseph Ostermeier auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 4, Grab 523.

Sterbebild von Joseph Ostermeier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ostermeier